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Dschungelcamp 2013

Désirée Nick versprüht ihr tägliches „Dschungel-Gift“

Ihre bissige Art ist bei vielen Zuschauern beliebt wie eh und je – nicht umsonst hat Désirée Nick eine eigene Video-Kolumne bei der BILD. Dass die Urteile der eitlen Dschungelkönigin zum Teil ungerechtfertigt sind, findet unsere Redakteurin Kollo, die mit nickscher Kaltschnäuzigkeit die vermeintlichen Fehltritte zusammenzufassen vermag:

DÉSIRÉE NICK - Magazin DschungelgiftWie wir uns wohl alle erinnern, kämpfte auch sie – muss gefühlte hundert Jahre her sein – einst im Dschungelcamp um das „Mehr an Nahrung“. Heute nun begleitet sie wortgehässig das Campgeschehen und nimmt sich die „Australier auf Zeit“ zur wenig mütterlich fühlenden Brust. Ihr Äußeres königlich aufpoliert, antiquarisch gestylt, sitzt sie spitzzüngig und unbarmherzig –  wie von ihr gewohnt – Auge in Auge mit dem für sie mutmaßlich unverzichtbaren Teleprompter, wie in Stein gemeißelt, mit verkniffenem Gesicht und verächtlich gekräuselten Lippen, die alte Dschungel-Queen Désirée Nick. Alt? Ja sicher alt! Gut, vielleicht nicht so sehr alt, aber zumindest ältlich, das müsste erlaubt sein zu sagen. Sie teilt schließlich gern und meist ungerechtfertigt aus – da muss sie zumindest auch Wahrheiten einstecken können. Ergo, ältliche Dame, mal mit Hochsteckfrisur, mal trägt sie das Haar offen, aber immer nahezu barbusig und mit betont graziösem Beinüberschlag, gab sich bereits mehrmals auf der RTL-Bühne „Dschungel-Show“ die Ehre.

Moment mal, wieso eigentlich Ehre? Welche Ehre – und wem wird sie zuteil? Irgendwie passen derlei Attribute zu dieser Frau nicht – „Ehre“ oder „Adelsgeschlecht“ – obwohl, „schlecht“ würde wiederum passen. (Schon schiebt sich das Bild der kotzenden Fiona vor das Auge!) – Egal, ihr Familienstand und ihre Zugehörigkeit zu adligen Kreisen, oder besser Nichtzugehörigkeit, bleibt hier fairerweise besser unkommentiert. Wenn sie ihre wohldosierten Giftpfeile auf sämtliche „lebenden Objekte“ im Dschungelcamp abzielt, sind diese weiß Gott nicht ohne Häme. Schon bei ihrem ersten hochwohlgeborenen Auftritt – man könnte es auch Fehltritt nennen – warf sie doch tatsächlich und allen Ernstes Daniel Hartwich Inkompetenz vor, dass der seine stotternde „nur von Beisenherz und Haas gescriptete“ Moderatoren-Rolle nur sehr schlecht „spiele“, keinerlei Talent zum eigenen komödiantischen Alleingang habe! Die feine Art ist das nicht, Frau Nick, deshalb sei die Frage erlaubt, wer denn Ihre Inkompetenz so ungeschliffen „unterstützt“?! Ob die Dschungel-Queen von 2004 ihre ersten Startversuche ins Berufsleben glorreicher absolviert hat? Da war doch was? Nonne? Nein, aber es ging in diese Richtung. „Revue-Girl im Lido“, auch ein Teil ihrer Vita.

Aber das mit dem guten Benehmen muss sich noch bessern, denn mit diesem „aus der Reihe tanzen“ kann man anecken, auch noch mit 57! Sie beließ es leider nicht bei diesem ersten Zerschlagen des Dschungelgeschirrs, denn „Ihre Zierlichkeit“ benahm sich auch im zweiten Akt wie der Elefant im Porzellanladen. Eine Steigerung geht nicht? Und ob! Die „von und zu Ungehobelt“ beherrscht die gesamte Litanei der etwas anderen Gebetsform, die sicher nicht Teil ihrer theologischen Ausbildung war. Abschließend über Hartwich keift sie nämlich noch: „Früher ist Sonja Dirk Bach hinterher gehinkt, jetzt stolpert Daniel Hartwich der Stichwortgeberin des großen, toten Komikers hinterher. Das ist ja fast wie bei den Paralympics!“

DÉSIRÉE NICK - Magazin DschungelgiftDafür gebührt ihr der Razzie-Knigge-Award! Man mag sich zwar über einige Dschungel-Knastler durchaus einig sein, positiv oder auch negativ urteilen, aber hier wird unter dem Deckmantel der Satire aus den Dschungelgästen rücksichtslos Kleinholz gemacht, Grenzen werden überschritten und jeder bekommt sein Fett weg. Bei Fett denkt man nicht unbedingt gleich an Fiona. Was aber Désirée Nick über diese denkt, ist typisch und bissig. Fiona aber mit der „Leichenausstellung“ Gunther von Hagens in Verbindung zu bringen ist nicht genug, Frau Nick kotzt uns zur Veranschaulichung auch noch ins Mikrofon – das hätte sie uns ersparen können!

Auch an Olivia lässt sie kein gutes Haar, man spürt den Neid. Worauf? Olivia ist doch ein Mann und Désirée eine Frau! Oder? Was einem bei der trivialen Einfrau-Show der knapp Sechzigjährigen verwundert ist, dass sie – es mag der erste Anflug von Demenz sein – anscheinend ihren eigenen Dschungeleinsatz und ihre Motivation dazu vergessen hat. Nicks Urteil zu den Dschungelcamp-Kandidaten in totum: „Das Dschungelcamp ist Beweismaterial dafür, dass es für totgesagte Prominente der „Kategorie Ypsilon” DOCH ein Leben nach dem Tode gibt!“ – Bleibt uns die Frage, Frau Nick, welcher Promi- Buchstabe war der Ihre?

Wer Spaß an Bissigkeit hat, sollte sich die gesamte “Désirée Nick versprüht ihr Dschungel-Gift”-Videostrecke ansehen.

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