© SAT.1/Willi Weber

Robin Bade: erst Radio, dann 9Live, nun Promi Big Brother 2016

Robin Bade dürfte zu den unbekannteren Bewohnern des Promi Big Brother-Hauses gehören. Kennen dürfte man den Münchner Moderator von 9Live – einem Call In-Sender, der 2011 seinen Sendebetrieb einstellte. Bades Weg in die Medien war durchaus ungewöhnlich: Er hörte einen lokalen Radiosender und ärgerte sich über einen seiner Meinung nach komplett unfähigen Moderator. Genau über den wollte er sich beschweren. Also rief der Deutsch-Amerikaner beim Sender an und landete prompt beim Chefredakteur des Senders. Der hörte sich seine Beschwerde an und empfahl ihm doch vorbeizukommen und zu beweisen, dass er es besser können würde. „Eine Woche später hatte ich eine eigene Sendung“, erzählt Robin Bade heute. Nur sieben Tage brauchte er, um sein eigenes Format zu entwickeln und dabei hatte er immer das Bestreben, es tatsächlich besser zu machen als besagter Moderator. Sein Radioformat „Chartbreaker“ lief dann auch eineinhalb Jahre so erfolgreich, dass man ihm anschließend ein Fernseh-Volontariat anbot.

Zielstrebig und konsequent: Robin Bade legte sich für die Karriere ins Zeug

Seit 1999 lernte er alles, was man als Reporter hinter der Kamera alles wissen muss. Zwei Jahre arbeitete er ohne Urlaub, sieben Tage die Woche wie besessen und das zahlte sich aus. Heute sagt er: „Ich wollte dieses Zeugnis, koste es, was es wolle.“

Mit demselben Eifer und Zielstrebigkeit machte sich der zu diesem Zeitpunkt 21 Jahre alte Bade daran, Moderator bei 9Live zu werden. Er kann also kämpfen und gibt nicht so schnell auf. Nach seiner Bewerbung rief er mindestens jeden zweiten Tag beim Sender an, schickte der Redaktion Blumen und Kuchen und letzendlich hat er es dann geschafft wie wir heute wissen. Seit 2016 arbeitet Robin Bader beim Schnäppchensender 1-2-3.tv als TV-Verkäufer vor der Kamera. Sein Lebensmotto: „Its a good day to have a good day.“

Robin Bade: Promi Big Brother 2016 wird sich nicht zurückhalten

Vor seinem Einzug in Deutschlands härteste Herberge erklärte der Moderator, er werde die Konfrontation nicht scheuen. „Ich werde mich einmischen und auch krass meine Meinung sagen“, so der 35-Jährige. Dies tat er schon zu 9Live-Zeiten. Als der Sender heftig kritisiert wurde und der Vorwurf aufkam, es ginge bei den Call In-Shows nicht mit rechten Dingen zu, platzte Bade der Kragen. Vor laufender Kamera hielt er eine Wutrede: „Die Leute, die das hier schlechtreden wollen, sind dumm. So isses. Vollidioten. So sieht’s aus.“

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