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© SAT.1/Talpa

Bild.de: Weitere Manipulationen in Newtopia

Nachdem die betrunkene Redaktionsleiterin nachts mit den Pionieren das weitere Vorgehen in Newtopia besprach, sahen die Zuschauer dies als Bestätigung vor alle bisherigen Manipulationsvorwürfe. Bild.de bestätigt nun, dass sich die Produktion in der Tat schon mehrfach in das Geschehen bei Newtopia eingemischt hat.

Faketopia: Regie-Ansagen im Technikraum

Besonders heiß wird in diesen Tagen darüber diskutiert, welche Ideen die Pioniere selbst hatten und welche Aktionen auf Anraten der Produktionsfirma umgesetzt worden sind. John de Mol hat bereits zugegeben, dass die Macher die Teilnehmer im Technikraum regelmäßig motivieren. Bild.de vermeldet, Eingriffe seien keine Seltenheit: „Regie-Anweisungen gehören zur Tagesordnung“, wird ein Insider zitiert. Dies erfolgt jedoch nicht offen, sondern im Technikraum, der auch für den täglichen Akku-Wechsel genutzt wird. Ein weiterer Insider bringt ein Beispiel an: „Die Pioniere haben eine geschlossene Kabine gebaut, das war aber nicht im Sinn der Produktion. Ihnen wurde mitgeteilt, dass sie unten bei den Füßen ein Stück frei lassen müssen.“ Die Kandidaten setzten die Änderung um und verkauften die Eingebung als eigene.

Talpa Germany bestätigt derartige Eingriffe: „Wir sagen den Pionieren zum Beispiel, dass sie Kameras blockieren oder geplante Aktionen gefährlich sein könnten.“

Kate und Sebastian kannten sich schon vor ihrem Einzug

Viele Gerüchte gab es auch um die neueste Pionierin. Vielen Live-Zuschauern war klar, dass da etwas nicht stimmt: Kate und Sebastian wirkten schnell miteinander vertraut und schon nach wenigen Stunden gab es den ersten Kuss. Die Vermutung: Beide kennen sich bereits – obwohl sie so taten, als lernten sie sich gerade erst kennen. Der Insider gegenüber Bild.de: „Natürlich kannten die beiden sich vorher. Alle Nachrücker kennen sich.“

Hintergrund sei, dass es noch vor dem Newtopia-Start erste Test-Aufnahmen auf dem Gelände gab. Zu den Probanden zählten neben Kate und Sebastian auch Peyman, Enrico, Sebastian und Andreia. Talpa streitet gegenüber Bild.de nicht ab, dass sie sich kennen. „Kate und Sebastian haben sich während der Vorbereitungen der Sendung kennengelernt“, heißt es.

Produktionsmitarbeiter als Besucher getarnt

Die Newtopia-Pioniere begrüßen regelmäßig zahlreiche Besucher auf dem Gelände, um ihnen Führungen anzubieten oder Kunsthandwerk zu verkaufen. Wie berichtet wird, seien neben interessierten Zuschauern auch Talpa-Mitarbeiter in der Menge. Die Macher dazu: „Natürlich waren auch aus Sicherheitsgründen Produktionsmitarbeiter unter den Besuchern.“

Briefe umschreiben: Macher greifen in Kommunikation von außen ein

Ein weiterer Manipulationsvorwurf zielt auf den Informationsfluss von außen ab. Zwar haben die Pioniere vertraglich zugestimmt, dass Briefe und E-Mails mitgelesen werden dürfen, doch nun wird berichtet, die Produzenten hätten auch inhaltlich eingegriffen. „Ich weiß von mindestens einem Fall, als ein Brief von der Produktionsfirma an den Absender zurückgeschickt worden ist, mit der Bitte den Inhalt zu ändern – samt konkreter inhaltlicher Anregungen“, wird ein Insider von Bild.de zitiert. Schwere Vorwürfe erhebt in diesem Zusammenhang auch Kerstins Ehemann Michael. Er habe seiner Frau auf Anraten der Produktionsfirma einen Brief geschrieben. „Der Brief kam aber nie an. Auf Nachfrage meinerseits hatte man mir gesagt, ich soll noch einmal einen neuen Brief schreiben, in dem ich Kerstin bekräftigen soll, nicht vorzeitig abzubrechen. Das habe ich auch gemacht, außerdem hat unsere Tochter auch noch einen Brief geschrieben“, erklärt er.

Während der Brief der Tochter zugestellt wurde, behielten die Macher die Schreiben von Kerstins Ehemann zurück. „Kerstin hat die Briefe bis heute nicht erhalten“, erklärt er gegenüber Bild.de.

Sat.1 und Talpa werben um Vertrauen und versprechen mehr Transparenz

Ganz öffentlich hat Sat.1 in einer Stellungnahme kürzlich um Entschuldigung gebeten und für neues Vertrauen geworben. Auch John de Mol bekräftigte in einem Interview: Newtopia ist echt! Es bleibt zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen den Vorsatz für mehr Transparenz zu Herzen nehmen und zukünftig ehrlich auf Fake-Vorwürfe reagieren. Fan-Wut und Quotendruck sollten schließlich keine Mittel sein, um gutes Fernsehen zu machen.

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