Reality TV

Wild Girls – Megaflop für RTL und Endstation für Jordan

Wie kann man am besten News zu einem Thema zusammenfassen, das eigentlich niemanden interessiert? Jeden Tag werden wir mit Neuigkeiten überschwemmt, doch warum und wozu, das erschließt sich den gequälten Fernsehzuschauern nicht wirklich. Mittwoch für Mittwoch werden wir nun schon mit diesem unsäglichen Reality-Format "zugemüllt" - "Wild Girls".

Wild Girls - Auf High Heels durch Afrika

Wild Girls, Wilds Girls und kein Ende?

„Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika“ – der Name ist Programm. Unglaublich mit anzusehen, dass dort wirklich Damen auf High Heels, in Minikleidern oder tiefdekolltierten Shirts durch die Wüste rennen. Einziger Lichtblick dieses Wahnsinns ist wohl der Moderator, der einem andererseits auch leid tun kann, bei all dem Gezicke und der „wahren“ Intelligenz mancher Teilnehmerinnen!

Wild Girls - Sarah Knappik (Dingens)Ein Gutes hat es sicherlich für die eine oder andere Teilnehmerin dieser Wahnsinns-Wüstenshow. Sie sind in aller Munde (egal ob positiv oder negativ) und eine Sarah Knappik ließ uns schon wissen, dass sie den eigentlichen Hauptgewinn bereits in der Tasche hat, nämlich eine eigene Sendung bei RTL. Uns bleibt auch nichts erspart, denken jetzt sicher viele, denn aus der Medienwelt lässt sich diese junge Dame wohl kaum noch verbannen. Ob „Germany’s next Topmodel“ (2008), „Die Model WG“ (2010), „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (2011) oder „Wild Girls“ (2013) – Das „Top-Model“ ist bereits bei einigen Formaten zu sehen gewesen und nun auch noch eine eigene Sendung!

In einem Youtube-Video der „It-Girl Agenten“ sagte sie gegenüber Designer Lennart Wronkowitz: „Jetzt kommt ja erst mal das mit Namibia (Wild Girls) und danach wird meine eigene Sendung kommen…“ Gesagt getan? Na ja ein Sendetermin und um was es dabei gehen wird, sind bis heute nicht überliefert worden. Ach, übrigens werden die sogenannten „It-Girl Agenten“ wöchentlich in ihrem eigenen Youtube-Channel gezeigt und bieten Einblicke in die Welt des Glitzers und Glamours. Hautnah dabei sein, denn hier begleiten Konrad und Ramon die verschiedenen „Stars“ bei Treffen, Zusammenarbeit oder auch deren Privatleben. Also, wer’s braucht sollte sich das sicher nicht entgehen lassen!

Gleich eine Doppelfolge des „Wild Girls“ – Megaflop

Wild Girls - Auf High Heels durch AfrikaAber zurück zum Thema „Wild Girls“: Gestern nun erstmalig in Doppellfolge und mit einem wahrlichen Knallerprogramm, denn hier gab es Bussis, massig Gespräche über Sex, Zickenkrieg, Hinterfotzigkeit, eine Wüsten-Rallye und vieles Anderes. Die Streitereien zwischen Sarah Knappik, Sarah Kulka und Jordan Carver waren wohl der Anfang vom Ende von Joga-Jordan, da am Folgetag die Nominierung anstand. Sie und Conchita waren diejenigen, die es herauszuwählen galt und beide durften die „letzte“ Nacht im reinen Luxus verbringen.

Auf Grund die ganzen Rum-Gegiftes, war es am Morgen dann auch kein Wunder, dass es die meisten Gegenstimmen für Busenwunder Jordan Carver gab.

Aber damit war das tägliche Abenteuer für die verbleibenden Kandidatinnen noch nicht beendet, denn es gab eine Challenge in Form eines Wüsten-Rodelns, Sand-Surfens oder wie man dieses „die Dünen hinabsegeln“ sonst bezeichnen wollte. Lohn war für die ersten vier Damen, in einem Luxuszelt zu schlafen.

Was macht man in der Wüste? Im Sand buddeln natürlich!

Um mal etwas Abwechslung in das so gestresste Leben der „Promis“ zu bringen, hatten sie die Aufgabe, mit einem Spaten und den eigenen Händen Kisten aus dem Sand auszubuddeln. Inhalt ging von nutzlosen Steinen, über Süßigkeiten bis hin zu Wein und Bier. Daraufhin wurde hemmungslos geschlemmt, denn wie lange musste man den auf all so etwas verzichten? Tja, aber die Wüste hat so ihre Tücken, denn es wurde in der Nacht hundekalt und einige krochen ziemlich verkatert aus ihren Betten oder von den Isomatten.

Auf ging es dann schon zur nächsten Entscheidung. Zu ihrer eigenen Überraschung wurde schnell Ex-Bachelor-Kandidatin Jinjin Harder mit den meisten Stimmen versehen und musste die Show verlassen. Nun sind die „Wild Girls“ nur noch zu siebt.

Noch zu siebt? Heisst ja, dass es noch weitere Folgen zu überstehen gilt, bis wir endlich wissen, wer denn den goldenen High Heel sein Eigen nennen darf und die Wüste und die anderen Teilnehmerinnen besiegt hat. Halt, es sei denn, dass RTL das derzeitig unbeliebteste Reality-Format noch weiter in die Wüste schickt, denn wie wollen sie dem absoluten Quoten-Desaster sonst entgegenwirken? Um es mal mit deutlichen Worten zu sagen, die gestrigen beiden Folgen liefen fast unter unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sagenhafte 1,67 Millionen Menschen sahen diese einfallslose Treiben dort im fernen Afrika – ein desaströses Marktanteilchen von 6,0 Prozent!

Der Supergau für RTL ist der „Wild Girls“ – Megaflop

Schadensbegrenzung? RTL sollte sich diese Statistik noch einmal genauer ansehen, bevor sie den guten Sendeplatz weiter so „geistreich verschwenden“:

Das „Wild Girls“-Desaster im Quoten-Überblick:

Folge 1: 2,62 Millionen (9,7% Gesamtmarkt-Anteil / 14,6% Marktanteil beim werberelevanten Publikum)
Folge 2: 1,91 Mio. (8,0%/13,5%)
Folge 3: 1,76 Mio. (6,6%/11,5)
Folge 4: 1,82 Mio. (6,8% / 11,6%)
Folge 5/6: 1,67 Mio. (6,0%/10%)

Alles Andere als ein gutes Omen für das ähnlich aufgestellte Format auf ProSieben (Reality Queens), welches in der kommenden Woche ihre Safari starten wird .. Wir freuen uns!

Gefällt dir der Artikel? Teile ihn in den sozialen Netzwerken!



Mehr zu diesem Thema

Themen dieser Meldung

Deine Meinung zählt!

Kommentare