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Newtopia News

Die Pioniere beantworteten zehn Fragen der Zuschauer

Auf der offiziellen Newtopia-Seite hieß es in diesen Tagen, dass die Zuschauer den Pionieren Fragen stellen könnten. Aus all diesen eingereichten Fragen wurden zehn ausgewählt und heute war es dann soweit - die Pioniere standen Rede und Antwort.

Zehn Fragen

Sat.1/Talpa

Newtopia: Zehn Fragen der Zuschauer und die Antworten der Pioniere

Die zehn Fragen der Zuschauer erreichten heute die Pioniere. In einer Runde versuchten sie nun Rede und Antwort zu stehen, warum sie vieles machen und vieles auch nicht. Auch Kritik wurde angehört und Rechenschaft abgegeben.

Zehn Fragen plus Antworten

Britta R.: „Ich frage mich ein wenig, was in eurer ’neuen Welt‘ denn wirklich neu ist?“

Diellza: „Es ist nicht neu, dass man auch mal zickt und streitet. In den letzten zwei Wochen haben wir jedoch zusammengehalten. Ich akzeptiere alles – aber zum Thema Candy – bei Beleidigungen hört bei mir die Toleranz auf. Entweder geht er oder ich hieß es damals für mich. Auch machen uns auch Gedanken über Themen, vor denen draußen die Augen verschlossen werden (Charity). Wir wollen nicht das Rad neu erfinden, sondern hier gut miteinander klar kommen. Selbst in einer Beziehung gibt es Streit – es ist ganz normal. Es ist die größte Herausforderung…“

Kate: „Alle erwarten von uns, dass wir etwas ganz neues erfinden – dazu brauchen wir Zeit. Mir geht es in erster Linie um das menschliche Miteinander. Ich habe vieles draußen falsch gemacht, hier soll es mein persönlicher Neustart werden. Wir sollten als Gemeinschaft nach draußen zeigen, dass es möglich ist. Mir fällt es schwer, solche Dinge auszudrücken.“

Nils: „Ich kann mich nicht zu hundert Prozent mit den vorhergegangenen Aussagen identifizieren. Das Wort „neu“ hat eine zu krasse Bedeutung. Ich lege Gewichtung auf das Wort „Gesellschaftsmodell“. Für mich sind kleine Dinge Bausteine… Vielleicht ist es für den 16. Pionier noch leichter zu erkennen, was neu ist…“

Derk: „Wir können das Neue noch steigern mit mehr Meetings usw. Wir müssen neugierig bleiben. Ein Aufruf nach draußen: Wenn ihr coole Ideen habt, kommt auf uns zu. Wir sind manchmal etwas betriebsblind…“

Kate: „Hier ist der perfekte Ort zu versuchen, viele Themen anzusprechen und damit die Leute draußen zu erreichen. Wir sollten mehr die wirklich wichtigen Dinge im Leben betrachten.“

Thomas H.: „Lasst mal Yasmin die Finanzen in die Hand nehmen. Sie kommt resolut rüber und kann bestimmt gut hauswirtschaften und für ein Plus sorgen!“

Yasmin: „Mir ist wichtig, dass alle wissen was abläuft. Wir sollten uns vernünftig ernähren und schauen, was auf dem Gelände ist was wir nutzen können und nicht alles kaufen. Direkt die Finanzen übernehmen möchte ich nicht.“

Peymn: „Wenn jemand Ideen hat, kann er gerne kommen…“

Derk: „Ich bin gerne bereit, das Amt abzugeben, gerade Buchhaltung macht keinen Spass. Ich bin auch nicht hier um genau das zu machen, was ich zu Hause auch tue.“

Zehn Fragen

Sat.1/Talpa

Peggy S.: „Warum toleriert ihr euch immer noch nicht? Gegenseitiges aufeinander Zugehen ist alles. Ihr solltet euch klare Strukturen geben – mein Vorschlag zwecks Führung wäre Vaddi. Mehr Ordnung auf dem Gelände, bessere Mülltrennung und wiederverwertbare Sachen verwenden wäre schön.“

Vati: „Ich würde in diktatorische Strukturen verfallen, das würde wohl niemandem gefallen. Jeder könnte mal die Führung übernehmen. Toleranz, Verständnis und Respekt sind wichtig. Toleranz meinerseits für die Zwerge hier und Toleranz von den Zwergen mir gegenüber. Jeder könnte mal eine Woche die Führung übernehmen, ich explizit möchte das nicht…“

Peyman: „Gute Strukturpunkte und Organisationspunkte müssten schon rübergekommen sein. Führungsperson Vati: Das habe ich schon vorgeschlagen und auch kommuniziert. Der Gedanke ist nicht verkehrt weil er jeden gleich behandeln würde.“

Andrea H.: „Ich möchte euch bitten, darüber nachzudenken, ob ihr vielleicht komplett auf Alkohol verzichten würdet, um der Welt hier draußen eine Botschaft zu übermitteln?“

Vati: „Jeder Mensch ist eine juristisch selbständige Person. Ich bin nicht hier, um der Welt zu zeigen, dass Alkohol ein Teufelszeug ist. Bin auch nicht hier, um die Welt zu verbessern.“

Vicky: „Was soll das für eine Botschaft sein? Jeder hat ein Recht auf Rausch… jeder sollte sein Bierchen trinken dürfen. Solange man nicht Menschen belästigt, aggressiv wird oder beleidigend oder gar schlägert. Man muss nicht übertreiben, doch was sollen wir zeigen? Dass die Welt total konservativ ist?

