nuvolas TV-Kolumne

nuvolas Kolumne: Bachelor-Finale – Lauwarme Nutella auf duftenden Croissants

Ihr habt schon gewartet? Nun ist sie da: nuvolas Kolumne mit ihrem besonderen Blick aufs Fernsehgeschehen der Woche. Beginnend heute mit dem Bachelor-Finale - das war jedoch nicht alles, was in dieser Woche erwähnenswert war...

Der Bachelor – Ein Finale wie lauwarme Nutella

Foto: RTL

Hach, das Bachelor-Finale ist für mein romantisches Herz doch immer wieder ähnlich lecker, wie lauwarme Nutella auf duftenden Croissants zu einer frischen Creme Brulee. Gut, bevor es zum lecker Dessert kam, ging ein Hauptgang nach dem Kosten als ungenießbar zurück in die Single-Küche. Shit happens, denn Sebastian krätschte Erika (25, immer noch Single) ein paar Meter vorm Ziel ordentlich weg. Autsch! Kriegst du einen Korb ist das ja an sich schon ein Riesending, wo du dir am liebsten eine Papiertüte überziehen würdest, um der Schmach zu entfliehen aber wenn zusätzlich halb Deutschland daran Anteil nimmt… Bääm! Jackpot! Dann ist das vergleichbar mit einer vollen Breitseite mitten auf die Zwölf und an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Jedes Jahr aufs Neue tut mir die zweitplatzierte Pechmarie leid, während ich mit der aktuellen Goldmarie sogar freudig ein Tränchen verdrückte. Hab ich das jetzt wirklich zugegeben? Pscht… nicht weitererzählen! Ich werde zum Weichei, Grundgütiger!

Jetzt lehne ich mich einmal ganz weit aus dem Fenster: Es haben sich in meinen Augen die zwei Richtigen „gekriegt.“ Ja, ja, ich gehe sogar noch weiter, denn ich könnte mir echt das erste Mal bei der bachelorigen

Narzissten-Show vorstellen, dass Amor dieses Jahr tatsächlich mit scharfer Liebesmunition auf Clea und Sebastian geschossen hat. Clea kam mir immer sehr authentisch, straight und real vor. Mal im Ernst, ich könnte mir für die beiden wirklich ein Happy End vorstellen und das nicht nur vor laufenden Kameras. Beim abschließenden Hyänentreff mit Frauke Ludewig konnte sich Bachelor Sebastian einmal mehr davon überzeugen, alles richtig gemacht zu haben. Die anwesenden und von Bätschie-Basti vorab als untauglich befundenen Verschmähten, versprühten mehr oder weniger charmant ihr angeblich gut gemeintes Gift. Nur wir Frauen beherrschen diesen verbalen Trick einem anderen, als gefährlich eingestuften Weibchen gegenüber, vor einem Kerl freundlich die Pest an den Hals zu wünschen, ohne dass der es mitbekommt oder wir das laut aussprechen. Kennt ihr Mädels, oder? Der eigentliche Satz, den wir laut zur persönlichen Unfrau sagen ist:“ Das sind aber schicke Schuhe!“ Und nur die feindliche Hexe gegenüber wird anhand unseres funkelnden Gift-Blickes und unserer eindeutigen Betonung verstehen, dass wir anstelle dessen gerade männerfreundlich und boshaft lächelnd „Finger weg, blöde Kuh oder ich wünsche dir Clamydien an den Hals!“ gemeint haben. Gut, Erika hatte noch immer nicht verstanden, dass „Game over“ beim Flippern heißt, dass die Kugel nicht wieder gespielt wird auch wenn man es sich noch so sehr wünscht. Was das wohl für ein schei* Gefühl ist, wenn du bei einem Spiel um Liebe und Gefühle im Finale stehst und dann doch den Zonk bekommst? Scary oder? Doch der rechte Haken erschien in Person von Clea. Die Giftblicke der anwesenden Nattern waren noch nicht richtig abgeschossen als Clea verkündete: Sebastian und ich sind glücklich verliebt, bereits zusammengezogen und alles läuft traumhaft schön. Bääm! technischer K.O. in der letzten Runde!

