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Finanz-Diskussion: Wie verteilt man die Einnahmen gerecht?

Immer wieder keimt die Diskussion auf, wie die Verteilung der Finanzen für den einzelnen Pionier gerecht wäre und ebenfalls immer wieder werden sie sich nicht einig. Das Bedürfnis eines Pioniers deckt sich meist nicht mit denen, aller anderen. Was tun? Natürlich weiter diskutieren...

Finanzen

Sat.1/Talpa

Besprechung: Verteilung der Einnahmen

Den Pionieren werden ihre selbstgebastelten Dinge, ihre gemalten Bilder, Souvenirs – eigentlich alles, das ein Logo bestitzt – aus den Händen gerissen. Oft liest man, zu völlig überteuerten Preisen, das ist jedoch eine andere Diskussion. Fakt ist: Einige Pioniere haben eine künstlerische, handwerkliche oder kreative Ader in die Wiege gelegt bekommen.

Nun stellt sich die Frage: Wie verteilt man diese Einnahmen? Sind sie Allgemeingut oder steht dem Einzelnen ein Anteil oder gar das ganze Geld zu? Bei dieser Diskussion war Nervenstärke gefragt. Lennert und Kalle nervte das so, dass sie sich lieber ans Lagerfeuer verzogen haben.

Streitpunkt am gestrigen Ostermontag: Die Verteilung der Einnahmen. Geht alles Geld in die Gemeinschaftskasse oder darf jeder Pionier das behalten, was er verdient hat? Und falls die Eigennutzidee umgesetzt werden soll, was passiert mit den Pionieren, die bislang noch kein eigenes Geld verdient haben?

Die Entscheidung über diese eigentlich sehr wichtigen Fragen wurde wieder vertagt. Dies wurde von Hans kommentiert: „Wir stimmen uns immer wieder über den Haufen.“

Auch zum Thema Finanzen gehören die Extrawünsche

Jeder Pionier hat seine eigenen, ganz persönlichen Wünsche. Conny wünscht sich beispielsweise ein E-Piano, Andreia ist eine Matratze sehr wichtig, Diellza möchte einen runden Tisch und Hans endlich seine Kamera.  Lennert und Basti wünschen sich dringend eine Werkstatt und Andre eine Arbeitsplatte – doch wie sollen all diese Extrawünsche finanziert werden?

Dies wurde bereits besprochen und daran erinnerte Kalle die Pioniere noch einmal: Es sollten 70 Prozent der jeweiligen Einnahmen in die Gemeinschaftskasse fürs Allgemeinwohl getan werden und die übrigen 30 Prozent durch 15 zu teilen, was dann jeder als eigenes Taschengeld verwalten kann.

Einen neuen Vorschlag unterbreitete diesmal Karolina: Die Pioniere könnten sich doch gegenseitig finanzieren. Wie soll man das genau verstehen? Diejenigen, die beispielsweise Kunst verkaufen, unterstützen die Pioniere, die nichts einnehmen, aber dennoch wertvoll für die Gruppe sind. Derk war skeptisch und warf ein, dass das zu einem Ungleichgewicht führen könnte und denjenigen, die Geld verdienen, mehr Macht dadurch verliehen werden könnte. Sie würden ja in diesem Fall entscheiden, welche Projekte finanziert werden und welche nicht.

Könnte die Lösung des Finanzproblems in Prioritätslisten liegen?

Eine Art Belohnungsprinzip kam auch noch zur Sprache. Die Pioniere haben eine Prioritätenliste, auf der sie Striche sammeln können. So kommt zum Beispiel auch Andre, der nichts verkauft, irgendwann an die Reihe und darf seine Küchenwünsche umsetzen. Dagegen spräche, dass die Pioniere dazu eine Menge Geduld mitbringen müssten. Eine Frage stellte sich auch noch – Soll es eine Wir- oder eine Ich-Wirtschaft geben? Wird es einen Gruppentopf geben, soll jeder behalten was er einnimmt oder wird es prozentuale Abgaben an die Gemeinschaftskasse? Wie wird grundsätzlich mit der Umverteilung der Finanzen umgegangen?

Die Lösung des Problems Finanzen steht noch aus. Bei so viel unterschiedlichen Vorstellungen könnte das auch noch eine Zeit dauern.

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