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Die BBfun-Kolumne: nuvolas Sicht auf die BB-Dinge

Big Brother Kolumne

Harald sah den Christopher Street Day dieses Jahr sehr verbissen, Deutschland hat den Einzug ins Achtelfinale geschafft, René sieht die Rote Karte vom Großen Bruder, Kasachstan siegt über Deutschland und die Bewohner feiern Weihnachten mit Santa Lory. Verrückte Welt, in der Klausfanatiker beginnen, sich für ihren Herrn und Meister strafbar zu machen! Aber erinnern wir uns erst einmal wieder zurück an die Liveshow vergangenen Montag…
Live zu Gast im Studio war Donna Sabrina. Hübsch sah sie aus die Azzurra! Und nachdem Klaus Besuch zum moralischen Wiederaufbau von seinem Kumpel bekommen hatte, mit der Zusage, dass zu Hause alles in bester Ordnung ist, und er sich keine Schuld und Vorwürfe wegen des Todes seiner geliebten Mini machen sollte, voteten die Zuschauer fleißig für die Auswahl eines „Lieblingsbewohners“, mit der Absicht, besagten Bewohner zu einem, wie ja im Vorfeld bereits angekündigt, besonders ekligen Krabbelviechermatch zu schicken! Doch wer denkt, der Große Bruder spielt mit ehrlichen Karten, hat das Spiel wohl noch immer nicht verstanden! Denn als feststand, dass Lästerfossil Anne in das Ekelmatch geschickt werden sollte, was sich ja auch schon im Vorfeld mehr als deutlich abgezeichnet hatte, bluffte der Große Bruder, denn da nachts ja bekanntlich alle Katzen grau sind, entschied man sich an höchster Stelle doch lieber zu einem Kreislauf schonenden Ekelmatch anstelle eines womöglich Blutdruck hochtreibenden und eventuell Bewohner dezimierenden, echten Krabbelmatches. Ein Hoch auf die Anrufer, die im Vorfeld ihr Geld für ein richtiges Ekelmatch investierten.
Und so kam es beim Besuch der alten Dame in der vermeintlichen Ekelkammer, als sie eher unbeholfen züngelnd mit ihrer Lästerhöhle durch die Glaskästen geschoben wurde, zu einem eher unspektakulären Match: Nix Krabbelviecher, nix Hysterie, nix Herzkammerflimmern! Das ist das Spiel, das ist Big Brother! Und die Hörzu-Leserin Anne ließ sich durch die Glasboxen schieben, als hätte sie in ihrem Leben noch nichts anderes gemacht und erspielte ruckzuck 3 Luxusschlüssel für die auf Kohlsuppe wartende Bewohnerschaft!
Und frei nach dem Sprichwort: „Und aus dem Dunkeln sprach eine leise Stimme: Warte ab, es könnte schlimmer kommen!“ wartete ich und es kam schlimmer!
Die Bewohner stellten sich zur 2. Nominierung dieser Staffel auf dem Matchfield öffentlich an den Pranger! Gegenseitige Demütigung und Seelenmord standen mal wieder auf dem Programm. Schlotzeeimer mit Namen wie Hornhautraspeln und Kobragift standen griffbereit, als sichtbarer Dolchersatz, um zwischen die jeweiligen Rippen versenkt zu werden. Ein Demutsglibber nach dem anderen prasselte über die eh schon aufgeheizten Bewohnerköppe und heizte zusätzlich die schon siedende und explosionsgeladene Stimmung im Big Brother-Haus noch mehr an. Diese Art der demütigenden und nachweislich zu Eskalationen führenden Nominierung, in dieser kurz vor der Kernschmelze stehenden Situation auszuwählen, zeugte nicht von großer Bruderliebe. Und so kam es, wie es kommen musste:  Das Big Chainsaw-Massaker von Köln-Ossendorf nahm seinen Lauf! Und während die hauptsächlich nominierten und begossenen Kampfterrier Klaus und René die übergossene Schlotze in Richtung des jeweils Nominierenden zurückspuckten, haute Ren„És“ einmal mehr eine seiner viel zitierten Boshaftigkeiten raus. Mag sein, dass er damit vielleicht wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen hat, aber bei allem Respekt: Es gibt einfach Dinge, die sagt man nicht und übertriebene Ehrlichkeit ist eh nicht jedermanns Sache! Einfach in gewissen Situationen mal ganz gepflegt die Fresse halten, oder einen Hans als Zuhörer wählen, das wäre clever gewesen René! Dein Original hat das schon längst verstanden! Obwohl, irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass du nur mit der Intention ins Haus geschickt worden bist, um den müden Haufen mal etwas aufzumischen, was dir ja auch prächtig gelungen ist! Und warst du frei nach der Aussage: „Der Mohr hat gedient, der Mohr kann nun gehen!“ etwa das Bauernopfer des Großen Bruders? Denn, sorry, aber normal war dein Auftreten nicht oder du tatsächlich nicht ganz knusper. Kein Mensch kann in unserer Gesellschaft mit deinen Manieren und deiner „freundlichen“ Art lange überleben!
