TV-News

© Sat.1

„Mein schrecklich schöner Körper“: Schönheitsoperation gescheitert und nun?

Oft stören kleine Makel sehr und die betroffenen Menschen möchten sie so schnell wie möglich korrigiert haben. Doch was geschieht, wenn die Schönheitsoperation schief geht? Sat.1 begleitet solche Fälle in der Reportage "Mein schrecklich schöner Körper".

„Mein schrecklich schöner Körper!: Sat.1 hilft Patienten nach gescheiterten Operationen

Die vierteilige Sat.1-Reportage – produziert von imago TV – begleitet Menschen, nachdem ihre Schönheitsoperationen und somit ihre Hoffnungen auf ein schöneres Aussehen gescheitert sind.

„Mein schrecklich schöner Körper“ läuft ab 13. Juli 2016 immer mittwochs, 22.15 Uhr auf Sat.1

Ranas Splitterbruch der Nase

Mit zwölf Jahren stürzte Rana in ein Metalltor und zog sich dabei einen Splitterbruch der Nase zu. Dieser Unfall erforderte einen plastischen Eingriff, doch der ging schief – es wurden zu viel Knorpel abgetragen und damit begann ihr Leid. Die junge 27-jährige Frau lebt mit offenem Nasenrücken, dies bringt für sie starke Einschränkungen ihrer Lebensqualität mit sich. Menschenmengen, Sonnenbrille oder Autofahren – das alles ist ihr nicht möglich – absolut tabu, die Nase ist viel zu empfindlich.

Sat.1 begleitet Rana und noch elf weitere Patienten, die nach einer Schönheits-OP unglücklicher sind, als sie es vor dem Eingriff waren. Nun müssen sie sich nochmal unters Messer begeben, ein weiter Eingriff ist notwendig.

Keine blutigen OP-Bilder in der Sat.1-Reportage

Wer nun denkt, dass er die Sendung nicht ansehen kann, weil er sich vor blutigen OP-Bildern fürchtet, der liegt falsch. Diese wird es in dieser Sendung nicht geben. Es geht hier nicht um Gruseleffekte, sondern es soll auf die Risiken von Schönheitsoperationen aufmerksam gemacht werden.

Ob eine zweite Operation tatsächlich Sinn macht, sie also nötig ist, das bewerten Rekonstruktionsmedidiziner wie Prof. Fansa und Dr. Haack, der sagt: „Gerade im Bereich der Nasen-Chirurgie begegnet man immer wieder Menschen, die sich von einem Eingriff einen Neustart in ihrem Leben versprechen, nach dem Motto: Nach der OP werde ich eine erfolgreiche Sängerin, mache ich Karriere als Model, kriege ich den Manager-Job.“ Dr. Haack ist Leiter der Klinik für plastische Chirurgie am Marienhospital Stuttgart: „Dann ist es wichtig, klar zu machen, dass die OP und die Erfüllung des Wunsches zwei völlig voneinander unabhängige Dinge sind.“

Prof. Fansa, Delegierter bei der Europäischen Plastischen Gesellschaft (EURAPS) und bis 2015 Vizpräsident der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) ist grunsätzlich nicht gegen plastische Eingriffe. Allerdings plädiert der sehr erfahrene Mediziner mit einem gut überlegten und auch verantwortungsvollen Umgang mit diesem Thema – natürlich von beiden Seiten – Arzt und potentieller Patient. Er warnt: „Eine Schönheits-OP ist kein Friseurbesuch. Aufgabe von uns Ärzten ist es auch, unseren Patienten klarzumachen, wo die Grenzen des medizinisch Sinnvollen liegen.“

Bilder zur Sendung „Mein schrecklich schöner Körper“

Gefällt dir der Artikel? Teile ihn in den sozialen Netzwerken!



Mehr zu diesem Thema

Themen dieser Meldung

Deine Meinung zählt!

Kommentare