Promi Big Brother 2022: Jörg Dahlmann als Kandidat in Staffel 10 (Sat.1)

© SAT.1/Marc Rehbeck

Promi Big Brother 2022 Kandidat Jörg Dahlmann

Promi Big Brother 2022 Kandidat Jörg Dahlmann ist seit über 40 Jahren ein renommierter Sport-Kommentator. Egal, ob ZDF, Sat.1, Premiere, DSF oder Sky: Jörg Dahlemann hat nicht nur über nationale, sondern auch internationale Sportereignisse berichtet. Sei besonderer Stil hat ihm Kultstatus beschert. Doch seit 2021 arbeitet er nicht mehr für Sky, sondern beim österreichischen Sender Servus TV. Außerdem legt er als DJ auf. Nun geht es für den Kommentator während der Fußball-WM ins Promi BB-Haus. Von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, schmerze schon sehr, so Jörg noch vor seinem Auszug. Was er sonst noch zu seiner Teilnahme zu sagen hat, lest ihr hier…

Jörg Dahlmann im offiziellen Sat.1-Interview

Warum machst Du bei „Promi Big Brother“ mit?

„Weil ich total Bock habe! Seit dem letzten Jahr bin ich Frührentner und nutze meine Zeit für Dinge, die mir einfach Spaß machen. Im Moment führe ich ein wunderschönes, unbeschwertes Leben ohne Sorgen, ohne irgendwelche Ängste und da passt ‚Promi Big Brother‘ wunderbar rein.“

Ausgerechnet während der Fußball-Weltmeisterschaft ziehst Du bei „Promi Big Brother“ ein. Wie sehr schmerzt es, die Spiele nicht verfolgen zu können?

„Ja, es schmerzt, weil ich ein totaler Fan bin von Weltmeister- und Europameisterschaften bin. Ich musste auch einen Termin im Robinson Club auf Fuerteventura absagen. Da hätte ich mit David Odonkor, der ja auch schon bei ‚Promi Big Brother‘ gewonnen hat, moderiert. Aber trotzdem ist es mir das wert, diese Erfahrung zu sammeln und da muss ich diese Kröte einfach schlucken.“

„Promi Big Brother“ wird Dein erster Ausflug in die Welt der Reality- Shows, ist das ein Vorteil oder eher ein Nachteil?

„Es wird sicherlich ein paar Vorteile haben, weil ich da unbeschwert reingehe. Ein paar Nachteile auch, weil ich in taktischen Dingen nicht so fit bin, wie möglicherweise andere. Aber da mache ich mir ehrlicherweise keinen Kopf. Ich freue mich auf die ganze Aufgabe, auf die Challenge mit den anderen Menschen zusammen zu wohnen, die ich nicht kenne und wie das soziale Verhalten sein wird. Ich habe in den letzten Jahren auch viel ‚Promi Big Brother‘ geschaut und mich natürlich auch darüber amüsiert, wenn die Leute ein bisschen aus der Haut gefahren sind. Ich bin auf mich selbst gespannt, wie ich reagieren werde, wenn mich einige Leute nerven sollten. Aber das sind eben die Erfahrungen, die ich dann sammele.“

Was wird dabei die größte Herausforderung für Dich?

„Ich bin ein Mensch, der gerne seine acht Stunden schläft. Ich könnte mir vorstellen, wenn man mit mehreren Leuten in einem Raum ist, dass das nicht möglich ist und ich wohl ein Schlafdefizit haben werde. Diese Müdigkeit schleppe ich dann den ganzen Tag über mit mir mit. Da muss ich mich ein bisschen zusammenreißen und auf gut deutsch die Arschbacken zusammenkneifen. Aber das wird schon irgendwie machbar sein.“

24 Stunden unter Kamerabeobachtung: In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?

„Ich fände es ganz gut, wenn man auch beim Duschen für sich wäre. Aber da sind die Regeln nun mal anders. Aber mich beim Duschen zu beobachten wird auch nicht so interessant sein. (lacht)“

Was brauchst Du im täglichen Leben, um Dich wohlzufühlen?

