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Männer unter sich!

Seit Montag herrscht bei Big Brother durch den Wiedereinzug der vier Ex-Bewohnerinnen Delia, Claudia, Patricia und Madeleine krasser Frauenüberschuss. Diese Tatsache scheint den Herren der Schöpfung zu Kopfe zu steigen. Marcel, Beni und Sascha sind genervt von der Frauenübermacht. Da kann nur ein wahres Gespräch unter Männern Abhilfe verschaffen.

Sascha läuft in der Gesellschaft seiner Kumpels zu Hochtouren auf. Diesmal hat er es mit seinen ironischen Scherzen auf Marcel abgesehen. Und der Sprücheklopfer weiß ganz genau, wie er den Köthener ins Boxhorn jagen kann. Im Spaß wirft er Marcel vor, er würde sich an Beni ranschleimen, um von ihm seine Fans zu bekommen. Denn bekanntermaßen steht der Bäckersjunge bereits seit Wochen als erster Finalteilnehmer fest. Der Berliner nennt sein Opfer dabei liebvoll Schweinebuckel.

„Beni, lass dich nicht einspinnen von Schweinebuckel. Der wird deine Leute holen!
Warum kriecht der Schweinebuckel dir denn seit Wochen in den Arsch, seitdem du das Ticket fürs Finale hast? Er ist das Schwein!“, fängt Sascha die Spitzelei an. „Ich weiß. Ich bin ja nicht blöd!“, gibt Beni zurück. „Man müsste jeden an den Lügendetektor anschließen. Hier hat doch jeder Dreck am Stecken. Und ich hab noch ganz andere Fragen“, prophezeit Beni.
Marcel wird auf das Gespräch am Höllenzaun aufmerksam und gesellt sich zu seinen beiden Kumpels: „Was war schon wieder mit mir?“ Sascha wiederholt seinen ironischen Vorwurf. Aber ist da nicht auch ein Funken Wahrheit im Spiel? Meint Sascha es nicht doch auch ein bisschen ernst?

„Hast du ne Macke, Alter? Ich bitte dich!“, ist Marcel entsetzt über die Vorwürfe. „Der versucht, dich gegen mich aufzuhetzen“, versucht der Köthener die Situation aufzulösen. „Das machst du schon selber mit deiner Art. Mit deiner schmierigen Art hetzt du ihn schon selber auf dich. Und der ist nicht blöd, der Beni. Auch wenn du sagst, er ist ein dummer Bäckerjunge“, flunkert Sascha weiter.

„Was? Ey, du Penner, Alter! Du bist ein blöder Koch, Mensch!“, sagt Beni zu seinem Höllenkumpel Marcel. „Schwöre! Schwöre, dass ich das gesagt habe! Traust du mir das zu, Beni?“, will Marcel wissen. „Nein“, antwortet der Bäckersjunge.
Und schon hat Sascha den nächsten Joke auf Lager. „Nichts gegen dich, Sascha! Aber wir müssen uns auch mal abgewöhnen, wie Sascha Berlin zu reden“, meint Beni. „Wieso, ich kopier doch mein Vorbild auch“, entgegnet der Hauptstädter ironisch und selbstverliebt.

Jetzt spricht Beni in der Männerrunde mal ein Machtwort. „Ich lass mich hier von niemandem einlullen! Seit fünf Monaten, seit Cathys Auszug habe ich keine Bezugsperson mehr. Jetzt braucht auch niemand mehr zu kommen“, lacht er.
„Ich glaube, hier schleimt sich niemand beim anderen ein.“, meint Marcel. „Ach, bei manchen Personen weiß man das nicht so genau. Da bin ich ein bisschen skeptisch“, entgegnet Beni. „Hast du konkrete Beispiele?“, fragt Marcel. „Ja, dich zum Beispiel“, lacht der 20-Jährige. „Ja, ja, ja!“, schreit Marcel.

„Hier muss eine Wand rein, mit der wir uns mit Torten bewerfen können“, schlägt Marcel als nächste nicht ernst gemeinte Idee vor. „Wieso willst du immer alles mit Gewalt lösen? Das kann böse ins Auge gehen“, gibt Sascha unernst zu bedenken. „Ja, so ne Sauerkirsche…“, wirft Marcel ein. „Was Bäcker mit ihrem Handwerk geschaffen haben, willst du einfach gegen die Wand feuern?“, fragt Sascha spöttisch. „Ach, ist mir auch ganz egal, ob ihr euch mit Torten beschmeiĂźt. Ich bin ja kein Konditor“, gibt Beni zu bedenken.
Ob ernst gemeint oder nicht, die Herren unter sich haben jedenfalls Spaß. Und das auch ohne die mächtige Frauenfront.

Quelle: Pressetext

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