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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne


Klaleks ist Geschichte, Klauhns ist aktuell. Das Nomigespenst spukt auf Schloss Brother und lernt dem italienischen Hexengeschwader das Fürchten! Ach und Timo und Sabrina führen eine Kommunikationsbeziehung und quatschten sie tot, noch kurz bevor sie lebte! So in etwa lässt sich diese Bruderwoche in Kürze zusammenfassen.

Aber erinnern wir uns erstmal wieder zurück an die Liveshow vergangenen Montag … Und es begann, wie es letzte Woche endete: Beef a la carte präsentiert in einer Liveshow, die in Spannung und Action in etwa vergleichbar war, wie der Fernsehgottesdienst am Sonntagmorgen! Einzig das Votingduell der beiden Hexenschwestern päppelte die gähnende Langeweile, die sich wie eine Wurzelbehandlung zog, etwas auf. Doch bevor endgültig feststand, wer „Dankeeee und Tschüüüsss“ zu Deutschlands bekanntester Lebensabschnitts-WG sagen muss, traten die beiden einfach- und doppelzüngigen Parselmünder Aleksandra und Lilly zu einem Match unter Gleichgesinnten an. Doch entgegen der These, dass es Schlangen zu ihren Artgenossen zieht und sie sich freiwillig ihren Königinnen unterwerfen würden, hielten sich einige doch wohl wissend, dass sie bei diesem Match auf ihre persönliche Endgegnerin treffen könnten, gut verborgen. Richtig tapfer kämpften sich beide Kontrahentinnen durch das Schlangenmatch kurz, nachdem die ledergegerbte Erika neuerdings als Ersatz-Uli Kimmenklaus über das Fremdschämen seiner Mutter ins Bild gesetzt hatte.
Ja, Klaus hat’s nicht einfach! Klaus …hm! Da kommt mir ne Idee … Ich reloade mich mal und drücke den Reset-Button! Ganz in alter Bewohner-Manier so üblich, drücke ich jetzt mal meinen Switch-Button und wechsle einfach in meine andere Persönlichkeit! Hehe, nuvola-reloaded, die Liebe, die Klausverehrerin der ersten Stunde!
Und mein Herz ist so schwer. Armer Klaus, seiner einzigen Bezugsperson beraubt, einsam und allein in einem Käfig voller tollwütiger Bluthunde, das hat er nicht verdient! König Klaus, der Teamplayer, Mr. 110%, intelligent, ehrlich und mit einem großen Herz, und wollen wir mal ganz ehrlich sein: Er ist Big Brother 10! Er ist das Herz und die Seele der Jubiläumsstaffel, polarisierend und mit Sicherheit hauptverantwortlich für den Erfolg und die Verlängerung von Big Brother. Noch selten bewegte ein einzelner Bewohner so viele Herzen, im Positiven wie im Negativen! Man liebt und erkennt oder hasst und verkennt ihn! Und nur, weil er immer so ehrlich ist und sein Herz auf der Zunge trägt und mit seinen taktisch gelungenen Strategien der Einzige ist, der das Spiel „Big Brother“ komplett durchschaut hat, hacken die anderen Bewohner wie die Aasgeier auf ihm und seinen Schützlingen herum, nichts ahnend, dass sie schon in seine menschliche Venusfalle getappt sind, endlich ihr wahres Gesicht zu zeigen.
Ja, der schwäbische Highlander zerrt ihnen allen die Maske von ihren verlogenen und heuchlerischen Schauspielergesichtern, was den guten Wolf leider mehr und mehr zum Außenseiter werden ließ, während sich der Mob zusammenrottete und versuchte, sich gegen ihn zu stellen! In seiner mazedonischen Seelenverwandten fand er von Beginn an eine treue und verständnisvolle, wenn auch redselige Verbündete, die ihm in guten wie in schlechten Zeiten nicht nur wörtlich die Stange gehalten hat, selbst mit der Aussicht, von den übrigen Hyänen und Dämonen im Haus an den Pranger gestellt zu werden. Das weckte natürlich den angeborenen Beschützerinstinkt in Gutmensch Klaus, dem bei Mobbing und Diskriminierung schon von jeher die Haare zu Berge standen und der nicht lang fackelte und neben seinen schützenden Flügel auch weitere Körperteile um das kleine, zunächst wehrlos erscheinende Balkanpüppi zu legen, um sie vor der fletschenden Löwenmeute in der Big Brother-Arena zu bewahren.
