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Dschungel-Kolumne

Ich bin ein Schwede – Holt mich hier raus! (II)

Auch in diesem Jahr verfolgt der alte Schwede wieder das Campgeschehen als Kolumnist für BBfun. Nun ist die 2013er Ausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" schon 12 Tage alt und der Schwede fasst zusammen, wie sich welcher Bewohner im australischen Dschungelcamp so schlägt.

Die Halbzeit ist schon überschritten und so langsam leert sich das Camp. Was haben wir also alles gelernt in den letzten Tagen? Zum Beispiel, dass Silva mit seinen Sticheleien eigentlich eine gute Strategie fuhr, allerdings dabei völlig vergessen hat, dass man dabei auch irgendwie sympathisch wirken muss. Daher ging bei den Zuschauern schon am ersten Rauswurftag der Arschgeigen-Alarm an.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich den Satz „Klaus ist raus!“ bei Big Brother 10 auch gerne schon nach nur ein paar Tagen gehört hätte. War aber ja nur der Klaus von „Klaus & Klaus“ und nicht „Porno-Klaus“, obwohl das auch schon ganz schön pornös war, wie der Baumgart den Camp-Kollegen ungefragt sein Gebamsel präsentierte.

Aber der einzige im Dschungel, der das Präfix „Porno-“ verdient, ist natürlich Patrick. „Porno-Patrick“ klingt ja auch viel griffiger und auch noch ’ne schöne Alliteration. Bin gespannt, ob sich der Schweizer doch noch im Urwald einen – Achtung, Wortwitz! – von der Palme wedelt, muhaha!

Doch genug von platten Zoten, was konnten wir noch beobachten im V.I.P.-Vietcong-Gefangenenlager? Zum Beispiel, dass Fiona tatsächlich noch dünner werden kann. Himmelherrgott, wenn das so weiter geht, kann sie bei der aktuellen „The Walking Dead“-Staffel mitspielen. Als abgenagtes Skelett. Und zwar ohne Makeup!

Arno hätte sich als Disney-Tarnnamen statt „Dagobert“ lieber „Phantomias“ aussuchen sollen: Ein kriminelles Meisterhirn, das aber völlig unsichtbar bleibt. Passt doch irgendwie besser, als ’ne Ente, die im Geld schwimmt, oder?

Ach ja, und Joey muss aufpassen, dass er sich nicht so langsam alle Sympathien verspielt. Denn auch wenn seine treudoofe Art, sein großes Herz und seine total unfassbare Hohlheit ja ganz drollig anzuschauen sind, genauso nerven sein tägliches Gejammer und seine andauernden Auszugsankündigungen. Mein Gott, bei allem, was der angeblich schon durchgemacht hat, müssten 14 Tage Dschungelcamp doch Wellness-Urlaub für den sein.

Überraschung! Claudelle ist ja plötzlich sichtbar geworden. Ich hab mich zuerst gewundert, wo die auf einmal herkam, bis ich erfahren hab, dass die schon von Anfang an drin war. Was doch so eine souverän gemeisterte Dschungel-Prüfung alles ausmachen kann.

Und auch Georgina konnte zuletzt mit besserer Dschungelprüfungsperformance punkten. Ansonsten bin ich bei dem Bachelor-Backfisch immer noch hin und her gerissen. Das ist fast wie bei Sarah Dingens in der 5. Staffel. Soll ich sie hassen oder lieben? Auf jeden Fall hat sie Unterhaltungswert und das ist ja schon die halbe Miete.

Des Weiteren fand ich es mal wieder erschreckend, mit welcher Kaltschnäuzigkeit Menschen anderen Menschen ins Gesicht lügen. Denn für Allegras Aussage, dass sie sich nie nie niemals etwas hat chirurgisch machen lassen, sollte ihr eine lange Holznase wachsen und dann ab auf der Kanonenkugel raus aus dem Land. Allerdings eine Wahrheit hat die berufliche Promi-Tochter und -Schwester ja doch vom Stapel gelassen: „Iris ist eine böse Frau.“ Und jeder, der Big Brother 10 gesehen hat, weiß das schon länger. Hinterlistig, lästerfreudig und uneinsichtig. Bei der Frau krieg ich schon Aggressionen, wenn sie nur den Mund aufmacht. Iris ist die einzige Frau, wo ich häusliche Gewalt tatsächlich irgendwie nachvollziehen kann. Angeblich wurde sie in jungen Jahren von zu Hause rausgeschmissen, weil sie schwanger war. Ich behaupte ja, sie wurde rausgeschmissen, weil sie scheiße war!

So, und was bleibt noch zu Olivia zu sagen? Nicht viel. Nur, dass sie die Wahl zum Staffel-Gewinner diesmal leider sehr langweilig macht. Ach halt, eins noch: Ich finde, der Hartwich macht seine undankbare Sache eigentlich sehr gut. Auch wenn ich Dickie vermisse.

Mal sehen, was sich bis zum Finale noch alles tut, ich bleibe am Ball.

Euer Schwede.

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