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Dschungelcamp 2013

Daniel Hartwich über seinen Job im Dschungel: „Ich mach das so, wie ich bin!“

Im Januar kommenden Jahres startet das Dschungelcamp mit einem neuen Moderatoren-Team in die nächste Runde. Hatte uns aus dem Dschungel bisher der Anfang Oktober verstorbene Dirk Bach, gemeinsam mit Sonja Zietlow, die E- und F-Promis auf unnachahmliche Art „serviert“, wird nun Daniel Hartwich, der mit nur 30 Jahren schon eine eigene Late-Night-Show hatte, die Wochenend-Spezialausgaben der Dschungel-Show, „Let’s dance“ sowie „Das Supertalent“ moderierte, den verwaisten Platz einnehmen und versuchen, uns ebenso kurzweilige Stunden zu bereiten.

Man begegnet ganz unterschiedlichen Reaktionen über die Wahl dieses „Ersatzes“. Daniel Hartwich sieht sich selbst jedoch keineswegs als einen solchen, wie er in einem RTL-Interview erklärte: „Es kann nicht mein Ziel sein, Dirk Bach zu kopieren. Es war nie meine Idee, irgendwen zu kopieren, zumal das auch sinnlos wäre und das der Zuschauer, glaube ich, auch durchschauen würde. Ich mach das so, wie ich bin und so, wie ich nun mal moderiere. Und so werde ich auch das Dschungelcamp moderieren.“ Mit dieser Einstellung wird er hoffentlich auch diesen neuen Schritt seiner doch recht beeindruckenden Moderatorenkarriere erfolgreich meistern können.

Er, 1978 in Frankfurt geboren, studierte nach seinem Abitur 1998 Germanistik und Politikwissenschaft und arbeitete bereits während seines Studiums als Reporter für Funk und Fernsehen, führte unter anderem durch die die Morning-Show bei der Jugendwelle hrXXL, durch die Sendungen hr3 Madhouse und 0138/6000 und bei You FM gehörte er zu den Moderatoren der ersten Stunde. Für seine Moderation der Sendung YOU FM Roadshow bekam er seinen ersten Radiopreis. Er wurde sowohl für den Deutschen Fernsehpreis als auch den Deutschen Comedypreis nominiert, zwei Kernvoraussetzungen, die ihn als Moderator für das Dschungelcamp qualifizieren.
Dennoch fragt man sich, ob der aktuelle Supertalent-Moderator sich wirklich in seiner neuen Rolle wird behaupten können?!

Hartwich scheint das recht gelassen zu nehmen. Schließlich war er schon einmal im australischen Camp: 2009 moderierte er fünf Spezial-Ausgaben von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ Von Co-Moderatorin Sonja Zietlow hat er jedenfalls bereits Vorschuss-Lorbeeren bekommen, wenn auch leicht vergiftetete: „Jetzt darf Daniel beweisen, dass er mit Schlafmangel, Nachtarbeit und mir klarkommt“, sagte Zietlow der BILD-Zeitung. Und: „Ich freu mich drauf.“ (BBfun berichtete)
Er selbst antwortete auf die Frage, worin der Unterschied zwischen der Produktion in Argentinien („101 Wege aus der härtesten Show der Welt“) und Produktionen beim Dschungelcamp läge: „Es ist schon ein bisschen umständlich, wenn man mit dem Regisseur etwas abspricht, der das dann erst ins Englische übersetzt und dann jemand Drittes ins Spanische weiterübersetzt. […] Wir hatten auf jeden Fall alle Spaß miteinander. Die Argentinier mit uns und wir mit ihnen.

Das lässt drauf hoffen, dass auch wir an diesem Spaß teilhaben dürfen. Hartwich auf die Frage, ob er sich seine eigenen Sendungen eigentlich selbst nochmal ansähe: „Klar gucke ich mir Sachen, die ich gemacht habe noch einmal kritisch an. Mit sich selbst ist man ja eher selten zufrieden. Bei ‚Let’s dance‘ zum Beispiel hab ich mir jede Live-Sendung als Aufzeichnung nochmal angeschaut. Der Zuschauer musste ja auch durch diese 120 Minuten durch, da ist es nur fair, dass ich mir das selbst auch mal antue.“

Diese Sicht der Dinge spricht eindeutig für ihn und auch, dass er sowohl mit den Promis „der ersten Kategorie“ als auch denen aus der zweiten Reihe kann. Das hat er als Moderator oft bewiesen und wer für seine erste TV-Show „Achtung, Hartwich!“ sogar nackt durch die Kölner Fußgängerzone läuft, der wird auch den australischen Dschungel überstehen.

Was meint Ihr? Wird sich auch Daniel Hartwich einen Platz im Herzen der Zuschauer erobern können?

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