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nuvolas TV-Kolumne

Promi Big Brother 2019 Kolumne: Zlatko ist ein Opfer geldgeiler Vermarktungsindustrie

Ganz Deutschland freute sich über den Coup, den Sat.1 mit dem Einzug von Zlatko bei Promi Big Brother 2019 gelungen ist. Doch die Beziehung zu Jürgen ist noch immer nicht gekittet. Warum die Bromance überhaupt zerbrach und was die Ursachen sind, fasst unsere Kolumnistin zusammen.

Promi Big Brother Kolumne: Das sagt unsere Kolumnistin zu Zlatko

Big Brothers Zlatko und Jürgen: „Großer Bruder, du bist nimmer da, großer Bruder und kein Freund fürs Leben…“ Das Erste, was mir nach Bekanntgabe von Zlatkos Teilnahme bei Promi Big Brother dieses Jahr in den Sinn kam: Hoffentlich singt er nicht oder beschimpft mich wieder als Fotzkopp! Das Zweite: Zlatko war mal lustig, alberte gerne mit seinem Big Bro Jürgen herum und brachte mich bei Big Brother 1 immer wieder herzhaft zum lachen. Gut, er war zwar nicht freiwillig lustig aber hey! Damit ist er gerade im aktuellen Haus in bester Gesellschaft!

Darum konnte das mit Zlatko und Jürgen nicht gut gehen

Die Bromance Zladdi und Jürgen soll sich „draußen“ als Fake erwiesen haben? Glaube ich gerne. So etwas hat doch schon jeder von uns in abgespeckter Form erlebt. Nehmen wir einige der letzten Urlaubsbekanntschaften. Noch im Uraub kann man sich einen Abend ohne den neuen besten Freunden gar nicht mehr vorstellen, schwört sich „ewige Treue“ und überlegt, wo der nächste gemeinsame Urlaub hingehen könnte. Plant nie stattfindende Wiedersehen und verspricht sich nie endenden Kontakt! Doch erstmal zuhause kommt der große Reset und es wird nach einigen Wochen bereits lästig, auf die nächste Whatsapp zu antworten. Ausnahme an Weihnachten und Geburtstagen? Na? Kommt euch das nicht auch bekannt vor? Wenn man sich jetzt noch erinnert, dass Jürgen fast doppelt so lange im BB1-Haus war wie Sladdi, und Sladdi zum Zeitpunkt von Jürgens Auszug bereits wie Majestix durch die Medienlandschaft getragen wurde, wen wundert da der Bruch der Bromance? Beide arbeiteten mit Eifer an ihren Karrieren, der eine mit mehr, der andere mit weniger langfristigem Erfolg. Der eine war gut beraten, der andere schlecht oder aber er war auf diesem Ohr mittlerweile taub.

(c) SAT.1/Marc Rehbeck

Opfer geldgeiler Vermarktungsindustrie: Zlatko und seine “guten” Freunde

Wisst ihr noch, wie sich Zlatko mit “Vielen herzlichen Dank, ihr Fotzköpfe!” von uns, dem buhenden Publikum verabschiedet hat, nachdem er nicht einen Ton beim Eurovision-Vorentscheid getroffen hatte? Ja, er ist halt so real und kein Fake, sehe ich da schon die ersten Buhrufe in meine Richtung und Unlikes. Doch wenn ich mich mal zurück erinnere an BB1, war Zlatko ab seinem Auszug zusammengefasst ein Riesenfake bzw. wurde zu diesem gemacht. Ein Trugschluss erbaut von einer geldgeilen Vermarktungsindustrie, die keine Rücksicht auf seelische Verluste nahm. Alles schien möglich, Talent wird eh überbewertet. Vermutlich vertraute er denjenigen, die ihm eine Statue nach der anderen bauten, ihn plötzlich zum gefeierten und begnadeten Sänger und Schauspieler machten. Denjenigen „guten“ Freunden, die auf seiner Welle mitschwammen und ihn in einen Medienolymp emporhoben, der sich beim anschließenden Sturz als zu brutal hoch erwies. Diese falschen Fuffziger in seinem Umfeld stellten ihn statuengleich auf einen Sockel und ließen ihn doch beim Vorentscheid des Eurovision Song Contests geradewegs ins offene Messer rennen – hier musste bekanntlich live gesungen werden… Zu diesem Zeitpunkt war Zlatko wahrscheinlich schon zu weit entfernt von jeglicher objektiven Selbsteinschätzung und Cleverness – leider!

Aussprache? Lieber nicht! Aber wir können draus lernen!

Auf eine Aussprache der alten Buddys sollte nicht spekuliert oder medienwirksam hingearbeitet werden. Manche Dinge sollte man einfach ruhen lassen und so in Erinnerung behalten, wie sie waren. Alles hat seine Zeit, und manchmal geht man eben nur ein kleines Stück gemeinsam.
Sehe ich mir Zlatko heute an, sehe ich einen nachdenklichen Mann, der erst denkt und dann redet und dessen Tattoos bestimmt viel mehr über sein Leben erzählen als Worte. Vielleicht sollten sich die dauermediengeilen, zukünftigen Ex-Bachelor-Ex-GNTM-Wer–war-das-nochmal-Sternchen ganz genau ansehen, wie das Medienleben mit dir spielen kann.

Bei einer Sache bin ich mir allerdings ziemlich sicher: Sladdi wird mir nach Promi Big Brother nicht weiter durch permanente Medienpräsens auf die Nüsse gehen. Das hat er lernen müssen.

In diesem Sinne bleibt mir treu – und ich wünsche uns weiterhin viel Spaß mit Promi Big Brother und BBfun,

Knutscha
eure nuvola

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