Get The Fuck Out Of My House
Get The F*ck Out Of My House

© RTL5

Ein Haus, zwei Monate und viel zu wenig Platz für 100 Bewohner

Auf dem niederländischen Sender RTL5 startet heute Abend ein neuer Big Brother-Klon, bei dem 100 Kandidaten für zwei Monate in einem Haus leben, das eigentlich nur für vier Personen ausgerichtet ist. Annehmlichkeiten müssen für teures Geld vom Preisgeld gekauft werden.

In den Niederlanden war Big Brother zuletzt 2006 auf Sendung, doch auf ähnlich gelagerte Formate müssen die Fernsehzuschauer dort nicht verzichten. So lief von 2006 bis 2008 lief das ebenfalls von John de Mol erdachte De Gouden Kooi („Der goldene Käfig“), während sich Endemol 2011 erfolglos am BB-Ableger Secret Story versuchte. John de Mol selbst konnte dagegen über seine Firma Talpa ein weiteres Reality-Format erfolgreich im niederländischen Fernsehen etablieren: Utopia. Bereits seit Dezember 2013 läuft das hierzulande unter dem Namen Newtopia gefloppte Format bereits bei SBS6 und ein Ende ist selbst nach unglaublichen 1007 Tagen noch nicht in Sicht.

Get The F*ck Out Of My House neu im niederländischen Fernsehen

Doch der Erfolg wird nun von RTL5 torpediert, das ab dem heutigen Montag ebenfalls einen BB-Klon am Vorabend ausstrahlt und sogar zehn Minuten eher auf Sendung geht. In Get The F*ck Out Of My House („Verpiss dich aus meinem Haus“) ziehen 100 Kandidaten für zwei Monate in ein Haus ein, das eigentlich nur für vier Personen ausgelegt ist. Das bedeutet, dass es nicht genug Platz, genug Betten, nicht genug Toiletten oder Duschen, nicht genug Toilettenpapier und auch nicht genug Essen für alle gibt. Zwar können die Teilnehmer Lebensmittel sowie Gegenstände für den täglichen Bedarf nachkaufen, doch diese müssen vom Preisgeld von 100.000 Euro erkauft werden. Die Preise sind zudem recht happig: Ein Kilo Früchte schlägt mit 50 Euro zu Buche während Deo und zusätzliche Rollen Toilettenpapier sogar 200 Euro kosten. Streit unter den Bewohnern ist damit vorprogrammiert. Für noch mehr Stunk im Haus sollen zudem Spiele, Gruppenaufgaben und anderen Herausforderungen sorgen, mit denen die Gewinnsumme erhöht oder weiter verringert werden können.

Video: Nicolette Kluijver stellt das Haus vor

Wöchentliche Exits und tägliche Berichte aus dem Haus

Jede Woche wählen die Kandidaten einen Bewohner zum Chef des Hauses, der besonders viel Macht hat. Mit den Worten „Get The F*ck Out Of My House“ kann er Mitstreiter aus dem Haus werfen. Wie viele Teilnehmer das Haus verlassen müssen, ändert sich von Woche zu Woche. Mal sind Dutzende, mal nur einer. Fest steht lediglich, dass die beliebtesten Bewohner vor einem Rauswurf geschützt sind.

Anders als bei Big Brother gibt es allerdings keinen Live-Stream aus dem Haus. Zudem sind die Bewohner nicht komplett von der Außenwelt abgeschlossen. Jeden Tag werden sie nämlich von zwei Reportern besucht, die direkt aus dem Haus berichten werden. Zu Berichten wird es offenbar viel geben, wie ein erster Trailer zeigt (zum Abspielen auf das Bild klicken):

„Get The F*ck Out Of My House“ läuft ab Montag, dem 3. Oktober immer werktags um 19:20 Uhr bei RTL5.

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