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Reality-TV-Quotenkampf – auch ProSieben geht ins Rennen

Der Reality-TV-Quotenkampf ist eröffnet. Promi-TV,  Trash-TV, Reality-TV  –  wo ist da eigentlich noch der Unterschied? Was unterscheidet die Formate? Nur der Austragungsort? Wechseln die Prominenten an sich oder entwickelt es sich zu einer Art „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel“ der Austragungsorte? Wir haben bereits ausführlich von den unterschiedlichen Formaten und  deren Auswirkungen auf die Hoffnungen jedes Big Brother-Fans auf eine baldige Staffel mit Otto-dem-Normalo berichtet.

Was treibt die Sender zu dieser Entwicklung? SAT.1 beispielsweise, ist total in der Gunst des werbereleavanten, jungen Publikums abgestürzt. Experiment folgt auf Experiment. Kaum auf dem Bildschirm werden manche Sendungen gleich wieder eingestellt oder die Teams schon vor der Ausstrahlung zurück in Richtung Heimat beordert und die Pläne in die Rundablage befördert.

Entwickelt sich Reality-TV-Quotenkampf zu einem Promifriedhof?

Es brechen Grabenkämpfe um Formate aus und verzweifelt werden neue Nischen gesucht. Wirkliche Risikobereitschaft ist bei keinem der Sender vorzufinden. Erfolgreich ist das Dschungelcamp, was machen die Sender also? Kopieren, an einen anderen Ort verlegen, die ausgelutschten und kaum noch sehenswerten Promis mit ein paar Skandalstories versehen und in die Wüste schicken oder in ein Haus einsperren. Ganz in der Hoffnung, ein handfester Streit oder Skandal pusht die Einschaltquoten nach oben. Brüste, Silikon, alternde Hollywoodstars, dümmliche Sternchen oder ein paar Möchtegernmachos würzen das Süppchen. Braucht man sie nicht mehr,  entsorgt man  sie beim  nächsten Sender. Gähn!

ProSieben steigt ein – Reality-TV nun auch am Kilimandscharo

Es wäre mühselig, noch einmal alle uns erwartenden Formate aufzuzählen, doch nun kommt noch eines dazu. ProSieben möchte natürlich auch sein Stück vom Kuchen abhaben und schickt „Stars“ – ja wohin? – auf den Berg. „Reality Queens am Kilimandscharo“. Oh je, werdet ihr jetzt sagen – und diesem „oh je“ schließen wir uns an. Die Lawine rollt. Passt auch gleich zu der neuen, alten Idee von ProSieben. Wie immer wird natürlich noch nichts bestätigt. Kein Titel, kein Wort zu den in Frage kommenden Promis. Bestätigt wird lediglich von ProSieben-Sprecher Christoph Körfer (siehe Bild), dass der Sender die Lizenz des holländischen Erfolgsprogramms  „Reality-Queens in the Jungle“ gekauft hat und dass es im Sommer On-Air gehen soll. Also ein weiteres Promi-Spektakel im Sommer. Angeblich war an dem Format auch RTL interessiert, sie bekamen den Zuschlag  jedoch nicht. Spekulativ könnte man sagen, dass es unter diesen Umständen erfolgversprechend sein könnte, da RTL oft ein goldenes Händchen für Quotenrenner bewiesen hat.

Nun warten wir mal ab, wer den Reality-TV-Quotenkampf gewinnt und das beste Rezept für die beste Inszenierung unserer schon allseits bekannten „Prominenten“ fabriziert. Wir bleiben dran.

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