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Big Brother 10 :: Tag 44

Es ist die härteste Big Brother Staffel aller Zeiten und das bekommt jetzt Iris am eigenen Leib zu spüren. Die 42-Jährige verlässt eigenmächtig in der vergangenen Nacht den Strafbereich im Garten. Wegen zahlreicher Regelverstöße musste sie dort mit Tobias und Sabrina die Nacht verbringen. Doch dies passt der Ludwigshafenerin nicht. Ohne Erlaubnis betritt sie um halb zwei das Haus, wo sie den Rest der Nacht verbringt. Das bleibt natürlich nicht ohne Konsequenzen.
Big Brother stellt sie am Morgen vor die Wahl: Entweder sie zieht unverzüglich wieder in den Strafbereich oder sie wird des Hauses verwiesen! Iris will nicht in den Strafbereich und wählt damit den Auszug aus dem Big Brother Haus. Als sie dies ihren Mitbewohner mitteilt, ist vor allem Klaus am Boden zerstört. Nach einem kurzen und tränenreichen Abschied hat Iris im 12.41 Uhr das Big Brother Haus nach 44 Tagen verlassen. Iris geht – Big Brother, 25. Februar 2010, 19:00 Uhr , RTL II.

 

Sofern es Cora und Tobi betrifft, setzt sich die gedrückte Stimmung auch am gestrigen Dienstagnachmittag fort. Cora stellt wieder einmal Gedanken an, das Haus zu verlassen und diese Situation schlägt dem Aschaffenburger gehörig auf die Stimmung. Auf dem Schlafzimmerboden sitzend, mit einer roten Schirmmütze auf dem Kopf, sieht man seine Mundwinkel verdächtig zucken – und kann erahnen, dass er einige Tränen vergießt. Cora ist sehr viel gefasster (klar, wäre ja auch ihre Entscheidung), und versucht ihren Lover immer wieder aufzumuntern. Es wird sogar über ein gemeinsames Leben spekuliert.
Klaus lästert wieder einmal im Schlafzimmer mit Iris und bemerkt, er wolle, das Carlos geht. Am frühen Abend verliest Eva einen Brief von Big Brother, in dem steht, dass Sabrina, Iris und Tobias stellvertretend für die anderen Bewohner in den Strafbereich müssen, da sich die Regelverstöße gehäuft hätten und diese drei sich bei Verstößen besonders hervor getan haben. Sie dürfen lediglich mit Wasser, warmem Tee und Essen versorgt werden.
Während sich die drei Verbannten bei strömendem Regen im Strafbereich befinden, ergibt sich zwischen Klaus und Uwe ein längeres und intensives Männergespräch. Uwe hat Klaus darauf angesprochen, dass er Iris gegenüber der restlichen Gruppe bevorzuge, sich ausschließlich um sie sorge, ob sie essen hat etc. Klaus entgegnet, Iris, Uwe und Eva seien die Einzigen, mit denen er noch etwas zu tun haben wolle. Uwe beginnt das Gespräch auf eine sehr positive Weise – und meint das sei nicht mehr der Klaus, den er anfangs kennen gelernt habe. Nun tut Klaus das, was er am liebsten macht: Bombardieren der Anderen! Sabrina wird von ihm als „Hohlbrot“ betitelt. Dann erklärt Klaus, er sei sehr enttäuscht davon, dass nichts mit ihr gelaufen wäre. Anfangs lässt Uwe sich noch nicht von Klaus vereinnahmen und fragt ihn durchaus kritisch, ob die Art, die Klaus momentan an den Tag lege, die sei, mit der er fortfahren wolle. Der Hamburger Hänger berichtet daraufhin von einem persönlichen emotionalen Hänger: seine Motivation schwinde, und derzeit werde sie nur durch sein Trainingsprogramm, durch Liveshows und Matches aufrecht erhalten.