Clea-Lacy und Sebastian – Foto: RTL / Tom Clark

Kiss Bang Love: Das Mega-Weichei der Woche!

Was war denn das für ein Mega-Weichei diese Woche? Lieber Biber, da machte der erst schön auf Mann von Welt und dann kriegte der beim Knutschen nicht einmal richtig die Zähne auseinander geschweige denn die Zunge in den Nachbarhals. Noch selten, dass ich jemand so schlecht habe küssen sehen wie .. ich konnte mir nicht einmal seinen Namen merken- Aber das Allerbeste kam zum Schluss. Leute, ich habe gedacht, jetzt haut mich der Hammer aber vom Hocker. Glaubt es oder lasst es aber nachdem der schlechte Küsser, dessen Namen ich mir nicht merken konnte seine beiden Bang-Nächte mit zwei auserwählten Knutschkugeln hatte, kam nach ein paar Wochen wie gewohnt das anschließende Wiedersehens-Treffen mit der Knutschmaus-Gewinnerin. Und Mr. Weichei himself bringt wen zu seinem Knutsch-Date mit? Richtig, seine aktuelle Freundin, die er in der Zwischenzeit kennen gelernt hat und mit der er Händchen haltend zu seinem Date marschierte. Nicht wirklich oder? Was für ein Kasper!!! Da konnte ich mich nicht einmal mehr fremdschämen, das war zu peinlich und grottig, passte aber völlig in das Gesamtbild.

© ProSieben/iStockphoto

Germanys next Topmodel oder kurz: GNTM

Heidis Meedchen mussten diese Woche eine kleine – und wenn ich kleine schreibe, meine ich auch kleine! Mini-Choreographie zu einem Walk einstudieren. Liebe Zeit, ich habe teilweise echt noch nie so viele unbegabte, unbewegliche, unrhythmische und untalentierte Nichtskönner auf einem Haufen gesehen. Bei „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ wären die Bewegungslegastheniker schon völlig überfordert gewesen. Lieber Biber. Als auch noch ein Halbnackt-Shooting, bekleidet nur mit einem Graffitti-Bodypainting zum nächsten Bild verhalf, war bei einigen Fotomäuschen definitiv Land unter. Mal ganz im Ernst: Wer will die Knochen auch noch nackt sehen, hm? Um schlimmeres zu verhindern müssen nicht nur Hundebesitzer ihre Hunde anleinen, nein, bei den dürren Gestellen hast du wenn es windig ist die Angst, dass ihre Blutplättchen Husten und Schnupfen bekommen.

Foto:©micah smith

The Voice Kids mit absoluten Wahnsinnstalenten

The Voice Kids steht nun auch vor der finalen Show. Zwischendurch habe ich während der laufenden Staffel immer mal wieder kurz hineingezappt. Da sind schon ein paar Wahnsinnstalente am Start. Wow! Und wie wortgewandt die Kurzen zum Teil schon sind, von ihrer Stimmgewalt mal ganz abgesehen. Zwar sind die alle noch recht kurz und haben erst ein paar wenige Jahre auf dem Buckel, aber hey! Die singen echt richtig gut. Was mich nur generell an diesem Format stört: Die Kurzen gehören noch nicht auf die Bühne, sollen sich nicht öffentlich zu unserem Entertainment battlen und müssen Niederlagen in so jungen Jahren noch nicht wegstecken müssen. Lasst eure Kinder doch bitte so lange wie möglich Kinder sein und verwirklicht nicht mit ihnen eure eigenen Träume. Sie lieben das Singen? Gut so, sollen sie! Nur nicht im TV.

Foto: © SAT.1/André Kowalski

In diesem Sinne, ein Hoch auf unsere Kinder, ein Hoch auf das kommende Hoch und ein Hoch auf BBfun.
Bleibt mir treu,

Knutscha

eure nuvola

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