Am 31. März 2003 war es wieder soweit: 18 Kandidaten zogen ins neue Big Brother Haus in Köln-Ossendorf. Big Brother – The Battle startete. Noch schneller, noch härter, noch spannender hieß die Devise. 99 Tage Selbsterfahrung, Teamgeist, Willensstärke, Durchhaltevermögen und ungebrochene Motivation machten aus Verlierern Gewinner – aber auch umgekehrt. Jeden Tag aufs Neue.

Über 52.000 Menschen hatten sich für Big Brother – The Battle beworben. In einem sorgfältigen Casting wurden die besten Kandidaten ermittelt: Ausführliche Gespräche mit den Machern, genaue Erklärung der Spielregeln, medizinische und psychologische Tests waren obligatorisch.

Zunächst betraten acht Kandidaten das Big Brother Haus. Sie hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt vorher noch nie gesehen. Big Brother teilte sie in zwei Gruppen und bestimmte je einen Teamkapitän. Sofort wurde durch einen ersten Battle die Gewinner- und Verlierergruppe ermittelt.

Die zehn weiteren Kandidaten sind gemeinsam an einem geheimen Ort im Ausland. Dort warten sie auf ihrem Einzug ins Haus. Wer die zehn Kandiaten sind und wie sie leben, zeigte ein wöchentlicher Bericht vom Aufenthaltsort.

Für die Gewinner gab es Luxus pur, für die Verlierer nur das Nötigste zum Leben. Die Gruppe waren in zwei Wohnbereiche aufgeteilt; ein grobmaschiger Zaun im Garten und eine Absperrkordel im Haus sorgten für die Trennung.

Wer den Bereich der Gegner unaufgefordert betrat, wurde bestraft. Lebensmittel, persönliche Gegenstände und sonstige Privilegien durften von den Gewinnern nicht an die Verlierer weitergegeben werden. Körperkontakt zwischen den Gruppen war nur erlaubt, wenn die Zonen dabei nicht verlassen wurden.

Das Gewinnerteam verfügte in seinem Bereich über Sauna, Schwimmbad, Whirlpool und bekam jeden Tag seine Lieblingsspeisen serviert.

Das Verliererteam kochte im Garten, der Herd funktionierte nur mit selbst gehacktem Holz. Die Lebensmittel waren auf das Notwendigste rationiert. Isomatten, Schlafsack,

Außentoilette, Kernseife und eine Gartendusche mit Kaltwasser bestimmten das Leben der Verlierer.

Die Gewinner durften sich hingegen für 500 Euro täglich verwöhnen lassen: Massagen, Drei-Gänge-Menüs, Champagner und Luxusartikel aller Art. Alles was das Gewinner-Herz begehrt wird in den noblen 450 Quadratmeter großen Wohn- und Gartenbereich geliefert.

Die Verlierer hatten nur 80 Quadratmeter (kleine Essecke, Mini-Garten, enges Schlafzimmer). Ein hartes Dasein, mit ständigem Blick auf den puren Luxus.

In unregelmäßigen Abständen – manchmal auch mehrmals täglich – forderte Big Brother die Kandidataten zu den Battles auf. Ausgetragen wurden diese im Haus, im Garten oder auf dem 680 Quadratmeter großen Battle-Field. Action-Matches, Sportherausforderungen, Überwindungskämpfe, Gedächtnisspiele, Einzel- oder Mannschaftsaufgaben: Ein Battle konnte alles sein. Nur Big Brother wußte, worum es dabei ging: Ein Sachpreis, ein kleines Privileg, eine warme Mahlzeit oder um den alles zählenden Gruppentausch. Die Kandidaten gaben alles, denn die Verlierer sehnten sich nach dem Luxus und die Gewinner wollten ihn um keinen Preis verlieren.

Die Nominierungen starteten in dieser Staffel erst in der sechsten Woche. In der Live Show musste jeder Bewohner eine Person aus seinem Team nennen, die er nicht mehr im Haus haben wollte. Gab es Stimmengleichheit, entschied der Teamkapitän, wer auf die Abwahlliste kommt. Dann voteten wieder die Zuschauer, wer in der kommenden Woche gehen muss.

In der Final-Woche spielten die letzten vier Kandidaten um den Hauptgewinn. Wie hoch die Gewinnsumme war, lag in der Hand der Bewohner. Denn jeder bestritt einen Einzelbattle um einen 25 Prozent Anteil der Gesamtsumme. Wer das Geld jedoch mit nach Hause nahm, entschieden die Zuschauer ganz allein.

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