„Ich habe ein allmorgendliches Ritual. Seitdem ich Frührentner bin, lebe ich auf Mallorca und habe hier einen wunderschönen Ausblick. Wenn ich aufstehe, schaue ich erst mal aufs Meer, mache mir einen Kaffee und spiele online eine Partie Backgammon. Auf den Meerblick und Backgammon werde ich verzichten müssen, Kaffee wird es aber wahrscheinlich auch geben und wenn nicht, trinke ich Wasser. Ist auch möglich, man muss sich mal zusammenreißen können. Das wird für jeden eine persönliche Kur.“

Welche Eigenschaften bringst Du in die Wohngemeinschaft mit ein?

„Teamfähigkeit, einen Sinn für Gerechtigkeit und eine gewisse entspannte Haltung. Ich bin kein Krawallbruder. Ich versuche auch nicht Menschen, die auf den ersten Blick vielleicht unsympathisch wirken, sofort zu verurteilen, sondern ihnen erst mal eine Chance zu geben. Aber wenn jemand doof ist, sage ich das auch. Oder wenn jemand total egoistisch ist und es nur heißt, ‚Ich, ich, ich‘, der wird dann auch was von mir zu hören bekommen.“

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?

„Das hängt von den Personen und natürlich auch von der Situation ab. Ich habe einen kleinen Vorteil: ich bin alt. Ich habe 63 Lenze, die ich schon erlebt habe und wahrscheinlich wird es keinen geben, der mehr Lenze auf dem Buckel hat. Ich könnte mir vorstellen, dass ich da der ‚Haus-Opa‘ bin und somit eine regulierende Funktion haben könnte. Es hängt aber auch immer davon ab, ob die anderen das dann auch annehmen. Wenn ich sehe, dass sich da zwei bekämpfen und der Grund dieses Bekämpfens wirklich total doof ist, dann würde ich schon einschreiten. Wovor ich aber selbst am meisten Bammel habe, ist, Leute nominieren zu müssen, gegen die ich nichts habe und die auch nett sind. Das finde ich problematisch, weil es der andere womöglich doch nicht versteht.“

Bei „Promi Big Brother“ ist oft Teamwork gefragt. Bist Du ein Alphatier oder Mitläufer?

„Eine Führungsrolle muss ich da nicht haben, das ist auch für den Teamgedanken besser, wenn man die Fähigkeit besitzt, sich einzuordnen.“

Wen oder was wirst Du am meisten vermissen?

„Natürlich den Kontakt zu meinen Kindern. Und ich spiele super gerne online Backgammon. Das macht mir riesigen Spaß mit Menschen aus aller Welt zu spielen. Auch auf das Handy zu verzichten, wird hart. Das kennen wir heutzutage gar nicht mehr.“

Was sagen Deine Kinder zu Deiner Teilnahme an „Promi Big Brother“?

„Die erste Reaktion war: ‚Oh je‘. Aber ich habe ihnen meine Motive erklärt und dass mir Werner Hansch vor zwei Jahren sehr gut gefallen hat. Ich habe zwar nicht so eine Geschichte zu erzählen, aber ich fand das sehr beeindruckend. Seine Story, die Art und Weise wie er sich präsentiert hat. Genauso wie David Odonkor, den ich persönlich kenne und schätze und der auch gewonnen hat. Beide sind in Bezug auf ihr Verhalten bei ‚Promi Big Brother‘ gewissermaßen ein Vorbild für mich.“

Wie wichtig ist Dir ein Sieg bei „Promi Big Brother“?

„Ich bin Sportler und wenn ich in einem sportlichen Wettbewerb antrete, möchte ich auch gewinnen. Ich werde nicht in Depressionen verfallen, wenn ich nicht gewinne, aber ich muss mir das zum Ziel setzten. Das gehört sich ja auch und ist der Sache geschuldet, dass man versucht den Sieg zu erringen. Das ist nichts Böses oder Verwerfliches. Das muss eigentlich das Ziel eines jeden sein. Ich bin nicht auf das Geld angewiesen, das verschafft mir eine gewisse Lockerheit. Ich muss nicht gewinnen, aber ich würde mich natürlich über das Geld freuen. Wer nicht? Wenn ich das Verneinen würde, wäre das gelogen.“

Ich bin der perfekte „Promi Big Brother“-Bewohner, weil …

„… ich total Bock auf das Format habe. Ich freue mich auf eigene Erfahrungen, wie es sein wird mit Menschen, die ich vorher nicht kannte, für einen gewissen Zeitraum zusammenzuleben.“

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