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„Rising Star“ kommt zu uns: RTL gelingt der Big Deal

Big Deal, ist das nicht ein bisschen hoch gegriffen? Nein, RTL ist er gelungen, sie holen die Castingshow "Rising Star" nach Deutschland. Wenn man sich die Quoten in Israel ansieht, dann kann man nur staunen. Bis zu 49 % schalten die völlig andere Show ein und voten kräftig mit. Der Beliebtsheitsgrad ist enorm. Nun kommt sie auch zu uns.

Rising Star

Puh, das ist ja wohl wirklich ein „Big Deal“. „Rising Star“ kommt nach Deutschland. Auf der internationalen Branchenmesse MIPCOM in Cannes haben die Kölner das Format „Rising Star“ von der israelischen Keshet Media Group erworben. In Israel erreichte „Rising Star“ im September diesen Jahres bis zu 49 Prozent Marktanteil. Das Erfolgsgeheimnis der Sendung ist laut Pressemitteilung eine Mischung aus klassischer Castingshow mit integrierter Social Network-Verknüpfung.

Was ist anders bei „Rising Star“?

Bei diesem Format kämpfen die Teilnehmer um einen Plattenvertrag und eine große Karriere. Neu? Nein, sicher nicht. Doch die Art, wie gekämpft wird ist neu und bindet den Zuschauer weit mehr ein, als es bisher geschah und wir es gewöhnt sind.

Neu ist: Die Sänger oder Sängerinnen beginnen ihren „Vortrag“ und währenddessen sind sie mit einer LED-Wand  vom Studiopublikum und den Juroren getrennt. Während des Songs stimmen sowohl die Jury, als auch die gesamte Fernsehnation über eine App ab, ob ihnen das, was sie sehen, gefällt oder nicht. Die Sänger oder Sängerinnen benötigen eine gewisse Anzahl an Zustimmung der Zuschauer und Juroren, erst dann geht die Wand auf.

Die Zuschauer sind also fester Bestandteil der Show mittels einer noch nie dagewesenen „Social Media Integration“. Der RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann ist begeistert. Er hat allerdings vergessen, dass bereits Stefan Raab dieses Anfang des Jahres eingeführt hat: bei „Unser Star für Baku“ war das Live-Ranking ständig eingeblendet und die Zuschauer konnten mit ihren Telefonanrufen und SMS direkt darauf reagieren. Die SMS wird also durch eine mobile App abgelöst.

In Israel hat „Rising Star“ in diesem Jahr die vorher gelaufene Show „Pop Idol“ abgelöst, bei uns läuft „Pop Idol“ als Dieter Bohlens „Deutschland sucht den Superstar“.

Auch Frankreich sicherte sich „Rising Star“, sie ging an die RTL-Tochter M6.

Wir sind gespannt, ob die Show auch in Deutschland und in Frankreich solch ein Straßenfeger wird, wie sie es in Israel bereits ist. Quoten von annähernd 49 % werden schwierig, doch unmöglich ist nichts in unserer Fernsehlandschaft.

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