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Utopia 2015 – Sat.1: Eine Sendersprecherin äußerte sich zum Format

Das Experiment "Utopia" wurde von Sat.1 bereits bestätigt. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht und das Puzzle nimmt langsam aber sicher Formen an. Eines ist schon sicher, es wird härter als in den Niederlanden.

Utopia 2015 - Sat.1

Mehrfach wurde bereits über Utopia berichtet. Von „begeistert“ bis zu „äußerst kritisch“ gehen die Beurteilungen. Ein Medienpsychologe betitelte dieses Format sogar als „Hammer“, wir berichteten.

Eine ideale Gesellschaft soll dieses „soziale Experiment“ hervorbringen. Menschen, die sich ihre eigenen Regeln und Gesetze machen müssen, einen eigenen Versorgungskreislauf in Gang bringen sollen.

In den Niederlanden gelang das relativ leicht. Dort sammelte Endemol nun genug Erfahrungswerte, um die Schrauben in der kommenden Staffel hierzulande etwas anzuschrauben. John de Mol empfand die niederländische Variante von „Utopia“ zu harmlos.

Utopia 2015 Sat.1: Es wird härter als in den Niederlanden

Was haben die Teilnehmer in Deutschland zur Verfügung?

Eine Sendersprecherin äußerte sich nun gegenüber dem FOCUS Online. Den Kandidaten stehe kaum mehr zur Verfügung als eine Halle mit Gas,-, Wasser- und Stromanschlüssen, zwei Kühe und einige Hühner. Um den Rest – Möbel, Nahrung und auch Toiletten – müssten sie sich selbst kümmern.

Fazit: Eine unbeheizte Scheune, zwei Kühe, einige Hühner und etwas fruchtbarer Ackerboden reichen für den Anfang aus. Betten, Duschen und Toiletten: Fehlanzeige.“

Das soziale Experiment

Im Mittelpunkt von Utopia steht natürlich das „soziale Experiment. Wie reagieren die Bewohner der Gemeinschaft auf Stresssituationen? Wie finden unterschiedlichste Menschen zusammen, sind sie bereit, Kompromisse einzugehen oder beharren sie auf ihren eigenen Vorstellung einer „idealen Gesellschaft“ und vor allem auch, wie kommen sie mit der 24/7 Stunden-Überwachung klar? Das erinnert an Big Brother der ersten Stunden. Hier war man genauso gespannt wie jetzt auf Utopia und auch dieselben Bedenken und auch Kritiken kamen auf. Eigentlich fast ein Big Brother, nur härter, ohne Luxus und länger, sehr viel länger. Ein Jahr soll die im Frühjahr 2015 beginnende Staffel dauern.

Alles über Utopia findet der Interessierte hier.

Utopia 2015 - Sat.1

Kameraüberwachung 24 Stunden am Tag

Die Sendersprecherin verrät weiter: Mehr als 100 Kameras und 60 Mikrofone zeichnen die 15 Pioniere 24 Stunden am Tag auf und zeigen, wie die Bewohner ihre eigene Welt erschaffen.“

Nachrücker bei Utopia

Es gibt sie also, die Nachrücker. Jeden Monat wird einer der Pioniere Utopias von seinen Mitbewohnern rausgewählt. Es kommt ein neuer Bewohner ins „Dorf“ (wir nennen es jetzt einfach mal so). Für ihn oder sie beginnt nun das innovativste, ehrgeizigste und größte soziale Experiment seines/ihres Lebens. In Deutschland soll es, wie schon bei Big Brother, die bekannte Wahl der Zuschauer für oder gegen einzelne Kandidaten wieder geben. Geht ein Kandidat, rückt ein neuer nach, was natürlich wieder zu sozialen Spannungen führt.

Können die Bewohner aussteigen?

Ein ganz klares „NEIN“. Der Grund ist so einfach wie auch schwerwiegend. Während des Jahres kommt die Produktionsfirma für Miete und Versicherungen der Kandidaten auf – die sich dafür offenbar verpflichten, auf keinen Fall vorher aus der Sendung auszusteigen. Es könnte also teuer werden für die Leute, die vorzeitig aussteigen.

Gibt es einen 24 Std.-Livestream?

Die Zuschauer, die der Staffel in den Niederlanden bereits folgen, haben die Möglichkeit, den Kandidaten von Montag- bis Freitagabend für jeweils eine halbe Stunde zuzusehen. Im Internet und in der App gibt es gegen Geld einen 24-Stunden-Zugang zu den Live-Kameras. Sat.1 ihren Zuschauern diese Möglichkeit auch einräumen.

Sat.1 hofft natürlich auf hohe Einschaltqutoen. Für Big Brother-Fans wird dieses Format sicherlich interessant sein, kommt es doch den Anfängen des großen Bruders schon ziemlich nahe. Deswegen wird Utopia schon jetzt als der Big Brother-Nachfolger, das moderne Big Brother, das harte Big Brother oder auch „Big Brother – Back to Basics“ genannt. Wir sind gespannt. Auf alle Fälle wird sich der Sender dieses „soziale Experiment“ einiges kosten lassen.

„Mehr Infos und Diskussionen gibt es in unserem UTOPIA FORUM.“

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