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Promi Big Brother 2013

Promi Big Brother – Cindy und Olli reden sich in den Wahnsinn

Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher werden uns durch die Promi Big Brother-Staffel führen. Sie gaben ein Interview und sprachen über das Konzept der Show, Parallelen zum Dschungelcamp und den Neid in der Branche... Schon am Freitag geht es los und alle warten gespannt auf die groß angekündigte Show.

Promi Big Brother: Cindy und Olli

Das neue Moderatorenduo Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher sprachen im Interview mit DWDL über die am Freitag beginnende Staffel von Promi Big Brother.

Die erste Frage ging an Cindy. Sie wurde darauf angesprochen, dass es ihr erster Einsatz für den Sender SAT.1 wäre. Nein, sagte sie, schon einige Besuche stattete sie dem Sender ab und als man ihr Gutscheine für die Kantine angeboten hat, da sagte sie natürlich sofort zu. Typisch Cindy.

Ähnlich schelmisch antworte auch Pocher: „Die Ressourcen des auslaufenden Kerner-Vertrags sind freigeworden. Und als die bei Sat.1 bemerkt haben, dass der Pflaume gar nicht mehr bei ihnen moderiert, habe ich zugeschlagen.“ Das war natürlich ein Scherz des schlagfertigen Pocher, dennoch beantwortete er die Frage auch ernst. Er hat zu allen Sendern ein gutes Verhältnis, so auch zu SAT.1.

Dass sich die beiden Moderatoren gut verstehen, hat man längst gemerkt, doch sie bestätigten das noch einmal. Beide fanden es nicht bedenklich, dass Promi Big Brother im Vorfeld zerrissen wird, sie finden das sogar gut, so sind sie im Gespräch und was sollte Besseres passieren. Auch wird alles neu und man könnte es nicht mit RTL II vergleichen. Oliver Pocher drückt es so aus: „Promi Big Brother“ hat es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben. Und glauben Sie mir: Es ist wirklich alles neu. Wir werden zu einem ganz anderen Production Value produzieren – wir sind ja nicht bei RTL II…“

Gibt es Parallelen zum Dschungelcamp?

Natürlich, meinte Pocher, schließlich ist es das gleiche Genre. Er ist überzeugt, die Leute entscheiden selbst was sie einschalten und was eben nicht. Wenn man ehrlich wäre, müsste man zugeben, dass „Big Brother“ eh das Original ist. Das Grundprinzip von „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ ist natürlich gleich, da müsste man sich nichts vormachen.

Was aber die Quoten angeht, da haben sie allerdings andere Ziele: „Wenn wir ein Drittel der Marktanteile des Dschungels erreichen, sind wir schon zufrieden. Wenn es mehr wird, werden wir uns dagegen nicht wehren.“

Sonja Zietlow

Daniel Hartwich Dschungelcamp 2013

 

 

 

 

 

Cindy ergänzte, sie würden sich auch stark von den Moderatoren des Dschungecamps, Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, unterscheiden. Bezogen auf die von Autoren geschriebenen Gags. Sie moderieren live und wenn da gerade etwas geschieht, dann kann man das vorher nicht schreiben. Speziell das Arbeiten im Studio und die Livetätigkeit sei eine Stärke von Oliver Pocher. Cindy aus Marzahn: Wir werden uns in den Wahnsinn reden.“

Oliver verglich die Arbeit in den Shows mit der, die sie schon in den Videos hatten. Es wurde einfach rumgealbert. Er möchte sich aber nicht ganz auf Blödelei verlassen, auch ernste Gespräche wird es geben.

Ein weiterer Unterschied zum Dschungelcamp ist das Publikum, bei Promi Big Brother ja vorhanden. Von einem Baumhaus aus ins Leere zu moderieren ist was ganz anderes, als wenn man Zuschauer direkt vor sich hat.

Pocher: „Promi Big Brother“ muss erfolgreich werden. Es gibt keine zwei Möglichkeiten. Sat.1 wird auch in der PR alles dafür geben. Nun liegt es an der Produktionsfirma, den bestmöglichen Cast zusammenzustellen. Diejenigen, die dafür verantwortlich sind, sind zum Teil schon seit zehn Jahren mit dem Format vertraut. Die wissen, wie man Reality zusammenschneidet. Ich bin da also sehr optimistisch – und 80 bis 85 Prozent der Zuschauer dürfen ja auch was anderes gucken.“

Kennen Cindy und Olli die Kandidaten?

Oliver Pocher versicherte, dass sie die Kandidaten nicht kennen, man müsse sich aber keine Sorgen machen, dass keine Prominenten zur Verfügung stehen werden. Der Bekanntheitsgrad der Promis sei zweitrangig. Ein noch so bekannter Promi, der einfach nur langweilig ist, hilft nichts, sie müssen interessante Persönlichkeiten sein – so Cindy.

Promi Big Brother: Cindy und Olli und das Thema Neid

Oft werden Oliver Pocher miese Quoten vorgeworfen, doch woran liegt das? „Neid. In Deutschland geht es immer um die Frage, wer wofür wie viel verdient. Und wieso bekommt der andere mehr als ich? Zu mir kommen auch andauernd Leute und sagen: „Ey, du kannst zwei Witze auf der Bühne erzählen. Kann ich auch.“ Da sag ich: „Ja gerne, buch dir eine Halle und stell dich hin.“

Man kann es gut an „Wetten, dass…“ sehen, wie verrückt dieses Geschäft ist. Pocher meinte, es wäre besonders absurd, dass genau die Leute, die Gottschalk weg haben wollten, nun wieder nach ihm schreien.

Klare Worte der Moderatoren von Promi Big Brother: Cindy und Olli sprachen Klartext. Wir hoffen, dass sie Erfolg haben werden, alleine schon um den großen Bruder wieder erfolgreich aufleben zu lassen.

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