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Big Brother's Big World

Big Brother’s Big World (Februar 2012)

Mit dem Februar ging der kürzeste Monat des Jahres zu Ende und nach den Skandalen des letzten Monats kehrte auch wieder etwas Ruhe in die Big Brother-Welt ein. Stattdessen durften sich Fans rund um den Globus auf Ex-Bewohner, Besuche und neue Staffeln freuen.

Im Brasilien ist die Polizei immer noch mit den Ermittlungen bei dem möglichen Missbrauchsfall im Haus beschäftigt. Aktuell wird die Kleidung und Bettwäsche der beiden Bewohner auf mögliche Spuren untersucht und über 40 Stunden aufgenommenes Material gesichtet. Während Big Brother und der Sender Globo dem angeklagten Model Daniel wenig Möglichkeit gegeben haben, sich zu den Vorfällen OnAir zu äußern, ergriff nun der Globo-Moderator Faustão, der zu den beliebtesten Moderatoren des Landes gehört, Partei für den ehemaligen Bewohner. In seiner Sendung kündigte er an, dass er Daniel die Möglichkeit gebe, seine Sichtweise zu geben, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind. Darüber hinaus schlug er auch vor, die Zuschauer über einen Wiedereinzug abstimmen zu lassen. Doch nur einen Tag später erteilte der Sender diesem Vorhaben eine Absage und erklärte, dass Daniel nicht zurückkehren könne. Ohnehin hat Daniel mit neuen Vorwürfen zu kämpfen, nachdem zwei weitere Frauen behauptet haben, ebenfalls von ihm vergewaltigt worden zu sein. Daniel bestreitet die Vorwürfe jedoch und vermutet, dass die Frauen einfach nur die Gelegenheit nutzen wollen, um in die Medien zu kommen.


Im Haus treten die Bewohner regelmäßig in Wettkämpfen an, die oftmals von Firmen gesponsert werden. (Quelle: tvg.globo.com/bbb/)

In Italien hat Grande Fratello weiterhin mit den Quoten zu kämpfen. Auch wenn in den letzten Wochen eine leichte Aufwärtstendenz zu spüren war, liegen die Werte immer noch deutlich unter den Vorjahreswerten. Um aber noch mehr Zuschauer zurückzugewinnen, haben sich die italienischen Produzenten offenbar unserer neunten Staffel inspirieren lassen. Zwar riefen sie keinen öffentlichen Reload aus, schickten allerdings am 13. Februar drei Ex-Bewohner als Eindringlinge ins Haus, die wie unsere Allstars als vollwertige Bewohner um das Preisgeld von 240.000 Euro spielen dürfen. Die drei Ex-Bewohner sind Ferdinando, der Zweitplatzierte aus Staffel 11, Cristina, die Drittplatzierte aus Staffel 9 und Patrick, der Zweitplatzierte aus Staffel 4. Während Ferdinando die Koffer nach seiner ersten Nominierung schon wieder packen musste, dürfen die anderen beiden noch auf das Finale hoffen. Dieses wurde nun auf den 1. April festgelegt, die Staffel dauert somit insgesamt 161 Tage. Der Plan, die Quoten mit dem Einzug der Ex-Bewohner zu steigern, scheiterte übrigens zunächst komplett. Sowohl die Quoten der Liveshow als auch die der Tageszusammenfassung stürzten in der Zuschauergunst erst einmal ab, konnten sich nach einer Woche jedoch wieder berappen.


Nicht nur die Rückkehr von Ex-Bewohnern (linkes) wurde aus Deutschland übernehmen. Auch das Quiz gegen einen tierisch schweren Gegner gab es bei uns zuerst. (Quelle: Mediaset/Canale5)

Besuche zwischen Big Brother-Häusern sind keine Seltenheit, so haben wir euch auch schon in unserem Update von einem Austausch zwischen Finnland und Norwegen berichten. Auch auf den Philippinen gab es bereits mehrere Besuche von ausländischen Bewohnern, darunter Annina aus unserer neunten Staffel. Diesen Umstand nutzte Big Brother, um sich einen kleinen Scherz mit seinen Bewohnern zu erlauben und schickte zwei Zwillingsbrüder ins Haus, die in einem angeblich existierenden tschechischen Big Brother-Haus wohnen würden, als Gäste ins Haus. Als Teil eines Matches musste je ein Bewohner der beiden Teams drei Geheimnisse über ihre Gäste herausfinden, während die angeblich aus Tschechien kommenden Bewohner ihre Enttarnung verhindern mussten, um das Geld selbst zu gewinnen. Diese Aufgabe misslang den Gästen jedoch. Die Fake-Bewohner sollten zudem nicht die letzten Gäste im Haus bleiben. Stattdessen schickte Big Brother auch auf den Philippinen wieder Ex-Bewohner der vergangenen und aktuellen Staffel zurück ins Haus. Die können zwar im Gegensatz zu ihren italienischen Kollegen nicht um das Preisgeld spielen, sollen aber ihre aktuellen Anwärter auf den Sieg testen. Den Anfang machte dabei Paco, der nach seiner Rauswahl als „House Player“ im Haus bleiben durfte, zwei Wochen später folgten sechs weitere Ex-Bewohner. Ihr Ziel: den Bewohner das Leben zur Hölle zu machen und sämtliche Aufgaben zu sabotieren.


