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Big Brother News

„Mars One“: Big Brother ab 2023 auf dem Mars?

Wir wären froh, könnten wir Erfolgreiches über Big Brother 12 berichten, stattdessen rückt alles im wahrsten Sinne des Wortes in weite Ferne und dies sowohl zeitlich als auch örtlich: In zehn Jahren sollen Menschen auf den ca. 228 Mio. Kilometer entfernt liegenden roten Planeten Mars geschickt werden und dort, von Kameras beobachtet, ihr Leben fristen.

Ein Rückflugticket wurde bewusst nicht eingeplant. „Auf Dauer und bis zum Tod“ lautet die Devise des früheren Apollo-Astronauten Buzz Aldrin, einer der Drahtzieher und Befürworter dieses Zukunftsprojektes „Mars One„. Auch der niederländische Unternehmer Bas Lansdorp macht sich Gedanken über dieses Vorhaben und spekuliert über die Vorteile eines One-Way-Fluges. Interessenten gibt es trotz all der bekannten Risiken erstaunlich viele. Sie streben diese „Reise ohne Wiederkehr“ an und wollen ihr Restleben in sogenannten Wohnmodulen verbringen (siehe Bilder). Vor dem Start erwartet die exzentrischen Typen jedoch ein Casting und ein Gesundheitscheck, bevor die TV-Zuschauer im Sinne von Big Brother mitvoten dürfen, wen sie dieser Mission für „würdig“ erachten. Eine jahrelange Vorbereitung ist natürlich selbstverständlich.

Der erste Flug bringt 2023 vier Teilnehmer zum Mars. Alle zwei Jahre sollen dann weitere vier Crew-Mitglieder folgen. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts auf 6 Milliarden Dollar. Es ist damit günstiger als das, was die NASA plant – wohl auch, weil es keinen teuren Rückflug gibt. Der Aufwand ist dennoch enorm. „Wenn die Astronauten 2023 mit der achten Rakete auf dem Mars landen“, sagt Lansdorp, „steht alles für ein Leben dort bereit.“ In fünf Modulen werden jeweils vier Astronauten wohnen und forschen – Big Brother auf dem Mars!

Der Miterfinder der TV-Show Big Brother – Paul Römer – wurde vom niederländischen Initiator Lansdorp als ehrenamtlicher Mitarbeiter gewonnen – was uns positiv auf dieses Projekt hoffen lässt.

Kommt es tatsächlich zur Durchführung dieses abenteuerlichen Unternehmens, kann man nur hoffen, dass der Namensgeber des Planeten – der römische Kriegsgott Mars – nicht auch für die dort oben zu erwartenden Kämpfe „Pate“ zu stehen hat! Nicht auszumalen, was passiert, wenn es Streit oder auch nur Kranke gibt.

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