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Auch wenn homosexuelle Menschen hierzulande den Bund der Ehe eingehen können, sehen sie sich in ihrem Alltag immer noch Anfeindungen ausgesetzt. Es ist aber noch gar nicht so lange her, dass schwule Menschen mit deutlich härteren Konsequenzen in ihrem Privat- und Berufsleben rechnen mussten.
Promi Big Brother 2021: Papis Loveday sorgt sich vor ausbreitender Homophobie
Mit dieser Angst musste und muss auch weiterhin Papis Loveday leben, wie er seinen Mitbewohnern bei Promi Big Brother 2021 erzählt. „Damals in den Achtzigern war deine Karriere vorbei, wenn die wussten, dass du schwul bist.” Er ist besorgt, dass wir in diese dunklen Zeiten zurückfallen: „Das kommt alles wieder. Das macht mir Angst.“
In seiner afrikanischen Heimat ist Homophobie an der Tagesordnung, berichtet Papis den anderen Promis in der Raumstation: „In den Neunzigern haben die Leute gesagt: Okay, lebe dein Leben, aber letztes Jahr kam das wieder: Da wurden Schwule auf der Straße geschlagen. Oder du landest für sechs Monate bis ein Jahr im Gefängnis. Und das im Jahr 2021. Das macht Angst! Und auch nicht gerade Hoffnung.”
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Papis Loveday erzählt über seine Rassismuserfahrungen
Doch nicht nur mit Homophobie muss sich Papis herumschlagen. Auch Rassismus erlebt er immer wieder im Alltag. Als Model hat er Jobs nicht bekommen, weil er schwarz ist: “Das Thema war: Schwarze verkaufen nicht. Aber ich kann nicht sagen: Ich mag keine Schwarzen. Ich denke über dich als Person und nicht als Farbe. Wenn ich über Menschen als Farbe denke, dann ist das Rassismus.”
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Im Sprechzimmer kommen Papis angesichts dieser Themen die Tränen. Bei seiner Rückkehr nimmt Paco Steinbeck das Topmodel in den Arm und versichert: “Weinen ist keine Schwäche.”

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