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Orhan zurĂĽck im Big Brother Haus!

24 Stunden lang verbrachten die Big Brother Bewohner in dem Glauben, dass ihr Mitbewohner Orhan Deutschlands bekannteste TV-WG für immer verlassen hat. Wir erinnern uns, im Haus herrscht Männerüberschuss. Um das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern wieder herzustellen, fordert Big Brother einen sofortigen Auszug. Daniel, Marcel, Beni und Co. müssen innerhalb von 15 Minuten entscheiden, wer das Haus freiwillig verlassen soll. Unfähig diese Wahl zu treffen, entscheidet das Losverfahren. Pechvogel hierbei ist Orhan. Er zieht die Niete und verlässt umgehend das Haus.
Die WGler stehen unter Schock. Den ganzen Tag fließen Tränen und jeder ist von seinem Kummer überwältigt.
Und kaum haben die Bewohner sich mit der Tatsache abgefunden, dass Orhan nicht mehr im Haus ist, folgt nur einen Tag später die zweite Hiobsbotschaft. Denn ganz plötzlich und völlig unerwartet taucht der Hobby- Rapper wieder auf.

Diana ist die erste Bewohnerin, die den Hamburger erblickt. Vor Freude kreischend fällt sie Orhan um den Hals. Der 21-Jährige umarmt seine Mitbewohnerin und schreit laut in den Garten, wo sich die restlichen WGler aufhalten: „Ich bin wieder hier! Ich darf wieder einziehen.“
Fassungslose Gesichter empfangen den Hamburger. Sascha begrüßt seinen Busenfreund noch etwas skeptisch. Die Unsicherheit, dass Orhan nur kurz wieder im Haus sein könnte, lässt den Berliner nicht los. Ungläubig fragt er nach: „Wo warst Du? Du ziehst nicht wieder aus, oder?“
„Nein, ich bleibe hier. Big Brother hat mich zurück geholt, ich erzähl gleich wo ich alles war.“, entgegnet Orhan und begrüßt die restlichen Bewohner. Langsam registriert auch Alex, dass ihr Liebster wieder im Haus ist. Völlig überfordert küsst sie ihren Liebling und berichtet von der schweren Zeit ohne ihn.
Auch Orhan hat einiges zu erzählen. Für sein geheimes Match muss er den Mitbewohnern eine plausible, aber falsche Geschichte unterjubeln, was er in den letzten 24 Stunden denn so alles erlebt hat.
Der Hamburger, alias Pinocchio, erzählt: „Ich durfte 24 Stunden machen, was ich will. Als erstes hab ich natĂĽrlich meine Familie angerufen. Ihnen geht es super, sie stehen alle hinter mir und hinter Alex, meiner schwangeren Schwester geht es auch gut. Ich durfte 24 Stunden machen, was ich will. Hab natĂĽrlich direkt einen Döner gegessen. Dann war ich mit einem Kollegen unterwegs, der hat mir Köln gezeigt. Ich hab’s mir gut gehen lassen. Danach war ich in einer Billard-Bar, hab ein bisschen Billard gespielt und Tischkicker. Und nicht zu vergessen, ich habe im Saturn noch eine Autogrammstunde gegeben!“
„Haben dich viele Leute erkannt? Waren mehr Männer als Frauen im Saturn?“, möchte Marcel wissen.
„Ja klar, viele haben mich erkannt. Im Saturn war das Publikum gemischt. War richtig cool, hatte echte Autogrammkarten!“, erzählt der Lügenbaron weiter.
Seine Mitbewohner glauben jedes Wort. Immer wieder stellen sie Zwischenfragen, was er anziehen durfte, in welcher Billard-Bar er war, in welchem Saturn, ob er Fernsehen schauen durfte und und und.
Orhan antwortet auf alle Fragen und freut sich, dass seine erfundene Geschichte tatsächlich ankommt.

Kurze Zeit später dann die Auflösung. Auf dem Flatscreen wird den Bewohner gezeigt, was Orhan tatsächlich in seiner Abwesenheit gemacht hat.
Tatsächlich nämlich saß er einen Tag und eine Nacht alleine im Matchraum, um wieder zurückkehren zu können. Die Mitbewohner können ihren Augen kaum glauben. Fassungslos schauen sie Richtung Orhan. Der Hamburger entschuldigt sich: „Es war ein Match, ich musste euch anlügen, es tut mir leid, aber ich musste mein Match bestehen!“
„Das war doch kein Match. Ist doch klar, dass man dir glaubt, wenn du hier im Anzug wieder rein kommst!“, entgegnet Sascha Sirtl leicht gereizt.
„Aber ich musste es doch tun…“, verteidigt sich Orhan.
Mitbewohnerin Patricia spricht aus, was alle denken: „Ich glaube hier gar nichts mehr!“
Recht hat sie – Big Brother ist ein Spiel und zwar eines, was nicht vorhersehbar ist und immer wieder für neue Überraschungen sorgt!
Quelle: Pressetext

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