Und wie sie sich verstanden in ihrer lila Love-Lounge, tags wie nachts! Doch Laberleks badete zunehmend in ihrer Opferrolle und kostete den Großmeister wie das Publikum durch ihre dauergeschleiften Endloshetztiraden doch enorm viel Nerven und Durchhaltevermögen. Allen voran gegen das Hexengeschwader der 10. Big Brother-Staffel Oberhexe Lilly und Hexenschwester Sabrina. Doch Klaus Potter sagte den dämonischen Damen den Kampf an und markierte am Kopfkissen der, deren Namen niemand kennt, kurzerhand sein Revier. „Mein Haus, mein Spiel, mein Kissen“ beförderte ihn und seinen Kissenkomplizen direkt ins Exil und zu einem anschließenden Therapiegespräch mit Erotik-Gerippe Erika, bei dem Symbolkissen-Klaus weiterhin straight zu seiner Linie aber zurecht entschuldigend bezüglich der Markierungsaktion steht. Weil aber auch die eingeschworensten Klausfans merkten, wie zunehmend belastend Exinators Balkanbetthupferl für ihren Liebling wird, befreiten sie – oder auch nicht? kurzerhand ihren Liebling von seiner mazedonischen Labertasche. Womit Robin Klaus zunächst nämlich gar nicht gerechnet hatte, war die Wandlung von Kuschelbambi zu Terrorbambi, die es selbst bei ihm zum Schluss schaffte, seine Gedulds- und Hörnerven bis aufs Äußerste zu strapazieren. Doch vorher kam das Voting … SWITCH!!!
Nuvola re-reloaded! Ach, du ahnst es nicht! Was war denn jetzt schon wieder los? Nachdem sich Kimmenklaus doch tatsächlich seine nackten Hintern am Kissen von sexy Lilly abgewischt hatte, strafte der Große Bruder seinen Chefstrategen und Hamsterdompteur aber so was von ab und schickte ihn mit samt seiner Lästerdublette kurzerhand ins kalte und verregnete Exil! Schäm dich und ab auf deine stille Treppe! Still, hm, sein Laber-Jojo war ja auch dabei … Und kurzerhand wurde die lila Lästerzentrale im Freigängerbereich aufgeschlagen, welchen die mazedonische Kreissäge als Mittäter früher als der Herr der Kissen wieder verlassen durfte. Oh, wie sehr wünschte ich mir beim Live-Schauen den Vorspul-Button, den Big Brother in seiner Tageszusammenfassung anwendete, wenn Laberlotte wieder ohne Punkt und Komma in ihren Rederausch verfiel! Obwohl kein Hund die Hand, die ihn füttert, beißen sollte, tat der mazedonische Kampfterrier genau Selbiges! Doch am selben Abend wartete die Erlösung für viele Klaleks entnervten Fans und vielleicht sogar für den Exinator selbst! Eine große Völkerwanderung begann: Die Nudisten-Souffleuse verließ die Kommandozentrale, meine Ohropax wanderten endlich in den Müll und Klaus verzog sich zum Weinen aufs Pluto-Klo! Doch vorher kam das Voting …
Nun meine Lieben, sucht euch doch einfach aus, welche Version euch am besten gefällt, hm?
