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Promi Big Brother 2013

Endemol-Chef Marcus Wolter glaubt an Big Brother 2012

In diesen Tagen trifft sich die Fernsehbranche aus aller Welt im französischen Cannes ein, um auf der MIPTV über neue Formate zu verhandeln und sich untereinander auszutauschen. Auch endemol reiste an die die Côte d’Azur, um Fernsehsendern die eigenen Formate wie The Bank Job, Fear Factor oder 17 Meter schmackhaft zu machen.
Einen Verkaufserfolg konnte endemol bereits verbuchen. Der britische Channel 5 hat die Rechte an Big Brother um zwei Jahre verlängert und plant die Show somit bis mindestens 2014 auszustrahlen. Neben der bisher üblichen Promistaffel im Winter und der regulären Version mit normalen Bewohnern im Sommer könnte dann auch in den nächsten Jahren eine weitere Promistaffel im Sommer folgen, sollte sich das Modell mit zwei Promistaffeln in diesem Jahr als Erfolg erweisen.
Marcus Wolter, Chef von endemol Deutschland, kann bei solchen Nachrichten zwar nicht mithalten, blickt aber trotzdem optimistisch in die Zukunft. Laut dem Medienmagazin DWDL.de zeigte er sich auf der MIPTV zuversichtlich, den deutschen Fans noch in diesem Jahr eine neue Staffel präsentieren zu können. Laut DWDL.de ist endemol dabei wohl nicht nur mit RTL II in Gesprächen, das bei Anfragen bezüglich Big Brother bisher immer verlauten ließ, noch keine Entscheidung über eine Fortsetzung gefällt zu haben und aktuell auch nicht mit einer Staffel plane.
Schon vor der elften Staffel, als sich die Fans ebenfalls Sorgen über den Verbleib des großen Bruders machten, verriet Marcus Wolter in einem Interview, dass er auch mit anderen Sendern über eine Fortsetzung verhandelte. Das hat damals bei RTL II offenbar die Angst ausgelöst, das Aushängeschild zu verlieren, immerhin kündigte man nur wenige Tage nach dem Interview an, sich auf eine elfte Staffel geeinigt zu haben. In diesem Jahr dürfte man bei RTL II jedoch weniger besorgt sein. Mit Berlin – Tag und Nacht hat man schon längst einen passenden Ersatz gefunden, der sich zudem erfolgreicher schlägt als dies Big Brother zuletzt getan hat. Der Verlust des großen Bruders wäre somit weit weniger schmerzlich für RTL II.
Aber nicht nur bezüglich Big Brother gab es Neuigkeiten, sondern auch zum Unternehmen selbst. Nachdem schon längere Zeit aufgrund der hohen Schuldenlast über ein Verkauf der Produktionsfirma spekuliert wurde, hat nun Berlusconis Mediaset zumindest die eigenen Anteile verkauft. Laut unbestätigten italienischen Medienberichten soll der Verkaufspreis 72 Mio. Euro betragen haben.

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