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Promi Big Brother 2013

Promi Big Brother 2013: Finale mit durchwachsenen Quoten

Schade, auch am Ende hat es für SAT1 nicht gereicht, dem ursprünglichen Erfolgsformat "Big Brother" gerecht zu werden. Nach durchwachsenen 14 Tagen Promi Big Brother sollte das Staffelfinale noch mal für einen deutlichen Aufschwung sorgen – aber dieser blieb aus!

Promi Big brother 2013

Man dümpelte weiter auf mittelmässigem Niveau und musste sich sogar der Freitagsausgabe von „Wer wird Millionär“ mit Günther Jauch geschlagen geben.

Big Brother sollte wieder in den Focus der Zuschauer gerückt werden. Lange genug mussten wir ja auf das Container-Spektakel verzichten und nun wollte SAT.1 mit „Promi Big Brother“ wieder Aufmerksamkeit generieren. Es fing auch ganz gut an, denn zum Start mit einem Marktanteil von 22,3 Prozent in der Zielgruppe und insgesamt über drei Millionen Zuschauern war es eine satte Zahl, mit der alle zufrieden waren. Doch dann ebnete das Interesse der Zuschauer merklich ab. Die Kandidaten waren nicht so prominent wie erwartet, das Konzept war nicht gut durchdacht, Big Brother agierte zu lasch in der Durchsetzung von Strafen und Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher waren nicht wirklich ideal als Moderatoren-Duo.

Ein David Hasselhoff, zugegeben anfänglich ein Zufpferd, war schon nach ein paar Tagen verschwunden und Nachrückerin Georgina Fleur nicht wirklich eine Bereicherung. Ergo war das Absinken der Quoten nicht sehr verwunderlich und die Quoten sanken immer weiter in den Keller.

Um sich dem entgegenzustemmen gelang SAT.1 doch noch ein Coup und sie holten sich keine geringere als Baywatch-Star Pamela Anderson ins Haus. Zugegeben, sie war nur tagsüber im Haus, da sie nachts doch lieber in einem Hotel schlief, aber wenn sie da war, konnte man sich an ihrer Ausstrahlung erfreuen und Martin „The Hobbit“ Semmelrogge dabei beobachten, wie er schmachtend den Übersetzer spielte.

Promi Big Brother 2013: Finale – wie lief es?

Das Staffelfinale, von vielen sehnlichst erwartet, brachte aufgrund der frühen Sendezeit dann doch noch einmal den Aufschwung. Die Millionenmarke wurde geknackt! In der klassischen Zielgruppe von 14 – 49 Jahren waren es 12,9 Prozent, womit man über dem Senderschnitt lag.

Sicher hatte man sich trotzdem mehr erwartet, denn der betriebene Aufwand war doch um einiges höher, zumal ja auch Pamela Anderson nicht für einen Appel und ein Ei in den Container eingzogen ist.

Doch soll das wirklich alles sein? Hatte man sich bei dem Sendeprogramm des gestrigen Tages nicht einiges mehr ausgerechnet? Man musste doch u.a. „nur“ gegen „Wer wird Millionär„, „Der Alte“ und „Das Vermächtnis des Geheimen Buches“ antreten. Einiges konnte Promi Big Brother auch hinter sich lassen., aber „Wer wird Millionär“ und „Das Vermächtnis des Geheimen Buches“ zogen quotenmässig an ihnen vorbei.

RTL hatte wieder nur die Normaloversion von WWM am Start, statt der Zockervariante und brachte es trotzdem auf satte 17,1 Prozent und sicherte sich damit den Tagessieg. Martin Rütters „Große Tiershow“ im Anschluss kam immer noch auf 11,0 Prozent und sogar der Spielfilm auf ProSieben „Das Vermächtnis des Geheimen Buches“ schaffte es 13,5 Porzent an die Bildschirme zu bannen.

Fazit nach 2 Wochen Promi Big Brother: Es krankt noch an einigen Ecken und Kanten, man sollte das Konzept überarbeiten und sich für eine normale Staffel Big Brother wieder auf seine Anfänge besinnen. Der Bedarf bei den Deutschen ist da, aber man sollte es schon den Wünschen anpassen und nicht stur auf seinem Konzept beharren.

Das Postive: Jeder Tag endete mit Promi Big Brother mit Quoten, welche über dem Senderdurchschnitt liegen. Das sollte doch ein Ansporn sein.

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