© SAT.1/Willi Weber

Der Musiker, Komponist, Liedtexter und Produzent Hubert Kemmler wurde am 22. März 1961 in Reutlingen geboren. Er wuchs dort als Sohn des Betzinger BĂĽrgermeisters auf. Im Alter von 10 Jahren begann Hubert mit dem Klavierspielen, war aber eher im Bereich der Klassik zu Hause. Als Teenager schlĂĽpfte er im Rahmen eines Schulfestes in die Rolle des Elvis Presley und trat als solcher auch auf. Dazu passt auch sein Auftritt im Jahre 1978 bei dem Wettbewerb „Wer tanzt wie John Travolta?“ in einer Disko in Kempten. Davon gab es damals auch einen Mitschnitt im Fernsehen zu sehen.

Promi Big Brother Bewohner: Hubert Kahs Karriere begann in den 80ern

Anfang der 80er lernte Hubert bei der Gruppe EJECT Marcus Löhr und Klaus Hirschburger kennen. Mit ihnen grĂĽndete er die Gruppe CHOICE QUALITY, mit der auch die ersten Songs entstanden. In einem Interview erzählte Kemmler mal, dass er die Idee zum späteren Hit „Rosemarie“ auf der Heimfahrt von einem Kino-Besuch hatte. Entdeckt wurden die drei Jungs bei einem Auftritt in der Mannheimer Diskothek „Quo vadis“. Im Publikum war damals der Produzent Claus Zundel, der Hubert nach dem Auftritt einen Plattenvertrag anbot. Damit begann die musikalische Erfolgsgeschichte von HUBERT KAH – zu einer Zeit, als die Neue Deutsche Welle bereits auf ihrem Höhepunkt angekommen war.

Krankheit hätte Teilnahme fast verhindert

Hubert Kah ist manisch depressiv erkrankt und deshalb stand seine Teilnahme am Projekt Promi Big Brother lange nicht fest (dies verriet der Bild-Reporter Ingo Wohlfeil, der mit Cindy aus Marzahn die Webshow moderiert). Huber selbst sieht seine Teilnahme als Abenteuer: „In erster Linie erwarte ich ein Riesenabenteuer. Was so ĂĽber Promi Big Brother geschrieben wird, interessiert mich nicht. Ich bin jemand, der das macht, was er möchte, aber nie auf Kosten von anderen. Ich hab einfach Lust auf dieses Experiment. Und ich bin ganz ehrlich – natĂĽrlich bin ich auch an der Gage interessiert.“

Auch zur 24/7 Stunden-Ăśberwachung hat er eine ganz klare Meinung: „Es sei doch jedem selbst ĂĽberlassen, ob man eine Show abzieht oder sich so präsentiert, wie man wirklich ist. Promi Big Brother ist nicht die einzige Chance, wirklich wahrhaftig zu sein. Um natĂĽrlich zu sein, sollte man einerseits Loslassen und die Kameras vergessen. Man muss aber auch immer im Hinterkopf haben, dass man fotografiert wird und sollte manche Sachen nicht machen.“

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