Promi Big Brother 2022: Patrick Hufen als Kandidat in Staffel 10 (Sat.1)

© Sat.1/Marc Rehbeck

Promi Big Brother 2022 Kandidat Patrick Hufen

Promi Big Brother 2022 Kandidat Patrick Hufen könnte dem einen oder anderen aus der RTL-Sendung “Die Versicherungsdetektive – Der Wahrheit auf der Spur” bekannt vorkommen. Doch auch in anderen Fernsehformaten war er schon zu sehen. So gewann er 2013 “Das Perfekte Promi Dinner” bei Vox und 2021 ging es mit seinem Sohn Luis in die Sendung “Comeback oder weg?”. Zuletzt war er in einem Musikvideo von Schlagersängerin Claudia Jung zu sehen. Mit Promi Big Brother macht Patrick Hufen 2022 nun seine erste Reality-TV-Erfahrung. Im Haus will er dann vor allem mit seinen Macher-Qualitäten überzeugen, in den Vordergrund will er sich aber nicht stellen. Was er vor seinem Einzug sonst noch zu bereichten hatte, lest ihr hier im Interview.

Patrick Hufen im offiziellen Sat.1-Interview

Warum machst Du bei „Promi Big Brother“ mit?

„Ich finde es superspannend. Es erinnert mich ein bisschen an Schullandheim 1987, bei schlechtem Wetter mussten wir auch alle im Westerwald im Haus bleiben (lacht). Ich freue mich auf die Spiele, insbesondere wenn es mit Sport zu tun hat, bin ich sehr ehrgeizig und da freue ich mich einfach drauf.“

„Promi Big Brother“ wird Dein erster Ausflug in die Welt der Reality- Shows, ist das ein Vorteil oder eher ein Nachteil?

„Man könnte natürlich meinen, es ist eher ein Nachteil. Aber ich möchte einfach so sein, wie ich bin. Deshalb ist es egal, ob ich vorher schon zehnmal bei einem Reality-Format mitgemacht habe, ich würde mich trotzdem nicht anders verhalten. Natürlich war ich noch nie in so einer Situation und ich weiß nicht, wie ich dann reagieren werde. Im Schullandheim 1987 habe ich super reagiert (lacht). Ehrlicherweise mache ich mir darüber gar keinen Kopf.“

Was wird dabei die größte Herausforderung für Dich?

„Mit der Langeweile umzugehen. Wenn der Zeitpunkt kommt, an dem man nichts mehr zu sagen hat. Das stelle ich mir sehr schwierig vor. Ich weiß nicht, ob man rund um die Uhr beschäftigt wird. So ein Tag ist halt lang und den muss man irgendwie füllen.“

24 Stunden unter Kamerabeobachtung: In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?

„Jetzt sehe ich mich ja nachts selbst nicht. Ob man beim Schlafen komische Geräusche oder Bewegungen macht? Aber bisher hat mir meine Frau noch nichts Negatives mitgeteilt. Und das Duschen macht mir auch nicht so viel aus. Wenn da mal was durchblitzen sollte, ist mir das relativ egal.“

Was brauchst Du im täglichen Leben, um Dich wohlzufühlen?

„Es gibt nichts, was ich unbedingt brauche. Ich trinke morgens gerne mal einen Kaffee, bin aber überhaupt kein Kaffee-Junkie. Ich bekomme auch keine schlechte Laune, wenn ich nicht die bestimmte Schokolade oder die Nudeln bekomme. Ich trinke Wasser mit Kohlensäure, aber wenn es das mal nicht gibt, bringt mich das auch nicht um.“

Welche Eigenschaften bringst Du in die Wohngemeinschaft mit ein?

„Ich bin ich schon jemand, der versucht immer etwas zu machen. Zu unterhalten, Gespräche zu suchen und vielleicht die Mitbewohner:innen zu Aktivitäten anzuregen. Ich bin ein positiver Mensch und sehe mich als jemand, der eher vorneweg läuft als hinterher. Deswegen mache ich mir keine Gedanken über meinen Gemütszustand oder dass bei mir Langeweile aufkommt, da ich immer etwas dagegen unternehmen werde.“

Bei „Promi Big Brother“ ist oft Teamwork gefragt. Bist Du ein Alphatier oder Mitläufer?

