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„The Guardian“ berichtet über finanzielle Nöte von Endemol

Die britische Tageszeitung „The Guardian“ berichtet heute, dass der internationale TV-Produzent „Endemol“ sich ich in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten befinde. Sogar von einer möglichen Zerschlagung des Unternehmens ist die Rede! Offenbar hat der zweitgrößte Fernsehproduzent der Welt nun auch seine Gläubiger darüber informiert, dass er seinen finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende des Jahres nicht mehr nachkommen kann.
Seit 2007 gehört „Endemol“ einem illustren Konsortium aus Firmen Silvio Berlusconis, der US-Bank Goldman Sachs und der Investmentfirma „Cyrte“. Der Kauf wurde zum Teil durch Kredite finanziert, die aber nicht bedient werden können, da das Unternehmen mit deutlichen Gewinneinbußen zu kämpfen hat. Die Auswirkungen der Finanzblase holen den TV-Produzenten in diesem Jahr womöglich mit einiger Verspätung ein.
Die Basis für die starke Positionierung von Endemol in der TV-Landschaft waren in den 1990er Jahren diverse Unterhaltungsshows wie „Traumhochzeit“, „Glücksritter“ oder die „100.000 Mark Show“. Zu den bekanntesten Formaten gehören heute unter anderem „Big Brother“, „Nur die Liebe zählt“ oder das in Lizenz produzierte und von Günther Jauch moderierte „Wer wird Millionär?“.
Doch was bedeutet die desolate Finanzlage des Unternehmens für die elfte Staffel der beliebten TV-WG, die von den Fans bereits fiebernd herbeigesehnt wird? Wie express.de erfahren haben will, sollen Endemols TV-Produktionen nicht von der drohenden Pleite betroffen sein. Susanne Raidt von RTL II versichert: „Wir freuen uns im Frühjahr auf eine spannende elfte Staffel Big Brother!“. Wollen wir hoffen, dass es dabei bleibt, hat doch der Sender mit seiner Info-Pleite am vergangenen Montag bereits für berechtigten Missmut unter den Fans gesorgt. BBfun.de bleibt in jedem Fall dran und hält euch auf dem Laufenden.

Quelle: quotenmeter.de / express.de

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