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Nils: Ein Pionier zwischen Genie und Wahnsinn

Nils ist ein Denker, ein Ideengeber, ein Visionär - oder auch einfach nur ein verkanntes Genie? Sein Problem ist, kaum eine Idee wird zu Ende gedacht, kaum etwas in die Tat umgesetzt. Was ist los mit dem Theaterliebhaber?

Wahnsinn

Sat.1/Talpa/BBfun

Nils: Der Pionier zwischen Genie und Wahnsinn

„Jungregisseur Nils Neumann (23) verschreckte, irritierte, unterhielt und begeisterte das Publikum mit seiner modernen und ĂĽberaus mutigen Inszenierung“, schreibt die Neue Westfälische ĂĽber das StĂĽck nach dem dramatischen Gedicht des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen „Peer Gynt“.

Ă„hnlich sieht es wohl der Zuschauer, der Nils in Newtopia täglich verfolgen kann. Allerdings will es mit dem „begeistern“ noch nicht so richtig klappen. Irritieren – ja, unterhalten – auch ja, doch begeistern? Eher nicht. Woran liegt das?

Nils beginnt viel – vollendet so gut wie nichts

Man könnte ihn den „Pionier mit den tausend Ideen“ nennen. Bestes Beispiel ist eine Idee, die allerdings nicht alleine auf seinem Mist gewachsen ist – eine Crowdfunding-Aktion, mit dem er 1.000.000 Euro in die Kasse spĂĽlen wollte. „GroĂź denken…“ ist sein Leitspruch.

Das GroĂźprojekt Theater wurde begraben

Sein Theater wurde schon oft geplant und besprochen. Es sollte gebaut werden, natĂĽrlich nicht von ihm – er schleppt nur seinen Notizblock und Bleistift durch die Gegend. Das Projekt scheiterte einmal aus finanziellen GrĂĽnden, dann hatte er keine Zeit oder die Motivation war dahin.

Die tägliche Sandmännchen-Aufführung fand nie statt

Aus seiner Ideenkiste stammte auch ein Vorschlag, der gar nicht so schlecht hätte funktionieren können. Eine Sandmännchen-AuffĂĽhrung zusammen mit dem Publikumsliebling Vati – das hätte Kult werden können. Vati jedenfalls war begeistert. Leider hörte man, wie so oft, auf einmal nichts mehr davon.

Das Newtopia Gesellschaftsspiel gab Nils an Pia weiter

Ein Newtopia-Gesellschaftspiel war auch ein Geistesblitz von „Gedankengenie“ Nils. Er ĂĽbergab das Projekt jedoch Pia, die nie weiterkommt, da Nils sie ständig mit neuen Ideen aufhält. Selbst trägt er nichts bei, er ist natĂĽrlich schon gedanklich bei neuen Projekten „fĂĽr andere Pioniere“.

Open Steg: Eine tolle Idee mit mäßiger Umsetzung

Sein „Baby“, der Open Steg, wurde von ihm persönlich der Lächerlichkeit preisgegeben mit seiner Showeinlage, als er „Alle meine Entchen“ auf dem Steg sang und dabei ein kleines Mädchen nötigen wollte, mit ihm zu singen. Sie machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung und verweigerte die Mitarbeit. Nun scheint Derk zusammen mit der Produktion die Veranstaltung zu organisieren. Nils zeichnet sich trotzdem noch als Verantwortlicher. Hier entsprang auch eine weitere Idee von ihm. Er wollte Bänke fĂĽr die Gäste des Open Stegs verkaufen, die er aus alten Paletten zusammenhämmerte. Die Bänke selbst sollten jedoch in Newtopia bleiben, man hätte beim Kauf nur ein Sitzrecht erworben.

Nils – fĂĽr einen Tag autonom

Überraschend kam auch seine Ankündigung, ab sofort autonom und auch autark zu leben. Er zog mit Sack und Pack in den Kuhstall. Allerdings nur, um dann zurückzukommen und seine Aktion als Überreaktion zu erklären.

„Finde das Loch“ – Es scheiterte an der Liebe

Tagelang buddelte er zusammen mit Kate ein groĂźes Loch und spielte mit groĂźer Ausdauer „Finde das Loch“. Man wunderte sich als Zuschauer doch sehr. Eines Abends gestand er Kate seine Zuneigung und als er einen Korb bekam, war ihm auch das Spiel peinlich. Es wird also nun kein Loch mehr gesucht in Connys ehemaligem Ruhegebiet.

Nils ĂĽbernahm den Verantwortungsbereich Stall

Nils ĂĽbernahm auch die Verantwortung fĂĽr die KĂĽhe. Als Gegenwind oder Kritik kam, wollte er nicht mehr in den Stall. Nun ĂĽbernahm er sie wieder.

Man könnte nun noch einiges aufzählen, doch es ist klar geworden, warum man Nils durchaus den „Pionier zwischen Genie und Wahnsinn“ nennen darf. Nils hat geniale Ideen, wenn er nun noch schafft, sie zu realisieren, dann können wir von einem Genie sprechen. Wir sind gespannt, mit was er uns noch ĂĽberraschen wird.

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