Denn nun komme ich zum Voting-Skandal allererster Sahne! Lieber Großer Bruder! Was war das denn? Hm? Wenn ihr schon manipulieren müsst, um den besten Weg für euren Liebling großbrüderlich zu lenken, dann doch bitte nicht so stümperhaft! Nee, nee, da rufste für „Lilly raus!“ an und wer jammert da am anderen Ende der Leitung? Die Laberlotte Aleks höchstpersönlich! Oh Schreck, ein Fake! Dann mal schnell die „Aleks-raus“ Nummer- nur zur Kontrolle natürlich, hehe… und, oh Schreck! Die Stimme zählte auch für Aleks! Skandal! Betrug! Abos werden gekündigt, die Unterlippen der Fans schmollend vorgeschoben, die Arme vor der Brust verschränkt, das Kinn in die Höhe gereckt, Flashmobaufraufe gestartet und böse Worte gegen den Bösen Bruder geschleudert!
Und Klosuse Klaus weint! Er weint Tränen des Verlustes vor allem des Stolzes seiner Mutter und bestimmt auch etwas wegen Aleks. Und während er einsam und auf der Suche nach einem neuen schwachen Bewohner ist, nimmt er sich nun Hans an, Rechtsanwalt aus Köln, seines Zeichens klein, unansehnlich und stumm- Letzteres unterscheidet ihn gewaltig von seiner Vorgängerin! Hans, der von den Bewohnern auch noch nie ein gutes Wort oder überhaupt ein Wort, geschweige denn, ein wenig Beachtung geschenkt bekommen hat. Hans, diskriminiert und bestimmt auch gemobbt, wegen seines, nun ja, stofftierähnlichen Aussehens, ein neuer Fall für den Rächer der Pommespanzer und Kampfhamster. Alter, du ahnst es nicht! Nachdem Chefstratege Klaus keine Möglichkeit hat, seinen Fans mitzuteilen, welch Schachzüge wieder in seinem Kopf geplant werden nutzt er Hans sozusagen als Flüstertüte nach draußen!
Lilly in der Wunschbox, ähh, Whitebox! Da Männer eine Schwäche haben, wenn Frauen krokodilstränenartig auf die Tränendrüse drücken, gewährte der Große Bruder seiner zunehmend unter totaler Verwahrlosung leidenden Popp-Lady ein Balance-Match mit „Pimp-my-wife“-Belohnung! Was mussten wir da beobachten? Doch sehr gespenstisch, dass selbst die Blondierung blubberte, hex-hex!
Nachdem die Lactosewoche die deutschen Milchbauern jubeln lässt, arbeiten die Big Brother-Bewohner bereits an einer neuen Wochenaufgabe: Der Schuhplattler, per se schon gewöhnungsbedürftig genug anzusehen, droht bei Scheitern mit einer Nudelwoche! Haste „Strafe“ immer noch nicht gegoogelt, Großer Bruder? Tzzz! Und die Pseudobayern platteln, was das Zeug hält, und kreieren den ¾ Takt der Next-Generation! Jodeldidodel! 1-2-3, 1-2-3, wobei die Interpretation der Bewohner eher auf ein unüberschaubares Moskitoproblem hindeutet, als nur annähernd an den bayrischen Folkloretanz zu erinnern.
Apropos Bayern … Das Champions-League-Finale am Samstag steht an!
Und zu welch devotem Verhalten sich Mann hinreißen lässt, wenn König Fußball alle männlichen Urinstinkte weckt und er beobachten möchte, wie das Runde in das Eckige kommt, demonstrierten die männlichen Bewohner einmal mehr, als sie freiwillig in den Deal einschlugen, sich selbst zu versklaven und Frau von Haus nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Außer „Ich-bin ich“-Klaus, der sich verständlicherweise nicht zum Omega machen wollte, um eventuell noch unter Domina Lilly seinen Sklavendienst ableisten zu müssen. Da ging er lieber seinen eigenen einsamen Weg weiter: Gehe nicht über Los, gehe nicht zum Finale! Hehe…
So meine Lieben, jetzt brauch ich erst mal Urlaub. Aleks hat mich geschafft! Die nächste Kolumne wird daher erst nächsten Sonntag für euch fertig sein. Besonderer Dank dieses Mal gilt Holger2409, der mich mit witzigen Bewohnerumschreibungen unterstützte. Danke, Holger! In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderschöne Woche und wie immer viel Spaß mit Big Brother und BBfun.de!

Eure nuvola

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