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Einmal quer durch die Philippinen: das Star Race auf RTL

Gestern zur Primetime startete RTL seine neue Show "Star-Race". Drei Promi-Paare, welche sonst um die besten Rollen in Filmen, die beste Platzierung in den Charts, den reichsten Ehemann oder die meisten Titelbilder in den Printmedien ins Rennen gehen, kämpften diesmal für einen guten Zweck.

„Team Blond“ startete mit Mirja Du Mont und Jenny Elvers-Elbertzhagen, „Team Gemütlich“ mit Jimi Blue Ochsenknecht und Nino de Angelo und „Team DSDS“ mit Pietro Lombardi und Sarah Engels.

Der Abenteuerspielplatz befindet sich auf den Philippinen. Der Weg der Promis ist 400 km lang, beginnend in dem kleinen Fischerdorf Bolinao. Fernanda Brandao erklärte die Regeln: Schlafen wo sie geduldet werden, essen was sie geschenkt bekommen, ohne Promibonus, ohne Hotelreservierung, 1 Euro pro Tag und pro Person (wovon man nur Essen kaufen durfte), Fortbewegung ausschließlich nur per Anhalter (keine Busse) oder per Fußmarsch. Nur für den Ruhm, die Ehre und einen guten Zweck.

Der Start war eingeläutet und die Paare wurden anfänglich getrennt. Jimmi Blue, Jenny und Pietro mussten in einen Hubschrauber steigen und wurden auf eine Insel geflogen. Eine sanfte Landung gab es für die Stars jedoch nicht. Stattdessen mussten sie ins Meer springen und ein Stück schwimmen, bis sie Fischer mittels eines kleinen Bootes an Land brachten. Pietro hatte Höhenangst, jammerte, trotzdem überwand er sich und stürzte sich in die Fluten. Jenny, sehr taff, machte keine große Welle und sprang. Jimmi Blue hatte sogar Spaß daran und zeigte sich begeistert.

Während sie die Suche nach ihren Partnern aufnahmen, hatten Sarah, Mirja und Nino de Angelo eine weniger leckere Aufgabe. Sie mussten 40 Seeigel aushöhlen, diese gelten als Spezialität auf den Philippinen.

Endlich zusammengefunden, konnte „Team DSDS“ als erstes auf die zweite Etappe gehen. Dies war Pietros Schnelligkeit zu verdanken. Mirja war zwar mit den Igeln bereits fertig, doch Jenny fand den Fischer nicht und gerade eilig schien sie es auch nicht zu haben. Die Sieger fanden sich jedoch bei „Team Gemütlich“, sie waren die Schnellsten. Etappe: Mit 55 philippinischen Pesos, einer Landkarte und einer günstigen Reiseroute ausgestattet, versuchten die Promis ein Auto anzuhalten und den Fahrer um eine Mitfahrgelegenheit zu bitten. „Team Blond“ und „Team DSDS“ fanden zeitgleich ein Fahrzeug, „Team Gemütlich“ versuchte es ihrem Namen entsprechend, nämlich mit Gemütlichkeit und schlenderten ihres Weges. Ninos Motto: „Mit Freundlichkeit und Charme erreicht man alles“.

Im Auto beschwerte sich Jenny heftig über den Staub und den Dreck überall und natürlich auch an sich selbst. Pietro, der englischen Sprache nicht mächtig, schimpfte, dass die Einheimischen kein Englisch sprechen würden und siehe da „auch kein Deutsch“. Der Fahrer wurde von Pietro gefragt, ob er der Ehemann der Frau an seiner Seite sei. Als er das mit „ja“ beantwortete, erwiderte Pietro mit dem Finger auf Sarah zeigend: „Aha, this is my only husband„. Lachend korrigiert Sarah „Wife“.

Team „Gemütlich“ hinkte hinterher. Nino wollte nicht mehr laufen, ihm taten die Füsse weh. Gemütlich nahmen sie am Wegesrand erstmal einen Drink. Noch gemütlicher ging es weiter und schon bemerkten sie, dass sich ein Hungergefühl bemerkbar machte, welches gestillt werden musste. Als sie wieder ein Fahrzeug anhalten konnten und eine Mitfahrgelegenheit ergattert hatten, wurde so lange von ihrer Geldlosigkeit und ihrem Hunger gesprochen, bis sich der Fahrer erbarmte und sie in einen Schnellimbiss einlud und einen Cheeseburger ausgab. Das Ganze bescherte ihnen 20 Kilometer-Rückstand und einen gefüllten Magen.

Bei Fernanda angekommen, erfuhren die Teams ihre nächste Aufgabe: Ein Huhn fangen und mitnehmen. Auf den Philippinen sind Gastgeschenke üblich und dafür war das Huhn gedacht. Als erstes kamen Jenny und Mirja auf der Hühnerfarm an und Jenny fragte, ob es ein gefrorenes Huhn nicht auch täte. Pietro und Sarah machren sich als nächstes an die Jagd nach dem Huhn. Pietro machte eine schlechte Figur dabei, er überließ es Sarah, da er (O-Ton) Angst vor diesen Tieren hat. Sarah verstand das nicht und wunderte sich: „Er springt vom Helikopter und nun hat er Angst vor einem kleinen Huhn“. Tatsächlich seltsam, doch Pietro ist eben Pietro. Mit einer Stunde Verspätung trudelten dann auch Jimmi Blue und Nino auf der Farm ein, kein langes Diskutieren, Nino packte zu und das Huhn war im Sack.

Weiter ging es wieder per Anhalter bis an den Pinatubo-Vulkan. Der Pinatubo ist ein aktiver Vulkan auf den Philippinen im Zentrum der Insel Luzon.

