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Neue Stellungnahme: Wirft der Dschungelcamp-Besitzer RTL von seinem GrundstĂĽck?

Craig Barker, Besitzer des Dschungelcamps, hat die Nase voll von Promis und ihren Eskapaden im australischen Urwald. Laut englischen Medienberichten will er daher den Vertrag mit der Produktionsfirma von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Droht der RTL-Show damit das Aus?

Seit 2004 hat RTL bereits zehn Staffeln seiner Promi-Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ produziert, die von allen schlicht als Dschungelcamp bezeichnet wird. Die kommende 11. Staffel im Januar 2017 könnte nun jedoch die letzte sein, die im Regenwald von Dungay Creek sĂĽdlich von Brisbane in Queensland produziert wird. Craig Barker, dem das GrundstĂĽck gehört, hat laut dem britischen Boulevardblatt The Sun schlicht keinen Bock mehr auf Promis und die Produktionsfirma ITV Studios, die das Dschungelcamp fĂĽr RTL herstellen.

Miese Stimmung down under: RTL muss wohl das Dschungelcamp räumen

Schon in der Vergangenheit soll der Australier nur wenig von der Sendung begeistert gewesen sein, fand jedoch die zusätzlichen Einnahmen verlockend. Doch Geld allein macht offenbar auch Craig Barker nicht glücklich. Nachdem es zuletzt wohl immer wieder kleinere Streitigkeiten gab, bei denen er sich übergangen fühlte, will er Promis, Sender und Produktionsfirma nun endgültig loswerden. Pech für ihn und Glück für RTL: Noch hat ITV Studios einen Vertrag, der bis Februar 2017 läuft. Einmal muss er die Promi-Sause somit noch ertragen.

Falls der Vertrag nicht verlängert wird, muss sich neben RTL auch der britische Sender ITV nach einem neuen Drehort umsehen. Letzterer filmt bereits seit 2003 an der Adresse von Craig Barker und übernimmt quasi im November die Generalprobe für RTL. Denn viele Prüfungen für die britischen Promis werden zwei Monate später von RTL für die deutschen Stars genutzt.

Dschungelcamp 2017 kann noch am alten Drehort produziert werden

Bei ITV, ĂĽbrigens die Mutter des deutschen Dschungelcamp-Produzenten, heiĂźt es zu den aktuellen Medienberichten: „Wir haben ein gutes Verhältnis mit dem Besitzer des Geländes und produzierten aktuell die 15. Staffel an diesem Ort.“ Bei RTL verweist man im Gespräch mit DWDL.de auf den geltenden Vertrag fĂĽr die 11. Staffel und ergänzt: „Ob es in den kommenden Jahren ein neues Camp an einem neuen Ort geben wird, können wir heute nicht mit Sicherheit sagen.“ Als Dschungelcamp-Kandidaten 2017 werden unter anderem Sarah Joelle Jahnel, Gina Lisa Lohfink und Florian Wess gehandelt.

Um eine Produktionspause zu verhindern, hat sich der Sender ITV vorsorglich schon einmal nach einem neuen Drehort umgesehen. Ein geeignetes Gelände wurde bereits in der Nähe von Sidney entdeckt, doch als zu teuer befunden. Auch die Idee, auf einen gänzlich anderen Kontinent zu ziehen, wurde bislang nicht in Betracht gezogen. Dabei gäbe es Südafrika bereits ein bestehendes Dschungelcamp, das auch im kommenden Jahr wieder vom australischen Channel Ten genutzt wird. Doch bei einem Umzug nach Südafrika würde man den Vorteil der Zeitverschiebung aufgeben. Dadurch konnten RTL und ITV am Abend die Highlights des (für die Zuschauer) gerade zu Ende gegangen Tages präsentieren. Bei einer Produktion in Südafrika wären die Zusammenfassungen – ähnlich wie bei Promi Big Brother – dagegen vom Vortag.

Mit dem Dschungelcamp an eine neue Adresse umziehen zu müssen, ist für die Produktionsfirma ITV Studios übrigens keine neue Erfahrung. Die erste UK-Staffel im Jahr 2002 wurde noch in Mission Beach in der Nähe von Cairns in Queensland produziert. Dort sollte Anfang 2003 eigentlich auch die erste US-Staffel hergestellt werden. Da das Gelände allerdings unter Wasser stand, musste man sich schließlich nach einem neuen Drehort umschauen. Mit dem Grundstück von Craig Barker in Dungay Creek wurde schließlich ein Gelände gefunden, in dem neben der US-Staffel dann auch die englischen und deutschen Ausgaben produziert worden sind.

Update vom 23. November 2016: Mittlerweile hat Craig Barker die Medienberichte ĂĽber den Drehort-Aus zurĂĽckgewiesen. „Es gab immer mal Zwischenfälle, aber ich habe nichts dagegen, dass sie hier weiter filmen“, hieĂź es gegenĂĽber der Deutschen Presseagentur. Er zeigte sich verwundert ĂĽber die Berichte, schlieĂźlich habe er mit keinem Pressevertreter gesprochen. Der FortfĂĽhrung der Dschungelshow steht am altbekannten Ort daher wohl nichts im Wege.

Dieser Artikel wurde erstmals am 1. November 2016 veröffentlicht.

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