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Politiker-WG in Duisburg: WDR macht einen auf Big Brother

Bevor im August wieder mehr oder wenige bekannte Gesichter ins Promi Big Brother-Haus von Sat.1 ziehen, lässt der WDR schon einmal sieben Politiker in eine WG ziehen. Dort sollen sie innerhalb einer Woche die Probleme in einem sozialen Brennpunkt lösen.

Neues Experiment im WDR: die Politiker WG

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(c) WDR

Die Wirtschaftsredaktion des WDR Fernsehen hat sich ein eigenes Big Brother gebastelt und lässt sieben Politiker eine Woche lang gemeinsam in einer WG leben. Dort sollen sie jedoch nicht den Voyeurismus der WDR-Zuschauer bedienen, sondern ihre Macher-Qualitäten unter Beweis stellen. Stattdessen ist es ihre Auge, Lösungen für die Probleme in ihrer Nachbarschaft zu finden: dem Duisburger Ortsteil Marxloh.

Diese Kandidaten ziehen in die Politiker WG vom WDR

Angefragt wurden Politiker aller landesweit agierenden demokratischen Parteien, angefangen bei Vertretern der Kommunalebene bis hoch zu Politikern auf Bundesebene. Zugesagt haben letztlich Manuel Dröhne (Die Jungsozialisten, Stadtrat in Oberhausen), Klaus Franz (CDU-Bürgermeisterkandidat für Bochum), Lisa-Marie Friede (Sprecherin Grüne Jugend NRW), Luisa-Maximiliane Pischel (Junge Liberale, Kreisvorsitzende Ruhrgebiet), Paula Marie Purps (CDU, u.a. Bundesjungbeirat für Inklusion), Ulrich Scholten (SPD-Bürgermeisterkandidat für Mülheim/Ruhr) und Kathrin Vogler (Mitglied des Deutschen Bundestages, Die Linke). Auch Politiker der AfD und die Piraten wurden angefragt, aus organisatorischen Gründen kam jedoch eine Teilnahme an der Politiker-WG nicht zustande.

Ergebnisse werden in einer Dokumentation gezeigt

Konfrontiert wird die Politiker-WG in Duisburg-Marxloh unter anderem mit der Perspektivlosigkeit der Jugendlichen oder dem fehlenden Krankenversicherungsschutz tausender Menschen. Unter dem Motto „nicht reden – machen“ muss die Poltiker-WG innerhalb einer Woche konkrete Ideen entwickeln und auch umsetzen, damit die Einwohner von Marxloh erste Veränderungen schon während des Projektzeitraums erkennen können. Ob dies den Poltikern gelingt, zeigt der WDR am Montag, 24. August 2015, in einer 45-minütigen Dokumentation ab 21:00 Uhr.

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