The Voice of Germany 2013

The Voice of Germany: Slogan „It’s new, but still «The Voice»“

Gestern wurden die Drehstühle in Betrieb gesetzt und die Jury nahm darauf Platz. "The Voice of Germany" hatte begonnen und alle warteten gespannt darauf, wie sich die neue Jury zusammengefunden hatte und sich uns präsentieren würde. Neu waren Max Herre und Samu Haber, beide großartige Musiker, doch auch ebenso gute "Bewerter"?

„The Voice of Germany“: Die erste Show – Was ist anders?

Man muss eigentlich fragen, was ist bei „The Voice of Germany“ anders als bei den üblichen Casting-Shows? Was unterscheidet diese Show von „Deutschland sucht den Superstar“ oder etwas entfernter, „Das Supertalent“? Bei „DSDS“ setzt man viel auf den „Fremdschämfaktor“, auf persönliche Schicksale, auf Skandale und Skandälchen und sonstige medienverwertbare Details. Ganz anders bei „The Voice of Germany“, hier wird eher versucht, sich immer weiter von optischen und persönlichen Geschichten zu distanzieren und sich ganz auf die Stimme zu konzentrieren.

The Voice of Germany: SloganDas Ergebnis ist sicherlich, dass sich auch nicht „bühnenkonforme“ Typen dort auftreten trauen – Leute eben, die den Idealvorstellungen eines „Stars“ nicht entsprechen, welche trotzdem oft gigantische Stimmen haben. Stimmen, die den Zuschauer oder besser Zuhörer vom Sessel reißen. Ein absolut gutes Beispiel dafür war gestern Andreas. Er sagte selbst: „In mich werden sich wohl keine kleinen Mädchen verlieben und für mich anrufen…..“. Doch was geschah? Die Jury lag ihm zu Füßen – ohne optischen Eindruck – alleine seiner Stimme wegen. Er sang sich die Seele aus dem Leib und die Jurymitglieder stürmten die Bühne. Nena nannte seinen Auftritt einen der schönsten Momente in ihrer Zeit bei „The Voice“.

Wie machte sich die Jury bei der ersten Show?

Das war die Frage schlechthin. Wie würden sich Samu Haber und Max Herre bei der eingeschworenen und inzwischen erfahrenen Jury, nun nur noch bestehend aus Nena und The BossHoss, einfügen?

Nun gut, Xavier Naidoo war ein ruhiges und sehr kompetentes Mitglied der Jury. Man nannte ihn auch den „Mr. Ton“ und das bedeutete, dass er auch die kleinsten Tonfehler hörte. Ruhig und sachlich schilderte er dann auch, was ihm eventuell nicht oder auch sehr gut gefallen hat und man war meist mit ihm einer Meinung – auch wenn man natürlich nicht dieses perfekte Gehör hat.

Max Herre könnte man als seinen Nachfolger sehen, weniger Samu Haber. Max hat ebenfalls diese ruhige Art an sich, eher zögernd drückt er den Buzzer und wenn, ist er völlig überzeugt. Oft wurde schon gesagt, er gehört zu den besten Musikern Deutschlands und dem kann man sich getrost anschließen.

The Voice of Germany: SloganRea Garvey ist eher der lockere Typ, nicht ganz ein Clown, doch er kommt dem schon nahe. Zumindest der Unterhaltungsfaktor ist hoch gewesen und immer wieder haute er echte „Knaller“ raus. „That´s fucking perfect“…. erinnert ihr euch? Diese Position kann Samu Haber locker einnehmen, er setzt noch einen drauf:  „You are a fucking Star“ sagte er zu Debbie Schippers, einem Mädchen mit 16 Jahren aus Geilenkirchen.

Samus Problem: Die Sprachbarriere. Er drückt sich gerne vor langen Erklärungen und wenn er dann doch spricht, ist es ein „Sprachkauderwelsch“ – das ermöglicht ihm nicht, seine sicherlich ebenfalls kompetente Beurteilung richtig in Worte zu fassen. Er sollte einfach bei seiner Sprache bleiben und ein Übersetzter eingeschaltet werden. Würde uns bestimmt eine Menge guter Einschätzungen bringen. Den Unterhaltungsfaktor hat er mit Sicherheit auf seiner Seite, das war schon gestern deutlich spürbar. Fazit: Ein sehr sympathischer Musiker und auch eine Bereicherung fürs Team und nein, wir haben nicht vergessen, auch Rea Garvey war das.

The Voice of Germany: Slogan – „It’s new, but still «The Voice»“

Was ist neu, natürlich außer Samu Haber und Max Herre? Man ging noch einen Schritt zurück… nicht in Sachen „gute Show“, doch in Sachen Anonymität. Gestern wurde sogar mit einem Vorhang gearbeitet hinter dem die Kandidaten sangen. Das bewirkte, dass die Jury selbst nachdem sie gebuzzert hatten, noch nicht den Kandidaten zu sehen bekamen und natürlich auch nicht die Zuschauer. Das hat eine ganz neue Quälität, denn auch sie können sich nur auf ihr Gehör verlassen. Die Beifallsbekundungen oder allgemein gesagt, die Ressonanz fällt dann anders aus, kein Symphatiefaktor aufgrund von Optik ist möglich.

Leider auch ein klein wenig Kritik

Oft hatte man das Gefühl, dass die Beweihräucherung auf die Show und der Jurymitglieder untereinander schon ein wenig zu ausufernd in den Clips am Anfang war. Man dachte: „Nun ist aber wieder gut, startet endlich die Show“. Die Talente allerdings waren wieder allererste Wahl.

Zu wenig Kritik? Dann legt mal los, nun seid ihr dran.

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