„Team DSDS“ siegte, fünf Minuten später kam „Team Blond“ und last but not least dann doch noch, mit gehörigem Rückstand, „Team Gemütlich“.
Durch den Sieg durften Pietro und Sarah eine angenehme Übernachtung genießen. Sie wurden mit dem Helikopter auf den Pinatubo-Vulkan geflogen und verbrachten die Nacht direkt am Krater bei philippinischen Ureinwohnern. Die anderen beiden Teams mussten sich selbst auf die Suche nach einem Nachtlager machen. Jenny beklagte sich, sie hätte  sich einen Virus eingefangen (vielleicht den „ich will sofort nach Hause-Virus“). „Mir ist kotzig“, jammerte sie. Bei Nino und Jimmi Blue zeigte sich ein ganz anderes Bild, denn bei der Gastfamilie wurde ordentlich aufgetischt. Sardinen aus dem Wok und jede Menge Reis. Es wird wie dort üblich, mit den Fingern gegessen.

Ein neuer Morgen: Während Sarah und Pietro einen entspannten Vormittag im Ueta-Dorf auf dem Vulkan erlebten, mussten die anderen Teams erst noch zu Fuß dorthin gelangen. Jenny wurde Nachts von einem Arzt betreut, hatte sich übergeben und Infusionen bekommen. Kaum auf der Straße war nichts mehr von der schweren Erkrankung zu erkennen. Nino übergab das „Gastgeschenk Huhn“ am Vorabend und hoffte nun auf eine federviehfreie Weiterreise, aber falsch gedacht. Der Brauch bescherte ihnen ein neues Huhn, nicht so schön, dafür mit wesentlich vollerer Blase. Es entleerte sich ordentlich auf Ninos Hose, was den Geruchspedel wiederum stark in die Höhe trieb. Das nennt man wohl Pech.

„Team Blond“, welches vor „Team Gemütlich“ auf dem Pinatubo ankam, trat nun gegen „Team DSDS“ an.
Die Aufgabe: Im Stil der Eingeborenen Wasser holen mit Schalen auf dem Kopf. Zuerst sah es so aus, als würde Mirja das Ding locker nach Hause schaukeln, da Pietro schon nach zwei Metern die ersten Schalen vom Kopf fielen, doch dem war nicht so. Pietro brachte zwei Schalen zurück, dann bekam er Schwierigkeiten, ihm ging die Kraft aus. Mirja ist konditionell besser gestellt, doch auf einmal der Zusammenbruch, sie konnte nicht mehr und gab auf.

Weil sie diese Challenge für sich entscheiden konnten, durften Pietro und Sarah wieder elegant per Hubschrauber abdüsen, was ihnen einen Zeitvorsprung von einer Stunde bescherte.

Bei der Nachtquartiersuche war das Glück diesmal auf der Seite von „Team Gemütlich“, sie wurden von einem Einheimischen angesprochen, der ihnen ein Nachtlager anbot. Etwas länger brauchten die beiden anderen Teams, doch am Ende waren dann auch sie erfolgreich. Sarah und Pietro fanden eine nette Familie mit zwölf Kindern und Sarah befürchtete, dass sich ihr Verlobter nun auch so viele Kids wünscht, er schien sich pudelwohl zu fühlen und spielte Gitarre und sang mit den Kleinen. Diese konnten erstaunlicherweise viele englische Songs auswendig. Auch bei Jimmi Blue und Nino ging es heiter zur Sache, sie feierten mit ihrer Familie. Jenny und Mirja hingegen waren platt und wollten nur noch duschen und schlafen, die müde und jammernde Fraktion.

Um sieben Uhr begann der finale Trip nach Manila, zunächst nach Arayat. Dort musste wieder eine Aufgabe gelöst werden: 10 Säcke Reis auf einen Oschenkarren laden und einen davon bis Manila schleppen. Als erstes angekommen, machten sich Jimmi Blue und Nino de Angelo ans Werk. Der Karren war schnell beladen, der Anblick der beiden auf dem Ochsen (von Nino liebevoll Kuh genannt) war göttlich. Als Jenny und Mirja ihren Karren bereits beladen haben und auf dem Ochsen Platz nahmen, kam Team DSDS gerade mal an. Mit unglaublicher Energie beförderte Pietro die 15 Kilo schweren Säcke auf das Gefährt und schnell waren die Blondchen eingeholt. Doch dann der Fehler: Sarah versuchte, ihre Schuhe an den Rand des Feldes zu werfen und einer davon versank im Schlamm. Erst durch den Reisbauern konnte er nach 20 Minuten gefunden werden. Natürlich wurden sie derweil von Team Blond überholt. Das bescherte Sarah ein wahres Donnerwetter, denn Pietro war stinksauer. Doch so heftig wie er schimpfte, so schnell beruhigte er sich auch wieder.

In Manila angekommen, genauer gesagt in Quezon City, machte sich „Team Gemütlich“ als erstes auf die Suche nach dem „Commonwelth Food Center“ und in diesem nach dem „J & B-Stand“.

Wer schaffte es, sich den Sieg zu sichern? Fernanda machte es spannend.

Überraschung: Das Siegerpaar hieß: Jimmi Blue Ochsenknecht und Nino de Angelo. Ihr Gewinn von 10.000 Euro ging an die Straßenkinder von Manila.

Zweiter Platz: Jenny Elvers-Elbertzhagen und Mirja Du Mont – Team Blond

Dritter Platz: Sarah Engels und Pietro Lombardi – Team DSDS

Heute ist auf stern.de zu lesen, dass das Interesse an der Show eher mager war. Lediglich 2,53 Millionen Menschen verfolgten die Show, dies entspricht einem Marktanteil von 9,2 Prozent. Bleibt nun abzuwarten, ob eine 2. Folge ausgestrahlt wird.

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