„Definitiv ein Teamleader. Ich bin niemand, der sich in den Vordergrund stellt, aber ich bin schon eher der Macher. Das finde ich auch wichtig, denn oft gibt es keinen zweiten Macher und dann passiert halt nichts. Einer muss ja vorweg gehen und sagen: ‚Kommt Leute, ich habe einen Plan, lasst uns das so machen.‘ Dieses Rumstehen und nichts machen, das macht mich kirre.“

Hast Du in Deinem Leben schon WG-Erfahrung gesammelt?

„Die klassische WG-Erfahrung, mit 20 in einer Studenten-WG zu leben, habe ich nicht. Mit meinen Kumpels bin ich allerdings regelmäßig unterwegs und auch da teile ich mir bis heute ein Zimmer. Ich bin es also zumindest gewohnt, mit anderen Personen in einem Zimmer zu schlafen.“

Was bringt Dich auf die Palme?

„Unsachlichkeit, wenn es nicht weiter geht und stundenlang über eine Sache diskutiert wird, ohne mal anzupacken und zu sagen, wir machen das jetzt. Das geht einher mit meiner Ungeduld. Das ist eine schlechte Eigenschaft von mir und ich habe den Eindruck, das wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Und was mich auch schon mal kirre machen könnte: wenn man einen nicht ausreden lässt. Wenn jemand bei ‚Promi Big Brother‘ dabei ist, der 24 Stunden redet und man selbst kommt nicht zu Wort.“

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?

„Grundsätzliche hoffe ich, dass ich das diplomatisch klären kann und dass wir uns alle noch in die Augen gucken können. Wir sind für eine gewisse Zeit zusammen und ich habe eigentlich keinen Bock, mit irgendjemand Stunk zu haben, mit dem ich dann kein Wort mehr wechseln kann. Ich kann demjenigen ja nicht aus dem Weg gehen.“

Würdest Du Dich als Streitschlichter bezeichnen?

„Tendenziell würde ich eher versuchen zu schlichten, es kommt aber natürlich immer auf die Situation an. Wenn sich in 800 Meter Entfernung zwei streiten – was habe ich damit zu tun? Aber wenn die Luft immer dicker wird, kommt das auch zu mir. Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch und vor allem wenn ich selbst am Streit beteiligt bin, dann kann ich schlecht schlafen. Es macht ja auch alles keinen Spaß, wenn schlechte Stimmung ist.“

Wen oder was wirst Du am meisten vermissen?

„Natürlich werde ich meine Familie vermissen, allen voran meinen Sohn und meine Frau. Ich glaube, ich werde auch mein eigenes Bett vermissen. Ich schlafe durch die Drehs mit den Versicherungsdetektiven schon sehr viel in Hotels und über das eigene Bett geht nichts. Und bei mir läuft rund um die Uhr Musik – da könnte ich mir vorstellen, dass mir das auch fehlen wird.“

Du bist großer Fan des MSV Duisburg. Ist es als Fußball-Fan ein Problem für Dich, die Fußball-Weltmeisterschaft während dieser Zeit nicht mitzubekommen?

„Man wusste ja schon, dass die WM im Winter stattfindet. Mich hat sie bisher überhaupt noch nicht gepackt und ich glaube auch nicht, dass es noch passieren wird. Deshalb werde ich es wohl nicht vermissen.“

Wie wichtig ist Dir ein Sieg bei „Promi Big Brother“?

„Das Geld nimmt man natürlich gerne mit, aber noch wichtiger wäre mir der Sieg. Ich habe Ehrgeiz und verliere nicht gerne. Verlieren ist einfach doof. Der Zweite ist der erste Verlierer. Zweiter oder Dritter ist auch immer etwas traurig, weil man dann haarscharf am Sieg vorbeigeschrammt ist. Aber trotzdem ist das dann auch eine Bestätigung. Letzter zu werden, daran hätte ich dann schon zu knapsen. Da muss man sich auch hinterfragen. Man wird nicht Letzter, weil man zu langsam auf der Laufstrecke war. Man wird eher Letzter, weil man zu langweilig, nicht unterhaltsam genug ist und die Leute einen nicht sehen wollen. Das hört glaube ich keiner gerne.“

Ich bin der perfekte „Promi Big Brother“-Bewohner, weil …

„… ich gut im Team funktioniere, weil ich mich als unterhaltsamen Menschen bezeichnen würde, der viel Humor hat und ich hoffentlich auch viel Humor zu ‚Promi Big Brother‘ bringe. Und weil ich zu jeder Zeit zu 100 Prozent authentisch bin und authentisch sein werde.“

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