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Dschungel-Kolumne

Ich bin ein Schwede, holt mich hier raus! (III)

Das Camp der lebenden Karriere-Toten hat seine Pforten wieder geschlossen und wir haben eine neue Urwald-Monarchin: Brigidde!!! Aber heute gibt es das Fazit über die gesamte Dschungel-Bagage und zwar wieder einer nach dem anderen. - Der Schwede kommentiert.

Eigentlich haben sich die Vorurteile über die Camp-Bewohner, die man vor der Show über sie hatte, fast durch die Bank bestätigt. Manche überraschten allerdings auch mit völlig neuen Facetten. Jedoch nicht immer zum Positiven.
Vincent Raven: Vielleicht der größte Verlierer dieser Staffel. Denn einer, der davon lebt, dass er eine bestimmte Rolle spielt (Magier, Mentalist, Müllverzapfer), ist in einer Reality-Sendung eigentlich fehl am Platz, wo es darum geht, jemanden sein wahres Gesicht zu zeigen. Und jeder, der sich in Zukunft in eine „Vincent-Raven-Show“ verirrt, wird nicht mehr den mystischen Rabenflüsterer sehen, sondern die unsympathische schweizer Arschgeige. Wirklich tragisch.
Micaela Schäfer: Na gut, ihre Textil-Allergie kann schon manchmal nerven. Aber rein menschlich hat sie sich im Camp nichts zu schulden kommen lassen. Vom Charakter her war sie völlig in Ordnung und scheint tatsächlich ein paar IQ-Punkte mehr zu haben, als z.B. eine Daniela Katzenberger. Aber keine Angst, die sehen wir in ein paar Jahren auch im Camp!
Jazzy: Wirkt immer noch so arrogant und selbstherrlich wie zu den besten Tic-Tac-Toe-Zeiten. Nur eben ohne Kohle und Einfluss. Manche lernen´s eben nie.
Radost Bokel: Die große Frage ist doch eigentlich nur: Will ich mir dieses Sex-Tape wirklich anschauen? Nach dem Clip von BB11-Jasmin ist mir eigentlich die Lust auf so was vergangen (lag allerdings nicht an Jasmin sondern an Yüksel (würg) D. Ich wünsche Radost und ihrem süßen Schoko-Klikker-Knirps auf jeden Fall alles Gute.
Rocco O: Hat es tatsächlich geschafft, sich als erträglichster der Ochsenknecht-Mischpoke zu etablieren. Von mir aus darf er eine Hauptrolle in einer Daily-Soap spielen (schau ich eh nicht an), aber bitte, fang nicht an zu singen, okay?
Kim Gloss: Für mich die Matchwinnerin und positive Ãœberraschung dieser IBESHMHR-Staffel. Gar nicht zickig wie zuerst erwartet, angenehm zurückhaltend und extrem tapfer in den Dschungel-Prüfungen. Da geh ich mit der „Spiegel.de“-Kritik absolut konform. Und auch das fehlende Makeup hat ihr gut getan. Nur konnte sie aufgrund ihres jungen Alters noch keine wirklich interessante Persönlichkeit ausbilden. Sonst hätte sie vielleicht sogar den Königinnen-Thron erklimmen können.
Ailton: Isse imma noch luuustig!
Martin Kesici: Leider viel zu früh raus, hat er doch den Ekelfaktor im Camp auch ohne Maden und Schaben mit Rülpsen und Furzen hoch gehalten. Aber was tut man nicht alles für die Liebe…
Daniel Lopes: Leider viel zu spät raus, hat er doch jetzt auch noch mit Rumflennen genervt. He Daniel, mach doch bitte noch mal beim Promiboxen mit! Da möchten wir dich weinen sehen.
Ramona Leiß: Naja, jede Staffel braucht halt ihre Kratzbürste und diese war eben mit Borsten aus Edelstahl, die vorher in Salzsäure getaucht wurden. Und seien wir doch mal ehrlich, ohne Ramona wäre diese Staffel auch nur halb so unterhaltsam gewesen.
Brigitte Nielsen: Heil dir, Brigitte I. Wer hätte das gedacht? Jeder hat doch die abgehalfterte Hollywood-Diva erwartet, die von Reality-Show zu Reality-Show tingelt, um sich über Wasser zu halten. Und irgendwie ist sie das ja auch. Aber dass sich die Doppel-D-Dänin als grundsympathische, heitere und gut gelaunte Camp-Muddi entpuppen würde, war schon eine Überraschung. Falls sie diese Rolle aber die ganze Zeit nur gespielt haben sollte, dann beweist das nur, dass sie eben doch eine hervorragende Schauspielerin ist. Und daher hat sie den Titel – so oder so – voll und ganz verdient!

Bis zur nächsten Staffel BB oder Dschungel-Camp, euer Schwede.

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