Nils: „Wir sind hier darauf bedacht, niemanden in seinen Persönlichkeitsrechten einzuschränken. Wir sind hier keine fertigen Menschen, keine Heiler. Habt nicht die Erwartung, dass wir hier die großen Könner sind, wir arbeiten dran.“

Vati: „Mir soll mal zeigen, wie jemand in ein paar Monaten die Welt verbessern kann. Wir können die Welt nicht verbessern. Es gibt so viele Stellen, die helfen können – Ärzte usw. Mir ist es auch Latte wie ich draußen ankomme und ich lasse mir von niemandem mein Bierchen verbieten. Kirchenleute fahren besoffen Auto, Politiker halten besoffen Reden und ich soll auf mein Bierchen verzichten?“

Renate D.: „Liebe Pioniere! Bitte lasst mal die ständige Stänkerei hinter’m Rücken sein! Das ist einfach unfair! Man sollte offen und ehrlich über alles reden und zwar direkt mit der Person, die es angeht. Eventuell unter vier Augen, um niemanden bloß zu stellen! Die Anregungen von Yasmin solltet ihr mehr ernst nehmen. Sie weiß, wovon sie spricht und meint es sicher gut, z.B. das mit der Selbstversorgung.“

Diellza: „Ich kann nichts dazu sagen, ich weiß es nicht…“

Vati: „Stänkerei ist nicht gut. Da sollte man Stopp sagen, den Stänkerer ausbremsen. Wenn kleinere Streitereien stattfinden, dann ist man aufgeregt und spricht darüber. Ist das schon stänkern? Wenn man sagt, das ist ein Arschloch, dann ist das stänkern. Wir sollten eine Art Gericht einführen – wenn zwei streiten, dann kommen sie vor Gericht und dann wird die Angelegenheit geklärt.“

Andre: „Ein Kack-dich-aus-Tag wäre gut. Es wird anstrengend, doch es wäre ein Weg.“

Vicky: „Vorhin hatte ich mit Peyman eine Auseinandersetzung. Ich war dann draußen und wollte runter kommen. Vati kam und fragte mich was los ist und dann erzählte ich es eben. Wenn ich danach dann mit Peyman selbst rede, dann ist das für mich nicht stänkern.“

Zehn Fragen

Sat.1/Talpa

Drea F.: „Ich finde es frech, so lapidar mit dem Geld von anderen umzugehen. Und was sollen die ganzen Spenden? Das könnt ihr machen, wenn ihr im Plus seid.“

Yasmin: „Vielleicht sollten wir versuchen, eine interne Währung einzuführen.“

Kate: „Man sollte auch mal Spendenaufrufe machen, nicht nur spenden. Die Leute sind hilflos und wir sollten das mit den Spenden auch beibehalten.“

Derk: „Zu 95 % haben wir vorher kommuniziert, dass gespendet werden soll. Beispiel: Der Terrorhase. Es war von vorneherein immer klar, dass das Geld gespendet werden wird. Ich finde das frech.“

Basti: „Ich finde nicht, dass man sich für Spenden rechtfertigen muss. Vielleicht über die Verfahrensweise, nicht jedoch über die Spenden selbst.“

Diellza: „Wenn wir das mit den Spenden abschaffen, dann werde ich Newtopia verlassen…“

  • Jörg S.: „Ihr habt ein großes Gelände zur Verfügung, welches es euch erlaubt Obst, Gemüse, Kartoffeln usw. anzubauen. Wenn ihr euch die Tiere auch zum Verzehr haltet, seid ihr nicht mehr auf Nahrung von außerhalb abhängig. Eine Gesellschaft ohne Geld wäre also jederzeit möglich. Strom könntet ihr doch mit einem selbst gebauten Windrad erzeugen. Die Möglichkeiten und Köpfe, dies zu entwickeln, habt ihr. Macht euch nicht von unserer Welt abhängig, die ist verkorkst und wir kennen das alle.“
  • Nicole W.: „Eure neue Frau ist klasse. Gebt ihr eine Chance. Es ist unglaublich, wie arrogant ihr zu ihr seid. Die Neuen setzen super Impulse und ihr ignoriert alles. Nicht schön.“
  • Marina S.: „Frage an Diellza, Peyman und Andre – Wo fängt bei euch Toleranz an und wo endet sie? 
  • Jana R.: „Warum gebt ihr den Neuen keine Chance und behauptet eure Machtstellung als die Alten im Haus?“

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