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Die Todesursache von „Sexy Cora“ (BB 10) ist geklärt

Es hat lange gedauert, doch nun ist der Tod von „Sexy Cora“ geklärt, sie ist im Januar 2011 bei einer Brustvergrößerung gestorben. Die hĂĽbsche Hamburgerin erlag einem Herzstillstand und starb nach mehreren Tagen im Koma.
Carolin Wosnitza wurde nur 22 Jahre alt. Wie nun feststeht, waren die Ă„rzte der Alsterklinik in Hamburg verantwortlich fĂĽr ihren viel zu frĂĽhen Tod. Cora wurde falsch beatmet und bei der Wiederbelebung wurden fatale Fehler gemacht. Dies stellte ein medizinischer Gutachter fest. „Der eingetretene Sauerstoffmangel ist auf ärztliches Fehlverhalten zurĂĽckzufĂĽhren“, so die Kernaussage des Hildesheimer Professors, der das Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstellte.
Schon während Carolin narkotisiert wurde, kam es zu Fehlern bei der Beatmung. Durch diesen Sauerstoffmangel sei es dann letztendlich zu dem Herzstillstand gekommen. Als das Herz seinen Dienst versagte und aufhörte zu schlagen, soll der Arzt Martin K. (49) und die Anästhesistin weitere gravierende Fehler gemacht haben. Es hätte sofort eine Herzdruckmassage vorgenommen werden mĂĽssen. Bei der späteren Untersuchung der Todesursache von Carolin tauchte diese MaĂźnahme jedoch weder im OP-Bericht, noch in einem der immerhin drei Narkoseprotokolle auf. Erwähnt wurde der Einsatz eines Defibrillators, dies ist ein StromstoĂź-Gerät. Man kann nicht mehr nachvollziehen, ob eine Herzdruckmassage durchgefĂĽhrt wurde oder nicht, jedenfalls ist nichts davon im Protokoll zu finden. Doch selbst wenn, wäre der Einsatz der Stromstöße falsch gewesen, betonte der Gutachter. Sehr wahrscheinlich habe die Defibrillation die Herzmassage „mehrfach unnötig unterbrochen“ und die Blutversorgung der Organe weiter behindert.
Der Gutachter kritisierte nicht nur dies, sondern auch die Dokumentation stand in seiner Kritik. Laut den Unterlagen habe Carolin Wosnitza schon nach zehn Minuten einen stabilen Blutdruck gehabt. An dieser Aussage habe er „ernsthafte Zweifel“. Auch die Dokumentation sei höchstwahrscheinlich nicht „ordnungsgemäß“. Die angebliche schnelle Wiederbelebung stände im Widerspruch zu den extremen Hirnschäden.
Was bis dahin niemand wusste, noch nicht einmal die engsten Angehörigen, stellte der Pathologe des UKE fest: Carolin hatte einen Tumor im Gehirn. Das Geschwür bildete sich an der Hirnanhangdrüse. Es sei jedoch gutartig gewesen und hatte nichts mit ihrem Tod zu tun, erklärte der Mediziner.
Natürlich gehen die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Chirurgen und die Narkoseärztin weiter. Dies alles hilft leider der so jung verstorbenen, hübschen und sympathischen jungen Frau nichts. Wir werden sie in guter Erinnerung behalten.


Cora bei Big Brother 10

Quelle: express.de //Bild: RTL II/Endemol

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