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Promi Big Brother 2016
Cindy aus Marzahn

© SAT.1 / Boris Breuer

Big Brother ohne Mother: Cindy aus Marzahn hört auf

Überraschung zum Wochenende: Ilka Bessin verkündete in einem Interview, dass sie nicht mehr als Cindy aus Marzahn auftreten werde. In dieser Rolle bescherte sie auch den Fans von Promi Big Brother in den letzten Jahren stets zusätzliche Pinkelpausen.

Als Sat.1 im Jahr 2013 Promi Big Brother nach Deutschland holte, verpflichtete der Sender aus Unterföhring die Comedians Oliver Pocher und Ilka Bessin in ihrer Rolle als Cindy aus Marzahn als Moderatoren. Die Hoffnung war, dass sie mit ihren Kommentaren ähnlich gut unterhalten wie die Autoren des RTL-Dschungelcamps.

Cindy aus Marzahn: Nur wenig Erfolg als Big Brother-Moderatorin

Die Rechnung ging jedoch nicht auf, stattdessen hagelte es für die beiden sowohl von den Zuschauern als auch der Presse besonders viel negative Kritik. Da half es auch nicht, dass sich Cindy aus Marzahn anders als ihr Co-Moderator vor dem Start von Promi Big Brother in Sat.1 als echter BB-Fan outete und in Interview durchaus mit einigem Wissen zu den bisherigen RTL 2-Staffeln glänzte.

Während Oliver Pocher sich nach der ersten Staffel gänzlich vom großen Bruder verabschiedete, war Cindy aus Marzahn in den vergangenen Jahren weiterhin in den täglichen Sendungen auf Sat.1 zu sehen. Die Moderation musste zwar auch sie an Jochen Schropp abgeben, als „Mother of Big Brother“ durfte sie die Live-Shows jedoch immer wieder unterbrechen, um die Ereignisse auf vermeintlich amüsante Art im Haus zu kommentieren. Doch diese pinke Pausen entwickelten sich für zahlreiche Fans schnell zu weiteren Pinkelpausen.

Mother of Big Brother: Scharfe Kritik von Fans

Im Staffelrückblick zu Promi Big Brother 2015 kritisierte auch BBfun.de diese Einlagen scharf: „Bitte verschont uns bei Promi Big Brother 2016 mit Cindy aus Marzahn, die es auch in diesem Jahr wieder zuverlässig schaffte, mit ihren gelangweilten Vorlesen von allenfalls mittelmäßig lustigsten Witzen mehr zu nerven als die schlimmsten Bewohner im Haus. Wenn die Mother of „Mir gehen die Bewohner so auf die Eier“ etwas Anstand hat, wird sie allerdings einen Teil ihrer Gage an den Anheizer abtreten. Der hatte das Publikum schließlich dazu animiert, von Tag zu Tag immer lauter zu klatschen und so den negativen Kommentaren zur pinken Pseudo-Komikerin auf Twitter etwas entgegen zu setzen.“

Dieser Wunsch scheint 2016 nun tatsächlich in Erfüllung zu gehen. Im Interview mit dem Spiegel erklärte Ilka Bessin, dass sie nicht mehr in ihre pinkfarbenen Klamotten schlüpfen und Cindy aus Marzahn darstellen wird. „Man darf so eine Figur nicht totspielen. Wenn man sich elf Jahre lang Abend für Abend eine Perücke aufsetzt und einen pinkfarbenen Jogginganzug anzieht, muss man aufpassen, dass die Leute nicht irgendwann sagen: Boah, ich kann den Scheiß nicht mehr sehen. So weit soll es nicht kommen“, so die Künstlerin.

Ihren letzten Auftritt als Cindy aus Marzahn hatte sie bereits Anfang Juni.

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