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Big Brother weltweit

BBUSA: Rassismus und Homophobie unter den Bewohnern

Die amerikanischen Zuschauer werden vom großen Bruder regelrecht verwöhnt. Für 27 Dollar können sie die gesamte Staffel über live im Web verfolgen und dabei eine von vier Kameraperspektiven auswählen und damit die Bewohner auf Schritt und Tritt verfolgen. Zudem können Livefeed-Nutzer auf ein Archiv zurückgreifen und vergangene Tage und Szenen immer wieder neu anschauen. Das macht es den Zuschauern leicht, die Fehltritte der BBUSA-Bewohner aufzudecken. Die Houseguests der 15. Staffel liefern dabei auch regelrecht neues Material, das für Aufruhr bei den Fans sorgt.

Die Fehltritte der amerikanischen Bewohner

Negativ aufgefallen ist bisher beispielsweise Spencer, der Helen „Kim Jong Un“ und Andy „Kermit the Fag“ nannte. Jeremy hingegen sprach über die Bewohnerinnen als „Bitches“ und „Meat Vallets“. Kaitlin und David fielen wiederum mit rassistischen Kommentaren gegenüber ihren Mitbewohnern Howard und Candice auf. So benutze Kaitlin das in den USA verpöhnte N-Wort („Nigger“), während es David missfiel, dass Candice seine Bettwäsche anfasste. Besonders häufig ließen sich allerdings Aaryn und GInaMarie zu herabwürdigenden Äußerungen hinreißen. In einem Gespräch erklärte GinaMarie beispielsweise, dass Candice bereits auf der dunklen Seite sei, da sie immerhin bereits eine dunkle Haut habe. Aaryn entgegnete darauf, dass man im Dunkeln vorsichtig sein sollte, da man Candice nicht sehe. Auch Helen musste sich aufgrund ihrer asiatischen Wurzeln bereits einigen Spott der beiden Damen gefallen lassen. Aaryn befahl ihr beispielsweise, den Mund zu halten und Reis zu kochen, während Gina Marie anmerkte, sie solle so lange geschlagen werden bis ihre Augen normal werden.

Keine Konsequenzen seitens Big Brother

In den drei wöchentlichen Shows auf CBS dürften diese rassistischen Bemerkungen allerdings nicht zu sehen sein. Schon in der Vergangenheit haben die Produzenten diese Momente sehr zum Missfallen vieler Fans herausgelassen. Stattdessen veröffentlichte der Sender lediglich ein Statement und distanzierte sich von den Äußerungen. Konsequenzen will man allerdings nicht ziehen. Dafür haben sich allerdings die Arbeitsgeber von Aaryn und GinaMarie zu Wort gemeldet und den beiden öffentlich gekündigt.

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