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Til Schweiger: Tatort kommt im Doppelpack

Am gestrigen Sonntag Abend sahen wir einen actionreichen Schweiger-Tatort. Die ARD durfte zufrieden sein mit den sehr guten Quoten und heute erfahren wir, wie es mit Til Schweiger als Nick Tschiller im Ersten weitergehen wird...

Til Schweiger: Tatort

Bild: NDR – Marion von der Mehden

Tatort „Kopfgeld holte die Jugend vor den Bildschirm

Mit  über zehn Millionen Action-Fans war dem „Tatort“ der Tagessieg nicht zu nehmen. Besonders die jungen Zuschauer interessierten sich für den actiongeladenen Sonntag-Abend-Krimi.

Der Marktanteil lag bei beachtlichen 27,7 Prozent. Bei den jungen Zuschauern sah es noch besser aus: Die 14- bis 49-Jährigen schalteten aufs Erste und somit lag der Marktanteil hier bei noch etwas stärkeren 29,5 Prozent – mit 4,31 Millionen jungen Zuschauern erreichte der „Tatort“ über doppelt so viele Zuschauer dieser Altersklasse als der ProSieben-Film „Ich bin Nummer vier“, der sich als größter Verfolger entpuppte. Die erweiterte Zielgruppe (besonders relevant) erreichte nochmal bessere Werte, hier lag der Tatort bei 31,2 Prozent Marktanteil.

Zwei neue Folgen mit Til Schweiger: Tatort mal zwei

Die Fans von Til Schweiger alias Nick Tschiller und seinem Kollegen Fahri Yardim müssen sich gedulden, neue Folgen sind erst für das Jahr 2015 geplant, dann allerdings gleich im Doppelpack. Ein genauer Ausstrahlungszeitpunkt steht noch nicht fest.

Der NDR bestätigte, dass die zwei neuen Folgen noch in diesem Jahr abgedreht werden und inhaltlich sollen sie an die Story von gestern anknüpfen.

tatort_kopfgeld_01__W200xh0Fazit: Die Schweiger-Tatorte sind nichts für die Fans des normalen, gewohnten Krimis am Sonntag Abend. Sie sind schneller, actiongeladener. Inhaltlich bedienen sie Klischees, das ist nicht abzustreiten. Alles ist dabei, der gute Bulle, ein Bulle, der nur seine eigenen Gesetze kennt und natürlich darf ein Maulwurf auch nicht fehlen. Ein Clan-Chef leitet die Geschäfte mit der Hilfe seines Anwalts aus dem Gefängnis…eben alles, was ein Schweiger-Krimi braucht.

Wer also Antworten auf schwierige und auch in der Realität kaum lösbare Probleme sucht, ist hier falsch. Es ist Unterhaltung, erinnert an Hollywood – es werden Probleme gestreift. Es wird eingeteilt in die gute Seite und die böse Seite. Kein Platz für Zwischentöne, der Böse verliert, der Gute gewinnt – das Problem bleibt, da immer wieder ein Böser auftaucht. Irgendwie erinnert es dann doch an die Bekämpfung des schier unlösbaren Drogenschmuggelproblems, an denen sich die Gesetzeshüter die Zähne ausbeißen. Auch Bandenkriege sind kein unbekanntes Phänomen.

Freunde dieses Genres werden vollstens zufrieden gestellt – für Freunde der leiseren Töne ist diese Art „Tatort“ dann wohl eher nichts.

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