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Dschungelcamp 2012

Mehr Werbung als im Vorjahr: Keksebelohnung und Werbeblöcke

Dieses Jahr läuft bereits die sechste Staffel „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ und noch nie war die Werbung so stark vertreten wie diesmal. Schon immer holte die Sendung starke Quoten, doch die Werbung war eher zurĂĽckhaltend platziert. Auch in diesem Jahr schöpft RTL die Werbeblöcke nicht aus, doch es wird doppelt soviel Werbung gezeigt, wie im letzten Jahr. Dies gab Matthias Dang, stellvertretender GeschäftsfĂĽhrer des RTL-Vermarkters IP-Deutschland im Interview mit Horizont.net an. „Die harten Zahlen belegen, dass wir in etwa doppelt so viel Werbung haben wie im Vorjahr“, so Dang.
Zu beobachten war insbesondere die aufdringliche Schleichwerbung am neunten Tag, wo die Camper auf Schatzsuche geschickt wurden und eine Frage beantworten mussten, die simpler kaum sein konnte: Wie oft wurde Deutschland FuĂźballweltmeister? Dreimal oder sechsmal? Eigentlich war fĂĽr die richtige Beantwortung nichtmal ProfifuĂźballer Ailton nötig, und so war es vorhersehbar, dass die Camper sich ĂĽber eine Packung „Pick up“- Schokokekse freuen durften. Die Kekse waren so elegant verpackt, dass egal wie man sie halten wĂĽrde – die Kamera das Logo auf jeden Fall einfangen und zeigen könnte. Die Freude der Camper, nach neun Tagen ohne Schokolade und noch dazu Hungerleidend, tat ihr ĂĽbriges fĂĽr diesen gelungenen Werbeschachzug.
Matthias Dang dazu: „Wir haben uns Jahr fĂĽr Jahr die FĂĽĂźe rund gelaufen und die Finger wund gewählt. ‚Ich bin ein Star‘ war fĂĽr uns jedes Jahr wieder eine Herausforderung in der Vermarktung. Wir haben versucht den Kunden zu zeigen, dass die Sendung unter dem Aspekt Comedy ein hervorragendes Umfeld ist. Und seit dem vergangenen Jahr haben diese BemĂĽhungen endlich gefruchtet.“. Am stärksten ist die Nachfrage ĂĽbrigens seiner Aussage nach aus der Ernährungsbranche, danach folgen Körperpflege und Telekommunikation. Da die „Dschungelstars“ sich täglich das Essen verdienen mĂĽssen und ansonsten mit Reis und Bohnen ĂĽber Wasser gehalten werden, ist verständlich, dass die Freude ĂĽber ein „Telekommunikationsprodukt“ bei den Campern eher schwach ausfallen wĂĽrde – im Gegensatz zu einem Artikel, der den Hunger stillt.

Quelle: dwdl.de, social-inside.de

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