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Ex-Bewohner

Jürgen Milski (BB1): Familie bedeutet ihm alles, Ehe nicht

Jürgen Milski (BB1) ist uns nicht nur aus der ersten Containerstaffel des großen Bruders ein Begriff, er tanzte sich auch in der aktuellen Staffel "Let's Dance" in unsere Herzen, stellte schneller, als die Polizei (erlaubt) detektivisch den dümmsten Einbrecher in seiner Kneipe und jetzt macht er auch noch eine gute Figur als Beziehungsratgeber.

Mit der Zeitschrift „Das Neue Blatt“ plauderte Jürgen Milski: Ehe kommt für ihn erstmal nicht in Frage. „Seine Frau“, die es noch gar nicht ist, nahm den Antrag von ihrem „Mann Jürgen“ vor zwei Jahren zwar an, aber dann wurde das Eheversprechen doch nicht in die Tat umgesetzt. Warum nicht?

Jürgen Milski: Ehe-Antrag erst nach 35 Jahren

Jürgen: „Ich wollte Marion noch einmal sagen, dass ich sie liebe und den Rest meines Lebens mit ihr verbringen möchte. Dabei bin ich überhaupt kein Romantiker. Deshalb hat sie auch im ersten Moment ganz komisch reagiert. Sie war total geschockt! Sie hat mich allen Ernstes gefragt, auf was für Ideen ich komme (lacht). Aber trotzdem hat sie erst mal „ja“ gesagt.“

Und warum haben sich beide gegen den Trauschein entschieden?

Jürgen wirkt nachdenklich. Er begründet ihrer beider Entschluss so: „Wir hatten Angst, dass wir heiraten und sich dadurch so viel ändert, dass wir uns trennen. Daher haben wir uns noch mal zusammengesetzt und beschlossen, den Blödsinn zu lassen. Letztendlich ist ein Trauschein doch auch nur ein Blatt Papier und keine Garantie zum Glücklichsein. Deshalb haben wir beschlossen, einfach so weiter zu leben wie bisher.“ Dass dies nicht das schlechteste Rezept zu sein scheint, davon zeugen die Jahrzehnte glücklichen Miteinanders. Aber wie managen die zwei Unverheirateten ihr beneidenswertes Familienleben?

Jürgen Milski: Ehetipp für alle Nachahmer

Seine Anleitung zu einem gemeinsamen Glück lautet so: „Unser Geheimrezept ist, dass wir uns beide so sein lassen, wie wir sind. Jeder von uns lebt sein Leben. Und trotzdem leben wir zusammen. Viele Paare unternehmen krampfhaft alles miteinander, sodass sie sich am Abend nichts mehr zu erzählen haben. Das ist doch furchtbar! Meine Frau und ich achten darauf, dass wir uns genügend Freiräume lassen. Wir haben auch noch unsere eigenen Freundeskreise. Das finde ich wichtig!“

Was bedeutet Jürgen „Luxus“?

Der Mann, der deutschlandweit – und auf dem Ballermann – bekannt ist wie ein bunter Hund, der durch Sparsamkeit und vernünftige Geldanlagen (bei Lanz sprach er ausgiebig darüber) zu ansehnlichem Vermögen kam, reflektiert in seiner bescheidenen Art: „Wir gehen jeden Sonntag essen. Da braucht meine Frau dann nicht kochen. Aber ansonsten interessiert mich Luxus nicht. Mir ist es am wichtigsten, dass es meiner Familie gut geht und ich meiner Tochter eine gute Ausbildung finanzieren kann.“

Seine Tochter ist sein ganzer Stolz.

Sie und seine Frau sind das Wichtigste in seinem Leben. Zu seiner Tochter befragt, leuchteten die stolzen Vateraugen auf: „Sie ist jetzt 22 Jahre alt und studiert internationales Tourismus-Management. Sie hat so ein gutes Abitur gemacht, dass sie sogar Medizin hätte studieren können. Das wäre mir sogar lieber gewesen. Aber nach langer Überlegung hat sie sich dann doch dagegen entschieden.“

Jürgen, ein stolzer Vater und „unverheirateter Ehemann“, der das Big Brother-Sprungbrett so positiv genutzt hat, dass es uns immer wieder freut, über ihn berichten zu können!

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