Anfangs vorsichtig, dreht auch Uwe mit zunehmender Dauer des Gesprächs auf und beide lästern über alle anderen Hausbewohner. Zwischenzeitlich haben Cora, Jenny, Kristina und Jessi Wind von dem Männergespräch bekommen, und lauschen, mit entsetztem Blick, an der Tür zum Schlafzimmer. Die aufgeheizte Damengesellschaft teilt Carlos alles brühwarm mit und wird nicht müde sich weiter anzustacheln. Wann und ob die Mädels die heißen Informationen zu Ihrem Vorteil ausspielen und ob es dann zu großen Knall kommt, wird sich zeigen.
Den späten Dienstagabend verbringen die „Strafgefangenen“ Sabrina, Iris und Tobias in gähnender Langeweile. Unter der Obhut des nächtlichen Tauwetters lassen sie die milden Temperaturen und die Gespräche der vereinzelten Zaungäste auf sich wirken und sehnen sich ihrer zeitlich ungewissen Befreiung entgegen.
Derweil warten im Inneren des Hauses Jessi, Jenny und Co. aufs Staten und philosophieren über Gameshows, Regelverstöße und Erkenntnisse aus dem abendlichen Lauschangriff. Beim anschließenden Spaziergang zum Strafbereich, ledert speziell Jessi gegen die Lästerbrüder Uwe und Klaus, die ihr ein Mondgesicht angedichtet hatten, um die scheinbar arg verwöhnte Kasslerin auf dem Boden zu halten. Sabrina sei nach deren Aussagen – wie bereits vermerkt – ein nur auf ihren Körper bedachtes „Hohlbrot“ und Eva mutiere in Bezug aufs Essen zu einem anderen Menschen, da sie bei jeglicher Wahrnehmung von Nahrungsmitteln, einen harschen Befehlston anschlage.
Während Texilphobist Klaus als „nicht nur dumm, sondern auch intrigant“ hingestellt wird, lässt es sich Jessica im Verlauf der Attacke nicht nehmen, nun auch mit dem falschen Spiel von Uwe hart ins Gericht zu gehen. Dieser sei zwar einerseits nett und zuvorkommend, allerdings habe er heute mit der Lästerattacke gegen seine eigenen Prinzipien, im Konfliktfall ein Vieraugengespräch zu suchen, verstoßen. Zudem sei seine herabwürdigende Zeichnung früherer Tage von Cora über alle Maßen respektlos gewesen.
Zwischen Cora und Tobias scheint das Kriegsbeil fürs Erste begraben, die räumliche Trennung tat den beiden Distanzkuschlern keinen Abriss, im Gegenteil. Lange fristet die Hamburger Erotikperle ihr Dasein an der (anderen Zaun-)Seite und hilft ihrem Schatz Tobias, die Dauer der Strafaktion mit gelegentlichen Konversationen zu neutralisieren.
Abgesehen von Uwe und Klaus wird der Strafbereich bis tief in die Nacht von fast allen Bewohnern regelmäßig besucht, um mehr oder weniger eloquent dem testosteronfreien Lästerkreis beizuwohnen. Neben Jessi tut sich besonders Sabbelrina beim verbalen Fruchtsalat aus Lamentieren und Gezeter hervor, schließlich sei besonders von Seiten Klaus‘ kein gutes Haar an ihr gelassen worden.
Wenig später verabschiedet sich mit Cora dann auch der hartgesottenste Zaungast vom Strafbereich und schleicht zurück ins heimische Gemach. Nicht ganz so gemütlich, aber dennoch mollig in die Schlafsäcke gehüllt, entschwinden auch die Sträflinge in die sternenreiche Traumarena.
Schon lange vor dem Wecken liegt Klaus heute in seinem Bettchen und weint. Nach ca. 20 Minuten erbarmt sich Iris seiner und bringt ihm eine Rolle Klopapier, ohne aber weiter auf seine Traurigkeit zu reagieren. Am späteren Morgen werden die Verbannten Sabrina und Tobias im Strafbereich geweckt. Sie klagen über eher bescheidenen Schlaf, sind aber ansonsten recht guter Dinge. Eine halbe Stunde später dürfen sie in den Wohnbereich, wo großes Ungemach ins Haus steht.
