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„Married at First Sight“: Heirat auf Probe bei ProSiebenSat.1

Manchmal denkt man sich bei neu angekündigten Formaten, wessen grenzenloser Fantasie ist dieser "Unsinn" wieder entsprungen? Dann liest man die Inhaltsbeschreibung und denkt, na ja, vielleicht wäre es doch mal ganz interessant, den Menschen bei genau diesem "Unsinn" zuzusehen. Dieses ProSiebenSat.1 Projekt passt genau in diese Kategorie. Was passiert genau?

Married at First Sight

„Married at First Sight“ – Blind Date der extremen Art

Drei Stichworte, welche überhaupt nicht zusammen passen: Hochzeit, unbekannte Menschen und auf Probe. Was soll das denn? Das ist die Idee, die hinter „Married at First Sight“ steckt.

Zwei Menschen treffen sich zu einem Blind Date, sie haben sich noch nie gesehen und heiraten dann quasi auf Probe.  ProSiebenSat.1 wird das Format, das als „Extreme Social Experiment“ beschrieben wird, hierzulande auf den Bildschirm bringen.

redarrowinternational.tv erklärt die Motivation für die Sendung wie folgt: „44% of American adults are not married and there’s a 58% divorce rate for those who are. Over 1/3 of the UK are single. Almost 50% of Germans have not tied the knot. And the U.S dating industry alone turns over $1 billion per year.“

Das Konzept von „Married at First Sight“

Married at First SightEs dreht sich alles rund um sechs Singles, die schon lange einen Partner – leider vergeblich – suchen. Sie beweisen Mut, denn sie lassen sich nicht nur auf ein Blind-Date ein, sondern gleich auf eine Hochzeit. Es ist verrückt sich das vorzustellen, doch vor dem Treffen suchen Experten den vermeintlich „perfekten Partner“ für den jeweiligen Single.

Das erste Treffen der unbekannten Kandidaten ist wo? Noch verrückter – vor dem Taualtar. Sie geben sich das Ja-Wort und dann leben sie als frisch vermähltes Paar miteinander. Sechs Wochen dauert dieser „Test“, danach wird entschieden, ob sie die Ehe weiterführen möchten oder sofort wieder die Scheidung einreichen.

Entwickelt wurde „Married at First Sight“ von der dänischen Red-Arrow-Tochter Snowman Productions. Das Fromat lief bereits in Dänemark beim  Sender DR3 und dort wurde der Senderschnitt dank ihm verfünffacht. Ihr hört richtig. Neben Deutschland hat auch Frankreich zugegriffen und andere Länder bekunden reges Interesse.

Ehrlich gesagt, es klingt wie ein schlechter Scherz. Welche Menschen lassen sich auf sowas ein, was geht bei ihnen im Kopf vor und wie verrückt muss man sein? Das ist allerdings gleichzeitig ein Argument, es sich mal anzusehen. Es macht neugierig, euch auch?

UPDATE: Neue Inforationen zu 

Hochzeit auf den ersten Blick”: Blind-Date im Standesamt – Neu in Sat.1

 

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