Was hab ich letzte Kolumne noch über die Nikotinjunkies im Haus berichtet, die in ihrer Verzweiflung sogar angefangen haben, Pfefferminztee zu rauchen? Soso, dann verplappern sich ein paar Damen im Haus und es kommt ans Licht, dass du, Großer Bruder, eventuell heimlich Tabak in Form von Teebeuteln ins Haus schmuggelst? Grundgütiger, welch harte Anklage! Das kann ich mir nun bei aller Liebe nicht vorstellen! Du würdest uns Zuschauer doch nie im Leben so verarschen! Hihi, vielmehr denke ich, du kannst einfach Wunder vollbringen! Wasser in Wein gab’s ja schon mal vor 2000 Jahren, warum dann nicht Pfefferminztee in Tabak?
Und urplötzlich war Weihnachten! Lory Glory Hallelujah betrat erneut die TV-Kommune und bescherte den Bewohnern ein Weihnachtsfest mit allem Drum und Dran mitten im Sommer. Jegliche Hoffnung, dass sich hinter dem Überraschungs-Santa vielleicht doch Sido verbergen könnte, machte Santa Lorenza mit einem Schlag zunichte! Schade! Und den Möchtegern Partywichteln bei ihrem aufgesetzten Gekreische zuzusehen, war auch nicht spannender! Gut, zu der Kohlsuppe brachte die Weihnachtsgans mit Rotkohl und Klößen natürlich eine willkommene Abwechslung in die gereinigten Darmzotten der Bewohnermägen, aber muss man deshalb tatsächlich ausflippen und wie Skippy auf Speed durchs Haus hüpfen?
Ja, ja, Weihnachten, das Fest der Liebe … nutzte die Krawall-Kasachin, um ihren Herzbuben ins Liebes-Nirvana zu schicken. Hm, veni, vidi, non vici!
Ausgeschmust, die deutsch-kasachischen Freundschaftsbeziehungen nahmen ein jähes Ende, der Rosenkrieg kann beginnen, dem Deutschverweigerer Daniel bleibt aber auch nix erspart! Alles für die Quote, alles für BB, glaubte eh kaum jemand an eine ehrliche und aufrichtige Liebelei aus dem Osten! Zu viel kasachische Kritik, zu viel Peinlichkeiten, zu wenig Luft für eine junge Liebe! Nun denn, dafür macht es den Auszug für Daniel am Montag doch etwas leichter.
Und während sich die Big Brother-Bewohner von BB UK bereits für das bevorstehende Torwandschießen gegen unsere Big Brother-Auswahl aufwärmten, wussten „unsere“ noch lange nicht, was ihnen gleich widerfahren würde. Doch vorher durften wir wieder einer endlos dauergeschleiften Läster-Oma beim Freudschen Bewohner-Analyseverfahren zuhören! Jössess, entfernt ihr die Stimmlippen! Ist ja nicht zum Aushalten!
So, und dann das Torwandschießen, welches England zu seinen Gunsten beenden konnte und dadurch hoffentlich live mit ansehen darf, wie die „Lions“ von unseren Löwen aus dem Achtelfinale gekickt werden. Tja, Strafe muss sein! Go, Schlandies, go!!!
Ach und Klaus, du Sprachgenie: „Good afternoon“ heißt weder „Gute Nacht“, noch hat es etwas mit dem blanken Hintern zu tun… oder was auch immer du für dich übersetzt haben magst! Ein „Guten Tag“ ist also bestimmt keine Beleidigung oder strahlt Arroganz aus, wie du ja angenommen hast! Den englischen Bewohner gleich als „Suppenkasper“ zu bezeichnen, hättest du dir also einfach sparen können oder in der Schule besser aufpassen müssen!
Einen ganz lieben Gruß möchte ich im Übrigen mal an die Schreddies vom IOFF schicken, die mir in meiner BBfun-Zwangspause einen herzlichen Empfang und ein schönes Exil geboten haben! Noch einen besonderen Dank an unseren User Ed2003, der mir einige Denkanstöße für diese Kolumne zusandte. Danke Ed!
So meine Lieben, drücken wir unseren Jungs in Südafrika ganz fest die Daumen für Sonntag und hoffen wir auf eine weitere spannende Woche mit Big Brother! Möge das dünne Eis unter dem Amok laufende Klausfanatiker, der schon wieder die BBfun-Famiglia belästigte, brechen und er schnellstmöglich einen Therapieplatz bekommen, den hat er bitter nötig! Ich wünsche euch eine wunderschöne, sonnige Woche und viel Spaß mit BBfun!

Eure nuvola

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