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Giuseppe hat es geschafft. Noch nie stand er so im Focus der Aufmerksamkeit, wie in der vergangenen Woche. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass er nicht mal was dafür kann. Stück für Stück ist er in seine verfahrene Lage rein gerutscht. Wenn man ehrlich ist, kann man ihm eigentlich nur eines vorwerfe:. Er hätte seinen Groupies klar sagen müssen, dass er keine Beziehung möchte. Weil er aber Angst vor dem Zuschauer hat, hat er niemals eine klare Ansage gemacht. Ihm fehlte einfach der Mumm, den Mädels eine Abfuhr zu erteilen. Giuseppe wollte es Jedem recht machen, und bloß niemanden vor den Kopf stoßen.

Die ist so dumm, dass es nichts mehr mit altersentsprechender Naivität zu tun hat. Und niedlich ist das schon garnicht. Ganz im Gegenteil es ist peinlich, wenn jemand die Apostel für eine Untergrundorganisation hält. Oder nicht versteht, warum Merkel Kanzlerin ist, wenn die CDU die Bundestagswahl gewinnt. Extrem dämlich wird es dann, wenn man den Unterschied zwischen einem Würfel und einem Turm nicht ausmachen kann. Aber den Gipfel der Blödheit gab es in dieser Woche: Der Matchmaster stellt ein paar Fragen. Eine Frage bezog sich auf unser Sonnensystem. Dazu meinte Ginny, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Dann fragte Matchi, warum der Kranich auf einem Bein steht. – Ginny’s Antwort; „Was ist ein Kranich?“ Jetzt frage ich mich ernstahft, wo war ihr Vater Frank, in all den Jahren ihrer Kindheit. Der ist doch so klug und wissend. Hat er seine Tochter etwa absichtlich verblöden lassen, um am Ende immer der Schlauere zu sein?
Naja in Zukunft können Giuseppe und Ginny ihr Wissen zusammenlegen. So schaffen sie vielleicht den Abschluss der Sonderschule.
Gestern, während der Tageszusammenfassung passierte eigentlich das schlimmste, was man dem menschlichen Gehör antuen kann. Nein, nicht dass Giuseppe wieder versucht hätte zu singen. Dem ist zur Zeit nicht nach singen. Diesmal war es Ginny. Sie ließ ihr zartes Stimmchen zu den Lieder vibrieren die Big Brother ins Dorf spielte. Und was soll ich sagen. Es war grausam. Nachdem ich erfolglos versucht habe meine Gehörgänge mit Oropax zu versperren, habe ich noch in jedes Ohr ein Kissen nachgeschoben. Selbst in dieser Disziplin bewegen sich Giuseppe und Ginny auf einer Ebene. Bitte, Bitte Giu und Ginny, wenn ihr mal zusammen zieht, sucht euch eure Wohnstätte so aus, dass ihr bis zum nächsten Nachbar 500 Meter Schall-sicherheitsabstand haltet. Sonst lebt ihr nach spätestens zwei Tagen mit der gesamten Nachbarschaft auf Kriegsfuss. Oder, ihr mietet euch nach Beendigung vonn BB das BB-Dorf.
Am Sonntag wird es dann soweit sein. Giuseppe wird heimwärts geschickt. Jetzt habe ich allerdings die leise Hoffnung, dass diese Tatsache Mobby Ginny dazu bewegen wird, auch das Dorf zu verlassen. Aber ich befürchte, dass Ginny meine Hoffnung im Keim ersticken wird. Ich glaube kaum, dass sie jemals freiwillig gehen würde. Nichtmal wenn sie wüßte, dass sie den nächsten 10 Jahre allein ist im Dorf. Dazu wird es allerdings nicht kommen. Ich habe nämlich den Verdacht, dass Ginny ihrem Italo-Hengst in 14 Tagen folgen wird. Reichlich Stimmen ihrer Mitbewohner sind ihr sicher. Und beim Zuschauer schauts mittlerweile auch bitter aus. Es gibt sicher noch ein paar wenige Hardliner, die ihr die Fahne hochhalten. Aber das dürfte kaum langen, um über die 15%-Hürde zu kommen. Da werden auch die mauen Durchhalteparolen nicht viel nutzen.
Eine Bewohnerin, scheint aber das Spiel richtig verstanden zu haben. Das ist Larissa. Ich finde es zwar arg gehässig, wie sie sich die Situation zu Nutze macht, aber klug. Sie weiß scheinbar, dass diese Situation dazu taugt, die vermeindlich starken Bewohner zu schwächen. Larissa setzt nun alle Hebel in Bewegung, um Ginnys angeschlagenes Image nun richtig in den Dreck zu ziehen. Oder handelt es sich bei ihr ebenfalls nur um verletzte Eitelkeit? Schließlich hatte sie doch bei Giuseppe auch über Michelles Anmachversuche gelästert. War sie möglicherweise selbst auf Giu scharf? Jedenfalls zieht sie nun alle Register, um Michelle und Ginny gegeneinander aufzubringen.
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Tschüß bis nächsten Freitag
Melanie


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