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Dschungelcamp 2019
Dschungelcamp 2019 Australien

© Network 10

Dschungelcamp 2019 in anderen Ländern: Australien startet in Staffel 5

Nicht nur in Deutschland ist das Dschungelcamp wieder auf Sendung. In Australien startete an diesem Sonntag die nunmehr fünfte Staffel der lokalen IBES-Version. Gefilmt wird allerdings nicht im heimischen Regenwald, sondern in der südafrikanischen Steppe. Dennoch ist das australische Dschungelcamp 2019 mindestens genauso lustig wie das deutsche. Wir haben uns die Show angesehen.

Im Jahr 2002 flog der britische Sender ITV erstmals eine Horde an mehr oder weniger bekannten Promis nach Australien, um sie dort für zwei Wochen im Regenwald auszusetzen. Seitdem das Format auch in Deutschland gestartet ist, werden Down Under jedes Jahr meist zwei internationale Staffeln von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ produziert. Und obwohl Australien das originale Dschungelcamp vor seiner Haustüre hat, dauerte es bis 2015, ehe sich mit dem Network Ten ein Sender an einen lokalen Ableger wagte.

» Lest hier mehr zum Dschungelcamp Drehort in Australien

Dschungelcamp weltweit: Australien filmt in Südafrika

Da die meisten Australier schon selbst im Regenwald waren und auch schon zu Hause von allerlei Kriechtieren heimgesucht worden sind, dreht Network Ten seine Version von „I’m A Celebrity – Get Me Out Of Here“ freilich nicht in Australien. Stattdessen hat der Sender sein Dschungelcamp im Kruger National Park in Südafrika aufgeschlagen und hält so einen gewissen Exotik-Faktor aufrecht. Und auch den Schwindelfaktor behalten die Australier bei. Der Nationalpark wird in der Sendung zwar als afrikanischer Dschungel bezeichnet, ist in Wahrheit allerdings als Steppe klassifiziert. Entsprechend wird auch eher mit Zebras, Elefanten und Löwen als mit dichtem Urwald geworben.

Der Drehort ist allerdings nicht der einzige Unterschied zwischen dem deutschen Dschungelcamp in Australien und dem australischen Camp in Südafrika. Während die deutschen Stars nur zwei Wochen im Regenwald aushalten müssen, verbrachten die australischen Kandidaten in den ersten vier Staffeln 45 Tage im Dschungelcamp. Das sind 1,5 Monate oder knapp eine halbe Big Brother-Staffel. Kleiner Trost für die australischen Promis: Ihr Camp in Australien sah bislang immer etwas ordentlicher aus.

Dschungelcamp 2019: Australier setzen auf geteiltes Camp

Die aktuelle Staffel wird nach zuletzt etwas rückläufigen Quoten, jedoch etwas kürzer ausfallen. Mit einer Laufzeit von einem Monat ist der australische Ableger aber weiterhin deutlich länger als das Dschungelcamp in Deutschland. Zudem ist das Camp der australischen Version in diesem Jahr erstmals in zwei Hälften geteilt.

Die bessere Hälfte ist mit Hollywood-Schaukel sowie Kissen und Bettdecken für die Feldbetten ausgestattet. In der schlechteren Hälfte stehen dagegen wackelige Doppel-Feldbetten und Baumstümpfe zum Sitzen. Das Team, das dort lebt, muss zudem für das andere Team kochen und saubermachen. Die Teilung erfolgt durch einen Holzzaun anstatt durch eine räumliche Trennung, wie das einige Zeit in Deutschland gemacht worden ist. Wer in welchem Bereich leben muss, wurde zum Auftakt in einer Reihe von Prüfungen und einem Duell zwischen den Teams entschieden.

Dschungelprüfungen stehen auch in Südafrika auf dem Programm

Trotz der Campteilung wird es – wie in den vergangenen Jahren und auch aus Deutschland bekannt – tägliche Dschungelprüfungen geben. Diese setzen in der australischen Variante zu Gunsten von physisch herausfordernden Aufgaben zwar etwas seltener auf den Ekelfaktor, doch Schleim, Schlangen, Spinnen und Schlemmereien gibt es auch dort mehr als reichlich. Wer in den Dschungelprüfungen antreten muss, entscheiden meist die Zuschauer per Voting auf Twitter. Der oder die ausgewählten Promis kämpfen auch in der australischen Variante um Sterne für ihr Team, die später am Abend in Essen eingetauscht werden. Auch Schatzsuchen gibt es bei den Australiern, die Preise werden aber in der Regel von anderen Stars „gesponsort“.

Neu in Staffel 5 ist der „Sunday Slam“, bei dem die Promis gegeneinander antreten und eine „Immunity Challenges“, bei denen die Kandidaten um Schutz vor der Rauswahl kämpfen. Zudem gibt es in diesem Jahr die Facebook-Show „Saturday Schoolies“, in der die Stars quasi zum „Nachsitzen“ geschickt werden und im Camp um ihr Abendessen kämpfen müssen. Zudem dürfte es auch in diesem Jahr wieder Besuche von Stars geben. 2018 schaute beispielsweise das Medium John Edwards vorbei, um von dort aus mit Toten wie Prinzessin Diana zu reden. Und da sag noch einer, der Kakerlakensarg wäre die größte Folter im Dschungelcamp.

Dschungelcamp Australien: Dr. Chris Brown und Julia Morris moderieren

In Sachen Moderation setzt Network Ten auf ein bewährtes Konzept: Tierarzt Dr. Chris Brown und Comedy-Queen Julia Morris präsentieren die Show von ihrem Fast-Baumhaus, kommentieren die Ereignisse mit bissigem Unterton und verkünden Ergebnisse im Dschungelcamp. Und das machen die nicht weniger lustig als das deutsche Moderationsduo.

Julia's Intros

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Gepostet von I'm A Celebrity Get Me Out Of Here Australia am Donnerstag, 8. Februar 2018

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