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Neues Format „heute Xpress“: ZDF setzt auf crossmediale Kurznachrichten

Nach "heute+" kommt nun "heute Xpress". Das ZDF setzt damit auf ein neues Kurznachrichten-Format, das auch auf Social Media-Plattformen agieren und noch schneller vorab informieren soll. Das ZDF erhofft sich dadurch auch Einsparungen von Ressourcen.

heute Xpress: ZDF ersetzt bisherige Kurznachrichten-Formate

Ab dem 4. Juli will das ZDF ein neues Kurznachrichtenformat auf Sendung schicken. Im ZDF, in ZDFinfo und auf heute.de möchte man mehrmals täglich mit „heute Xpress“ informieren. Mit einer Länge von 2:30 Min. setzt man auf Kurznachrichten, die mit hohem Bewegtbild-Anteil ein junges Publikum ansprechen sollen. Nur in Ausnahmefällen will man die Sendezeit auf fünf Minuten anheben.

Diese bisherigen heute-Ausgaben werden durch heute Xpress ersetzt

Das moderierte TV-Format soll die bisherigen Ausgaben von „heute 100sec“, „heute“ im Morgen- und Mittagsmagazin, sowie die Ausgaben um 9:00 und 15:00 Uhr ersetzen. Auch alle Zwischendurch-Kurz-Ausgaben werden durch „heute Xpress“ ausgetauscht.

Neues Cross-News-Team soll Kapazitäten bündeln

Das ZDF setzt dafür ein neues „Cross-News-Team“ ein und hofft durch die Bündelung der Kapazitäten Ressourcen zu sparen. So sollen die Redakteure nicht nur TV-, sondern auch Online-Inhalte erstellen – „von der Videotextmeldung bis zum Nachrichtenfilm kommt alles aus einer Hand“, so Thomas Heinrich, Leiter der Hauptredaktion Aktuelles beim ZDF. Insbesondere auf Social Media-Plattform will man Nachrichten schnell und verlässlich präsentieren. Vier Moderatoren des Kurznachrichtenformats stehen bereits fest: Carsten Rüger, Pinar Tanrikolu, Jessica Zahedi und Yasmin Parvis.

Auch „heute+“ soll junges Publikum ansprechen

Erst im Mai stellten die Mainzer ihr Nachrichtenkonzept am Abend um. Statt „heute nacht“ sendet man seit dem 18. Mai 2015 „heute+“. Das von Daniel Bröckerhoff und Eva-Maria Lemke moderierte Format soll ebenfalls ein noch jüngeres Publikum ansprechen. Vorab-Clips auf sozialen Plattformen sollen Lust auf Nachrichten machen. Diesen Weg geht man auch mit „heute Xpress“, wie der stellvertretende Leiter heute.de-Redaktion erklärt: „Auf dem Mobilgerät sind eher 20-Sekünder, etwa zum Vulkanausbruch oder zum Streik bei der Post, nachgefragt – längere Sendungen schaut man sich auf dem Smartphone nicht so gerne an. Deswegen ist nun die Konzentration auf die kurzen Videos auch ein so wichtiger Schritt. Die kleinen Clips funktionieren vor allem bei Facebook, Google +, Instagram, Twitter, da erreichen wir Nutzer, die unsere „heute“-Nachrichten nicht mehr im TV suchen.“

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