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Dschungelcamp 2012

Die Diätwochen haben begonnen – die Kandidaten schieben Kohldampf

Bohnen, Bohnen, Bohnen – diese ansonsten leckere Menüzugabe löst derzeit im Dschungelcamp heiße und schon fast hitzige Diskussionen aus. Ramona Leiß brachte es nach nur zwei Tagen im Camp auf den Punkt: „Das Essen ist das Manko dieser Veranstaltung.“ Dieses hatte mit Rocco zu tun, da dieser in einem Anfall von „Vaterhass“ auf Uwe Ochsenknecht oder vielleicht auch nur, weil er deshalb seine Gedanken nicht bei sich hatte, die eingelegten Bohnen im Dschungel entsorgte. Fazit war an diesem Tag, dass es nur Reis pur zu essen gab und entsprechend die Stimmung im Camp sehr gereizt war.
Hier tat sich Daniel Lopes als Rächer der Bohnen hervor. Himmel, wie sich dieser Mann doch durch Kippenentzug und ohne Sex als Rächer der „Entbohnten“ einsetzen kann. Er ging dann gleich mal verbal auf Rocco los: „Du hast gestern den ganzen Eimer Essen kaputt gemacht!“ Rocco: „Du hast doch eine verschobene Wahrnehmung!“ Endlose Diskussionen u.a. um die Wertschätzung des Anderen entbrannten – hier ist sicher noch kein Ende in Sicht! Aufgrund des hier mangelhaften Ernährungsmanagements (Dirk Bach: „Die einzige deutsche Show, in der nicht gekocht wird“) und des einsetzenden Regens, ist die Stimmung unter den Dschungelpromis – für uns Zuschauer – erfreulich gereizt.
Die zwei raufenden Rüden, eine dauerkeifende Leiß („Jetzt werd‘ ich narrisch!“), eine leicht entzündliche Jazzy („Ist mir scheißegal, wer hier der Chef ist“) und ein Mentalist an der Grenze zum betreuten Wohnen („Die Raben sind mit dir“) – ja hier ist wohl echt anzunehmen, dass sich noch genügend Zündstoff finden lässt, um hier 14 interessante und vergnügliche Dschungelwochen zu erwarten. Faktoren, die hier sicher den einen oder anderen Streit vom Zaum brechen lassen, können ja bekanntermaßen Lagerkoller, Wahrnehmungsstörungen, Hunger, Heimweh und vieles anderes sein, uns wird es sicher nicht langweilig werden!
Wie wird es in dieser Zeit der kleinen Glitzermaus „Kim Gloss“ gehen, die ja vor Beginn des Camps angekündigt hatte, in Australien gerne das eine oder andere Pfund verlieren zu wollen. Die Chance, für sich und natürlich die anderen Teilnehmern reichlich Nahrung zu beschaffen, hat sie leider in ihrer Dschungelprüfung verpasst. Auf dem Weg zur Prüfung hatte ihr zwar Vincent Raven sein „Amulett der Pforten“ mit auf den Weg zum „Fahrstuhl der Hölle“ gegeben – (Bach: „Bisher dachte sie, ein Amulett sei ein Frühstück aus Eiern“) – aber hilfreich war es wohl nicht, denn sie holte nur magere vier Sterne. In einem gefluteten Käfig unter Tage musste sich sich Kröten, Schlangen und Krokodilen stellen und quiekte „ganz Mädchen“ mindestens einmal zu viel „Ich kann das nicht!“ oder „Ich hasse Wasser!“. Fazit dieser Prüfung war dann, dass die kleine Kämpfernatur, wie sie sich im Vorfeld selbst bezeichnete doch eher durch Rückzug statt Selbstüberwindung glänzte.
Doch empfiehlt sich sich mit solch einem Verhalten für die von ihr angestrebte Weltkarriere? Überwindet sich Kim nicht – falls eine ihr eine weitere Prüfung zu Teil wird – dann bleibt sie wohl auf Roccos Matratze kleben, auf der sie jetzt schon liegt – weil die so schön „groß und bequem“ ist. Oder ist das schon nicht mehr wichtig, da ihr eben Rocco diese Geborgenheit gibt, die sie derzeit braucht? „Kim ist total süß“, sagte er gestern. Ein Kompliment wie eine Drohung. Dann doch lieber Kängurueier essen.
Tja liebe Kim, nur den Erzählungen von Tante Brigitte lauschen und über deren Leben und Selbstdisziplin zu staunen, am liebsten all diesen Glamour selbst erleben, dazu gehört wohl ein bisschen mehr. Davon träumen zu prächtigen Galadiners eingeladen zu werden, wo der Schampus in Eimern serviert wird, ein romantischen Wochenenden zu zweit in Malibu – Träume darf man haben, doch die Realität sieht derzeit anders aus: Ratten, rote Bohnen, Reis, Regen, Prüfungen und eben einen Mann wie Rocco auf der gemeinsamen Pritsche.
Wir schauen also gespannt, wie sich der Kampf ums Essen und auch die Selbstdarstellung weiter entwickeln werden und lassen es euch dann hier wissen!


Trautes Beisammensein oder doch eher die Ruhe vor dem Sturm?
Die Promis am australischen Lagerfeuer.

Quelle: stern.de// Bild: RTL / Stefan Menne

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