Iris erhält einen Brief von Big Brother, den sie laut vorlesen muss. Darin wird aufgedeckt, dass sie in der vergangenen Nacht eigenmächtig den Strafbereich verlassen und im Schlafzimmer genächtigt hat. Nun wird sie aufgefordert, entweder sofort auf unbestimmte Zeit in den Strafbereich zu wechseln oder Big Brother zu verlassen.
Iris entscheidet sich ohne zu zögern dafür, wieder zu ihrer Familie zurückzukehren. Nach den vielen Überlegungen, die sie in diese Richtung seit ihrem Einzug geäußert hat, dürfte ihr diese Entscheidung nicht besonders schwer fallen.
Viel schwerer nimmt Klaus die Entscheidung von Iris. Er legt sich zuerst mit Tobias an, der Iris‘ Verhalten „zum Kotzen“ findet (wofür er sich später entschuldigt). Danach spricht Klaus unter Tränen mit Iris im Schlafzimmer. Er wolle weiter für sich und für Iris „für Gerechtigkeit“ kämpfen, damit Carlos auf keinen Fall gewinnen könne. Erst wenn Carlos weg sei, gebe es im Haus wieder etwas zu lachen, denn im Moment würden alle nur dem Argentinier „in den A… kriechen“.
Damit er seinen Erzfeind bald los wird, spinnt Klaus sich auch schon einen kleinen, gemeinen Plan zurecht. Er möchte dafür sorgen, dass alle anderen Bewohner ihn selbst nominieren, seine Nominierungsstimme aber wolle er Carlos geben. Sollte dies aufgehen, hätten die Zuschauer ab Montag die Wahl zwischen Carlos und Klaus.
Dann hat der beleidigte Erotikheld noch zwei Bitten an seine Hausfreundin Iris. Erstens solle sie doch ab und an bei seiner Mutter anrufen. Zweitens fordert er alle Zigaretten von Iris. Das sei sein letztes Geschenk an die „anderen Idioten“ gewesen, das er erkämpft habe. Er würde die Zigaretten entweder einem Neuankömmling schenken oder Jenny, die schließlich die Einzige gewesen sei, die sich bei ihm für das Räucherwerk bedankt habe. Aber auch ihr wolle er jede Zigarette wenig gönnerhaft nur einzeln geben.
Dafür, dass gleich nach Iris‘ Auszugsentscheidung nur Uwe, Eva, Klaus und Jenny Bedauern zeigen, hat Muddi dann doch erstaunlich viele Zuschauer als es ans Koffer packen geht. Nun finden auch Carlos, Cora und Tobias tröstende Worte für sie und malen ihr das Leben „draußen“ in den schönsten Farben.
Kurz nach Mittag Uhr macht sich Iris auf in ihr neues altes Leben und verabschiedet sich von allen mit einer herzlichen Umarmung.
Die Stimmung nach Muddis Abgang ist sehr gedämpft. Klaus hält sich im Schlafzimmer die Ohren zu und singt laut vor sich hin. Im Garten bedauern Jessy, Eva und Kristina nicht nur den Auszug, sondern auch das allgemeine Klima im Haus. Eva ist traurig und sauer und erzählt von diversen Vorfällen, die sie aufgeregt hätten. Neben Klaus kommt vor allem Uwe dabei nicht gut weg. Er habe sie neulich völlig unnötig beschimpft und das, obwohl sie ihn doch eigentlich mag.
Im Laufe des Nachmittags hebt sich die Stimmung wieder. Allein Klaus badet in seinem Selbstmitleid und hält sich so weit wie möglich von der Gruppe fern.

Quelle: RTL II / Big Brother

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