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Reality TV

„Baby-Big Brother“ – 1,2 Millionen Schadenersatz

„Baby-Big Brother“ – Vier Monate ist es her, dass die Dreharbeiten zum sogenannten Baby-Big Brother „Babyboom – Willkommen im Leben“ (wir haben berichtet) vom Berliner Senat gestoppt wurden. RTL versprach sich soviel davon, ist dieses Format doch in Frankreich, England und den USA der Renner gewesen. Aber nun ist alles vorbei, bevor es überhaupt begonnen hat.

Ursprünglich war geplant, dass junge Mütter während der Geburt und auch danach begleitet werden sollten. Eigens dafür wurden im Berliner Vivantes-Klinikum 30 Kameras installiert um außergewöhnliche Geschichten und die bewegenden, dramatischen und glücklichen Momente rund um die Geburt eines Kindes zu filmen. Ein Geburtshilfeteam, Ärzte und Hebammen standen parat und eine Geburt wurde auch schon vor dem Stopp abgedreht. Diese wird nun nicht zur Ausstrahlung gelangen, da sich der Senat und die Klinikleitung einigten, dass das Projekt nicht weiter fortgeführt werden darf.

„Baby-Big Brother“: Dreharbeiten abgebrochen und auf Schadenersatz geeinigt

Nach BZ Informationen einigte man sich auf Schadensersatz in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro und lässt dieses angedachte Projekt jetzt zu einer ziemlich teuren Geburt werden. Es lag zwar im Vorfeld eine schriftliche Zustimmung aller Eltern und Mitarbeiter vor, aber Gesundheitssenator und Vivantes-Aufsichtsrat Mario Czaja (CDU) sah die Rechte der Neugeborenen in Gefahr und dieses wurde vom Berliner Senat nun mehr bestätigt.

Fazit dieser monatelangen Überlegungen und Streitigkeiten ist nun, dass Deutschland nicht bereit ist den Schritt ins Leben live mit zu verfolgen und RTL um eine Erfahrung reicher ist. Wir sind noch nicht reif für „Baby-Big Brother“.

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