Links: Eine Grußkarte, die die „tschechischen“ Bewohner (mit Jacke) erstellt haben. Rechts: die sechs Ex-Bewohner (M6 genannt) schmieden Pläne. (Quelle: PBB Facebook Seite/Screenshot von ABS-CBN)

Während auf den Philippinen ein Austausch nur vorgetäuscht wurde, schlossen sich Argentinien und Israel zusammen, um einen richtigen Austausch zu organisieren. Zunächst wählte der israelische große Bruder Victoria von Argentinien, um seine Bewohner zu besuchen. Auch während ihres Besuches in Israel musste sie jedoch um ihren Verbleib bei Gran Hermano zittern, da sie weiterhin zum Abschuss freigegeben war. Doch bisher hatte sie Glück und darf noch auf den Gewinn hoffen. Darüber hinaus erhielt sie in Israel die Chance, den Bewohner zu bestimmen, der nach Argentinien reisen darf. Sie wählte Sofi, die mittlerweile auch im argentinischen Haus angekommen ist.


Links: Victoria in Israel. Rechts: Sofi in Argentinien (Quelle: mako.co.il/Screenshot Telefe)

Ganz ohne schockierende Momente kam Big Brother aber auch in diesem Monat nicht aus. In Dänemark verteilte Clifford, die eines der beiden Häschen war, die von den Zuschauern zu Beginn der Staffel ins richtige Haus gewählt worden war, eine Ohrfeige an ihren Mitbewohner Melander und wurde dafür des Hauses verwiesen. Melander selbst zeigt sich ebenfalls nicht von seiner besten Seite und drohte Alexander damit, ihn umbringen zu wollen. Da er sich aktuell auf der Nominierungsliste befindet, können die Zuschauer ein direktes Urteil über den Verbleib von Melander fällen. Thomas hingegen hält sich strikt an die Regeln und zeigte sich enttäuscht darüber, dass Big Brother dies nicht tut und verbotene Nominierungsabsprachen duldet. Nachdem er deswegen sogar das Haus freiwillig verlassen wollte, kündigte Big Brother an, dass fortan wirklich niemand mehr ungestraft über Nominierungen diskutieren darf.


Links: Clifford holte bei einem Streit zu weit aus und musste gehen. Rechts: Thomas wollte gehen, weil Big Brother nicht hart genug durchgriff. (Quelle: kanal5.dk/bigbrother)

Aristedes, der Bewohner, der sich für knapp 70.000 Euro einen Platz in der spanischen Ausgabe ersteigert hat, dürfte sein Gebot wohl nun doch bereuen. Die Bewohner haben ihn bei der erstbesten Möglichkeit auf die Nominierungsliste gesetzt, woraufhin er von den Zuschauern direkt rausgewählt wurde. Für seine 70.000 Euro konnte er somit nur eine Woche im Haus bleiben. Aristedes versuchte vor seiner Abwahl jedoch noch, dieses Schicksal abzuwählen und wünschte sich einen Schutz. In der diesjährigen Staffel können die Bewohner nämlich einmal beim „Mund der Wünsche“ einen Wunsch äußern. Ob er auch erfüllt wird, liegt bei eben diesem Mund, doch für jeden erfüllten Wunsch muss ein Opfer erbracht werden. Aristedes Wunsch wurde nicht erfüllt.


Links: „Der Mund der Wünsche“ wollte Aristedes nicht retten. Rechts: Ersatz stand nach seinem Auszug aber schon parat. (Quelle: Screenshot/Pressefoto Telecinco)

Vergangenes Jahr kehrte Big Brother nach fünfjähriger Pause nach Schweden zurück. Die Staffel war dabei für den Sender so erfolgreich, dass Norwegen und und das zuvor erwähnte Dänemark den großen Bruder zurückholten. Der schwedische Sender TV11 gab hingegen direkt nach dem Finale grünes Licht für seine zweite Staffel, die nun im Februar startete. Big Brother hatte dabei einige Überraschungen für die Zuschauer und Bewohner. Bereits einen Tag vor dem offiziellen Start zogen vier Bewohner in ein Loft über dem eigentlichen Haus. Die Zuschauer durften einen von ihnen am vierten Tag ins Haus wählen. Beim Einzug der neuen Bewohner gab es schließlich die zweite Überraschung: Nadia, die ebenfalls ins Haus zog, ist schwanger und erwartet im März ihr Baby. Dafür gab Big Brother ihr sogar ein eigenes Zimmer, in dem sie ihr Kind auf die Welt bringen könnte. Doch zu einer Livegeburt wird es in Schweden nicht kommen. Nadia war nämlich keine echte Bewohnerin, sondern sollte die übrigen Bewohner nur auf ihre erste Wochenaufgabe vorbereiten und elterliche Gefühle entwickeln, da einige Bewohner im Rahmen der Wochenaufgabe sich um Tiere kümmern mussten.


Das schwedische Haus und dessen Bewohner (Quelle: bigbrother.se)

In Albanien verzichtete Big Brother beim Start der fünften Staffel auf geheime Tricks und zog stattdessen die Daumenschrauben bei der Nominierung an. Nach nur einer Woche im Haus bekam Gentiana die Möglichkeit einen von drei männlichen Bewohner auf die Liste zu setzen, während die Zuschauer entscheiden, ob dieser Bewohner dann im Haus bleiben darf. Sie entschied sich für Meti. Mit überwältigenden 94,6% durfte er im Haus bleiben. Anschließend setzte der große Bruder direkt alle weiblichen Bewohner auf die Liste. Noch in der Livesendung wählten die Zuschauer ihre Lieblingsbewohnerin. Emirjeta erhielt die wenigsten Stimmen und musste daher das Haus nach einer Woche verlassen. Die Nominierungen waren damit aber noch nicht vorbei, denn Big Brother wiederholte das Spiel mit allen männlichen Bewohnern. Nachdem Gjon die wenigsten Anrufe hatte, musste auch er seine Koffer packen.


Das albanische Haus und die neuen Bewohner (Quelle: bigbrother.top-channel.tv

Das war unsere kleine BB-Rundreise für diesen Monat. Eine neue Ausgabe folgt voraussichtlich am 7. April .

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