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© Sat.1/Talpa

Derk zu Bild: Talpa hat die Nominierungen beeinflusst

Seit Mittwoch leben die Pioniere wieder in Freiheit. Derk, der zu den 15 Ur-Pionieren gehört, hat einer einer Bild-Reporterin nach dem Auszug ein Interview gegeben und einige Details über die Produktion enthüllt.

Auch wenn Newtopia seit heute Abend auch im TV beendet ist, werden die Pioniere wohl noch etwas im Rampenlicht stehen. Schließlich wollen nicht nur die verbliebenen Fans nun von den Teilnehmern die ganze Wahrheit über Newtopia erfahren. Auch die Presse möchte noch einige pikante Details über die Produktion aufdecken. Bild-Reporterin Anna Dobler hat hierzu mit Derk ein Interview geführt, der direkt zu Beginn Interview mit dem Gerücht aufräumt, dass er nicht echt sei. Wie BBfun.de-Leser schon längst wissen, hat er zwei Vornamen: Derk und Patrick, wobei ihn Freunde und Familie in der Regel Patrick nennen. Auf Wunsch seiner Eltern, ließ er sich bei Newtopia jedoch Derk nennen. Dass nun doch beide Namen bekannt sind, stört ihn nicht. Er habe bereits bemerkt, dass seine beruflichen Kontakte die Sendung nicht verfolgt haben.

Faketopia: Talpa hat Nominierungen beeinflusst

Während Derk Schummelvorwürfe gegen sich selbst entkräftet, wirft er der Produktionsfirma Talpa indes durchaus Manipulation vor. So haben die Macher laut dem Pionier die Nominierungen massiv beeinflusst und vor der offiziellen Abstimmung jeden einzeln im Technikraum nach seiner Wahl gefragt und dann teilweise dazu gedrängt, einen bestimmten Pionier zu nominieren. Derk berichtet, dass die Produktion beispielsweise Peyman als Problemmacher darstelle, der entsprechend nominiert werden sollte. „Wie? Und Peyman willst du nicht nominieren? Ich sage dir, mit dem fangen die Probleme erst an …“, zitiert Derk die Macher. Auch die Rauswahl von Isolde anstatt Hans sei von den Machern gewünscht gewesen. Laut Derk seien diese Einmischversuche auch der Grund gewesen, warum die Stimmung im Camp oftmals gedrückt war und weshalb viele Teilnehmer freiwillig gingen. Doch die Produktion reagierte hier offenbar hinter den Kulissen auf den Unmut der Pioniere und tauschte die Kontaktpersonen aus. „Wir hatten viele Idealisten im Team, die durch den Einfluss den Glauben an das Projekt verloren haben. Deshalb sind auch so viele freiwillig gegangen“, erklärt Dirk gegenüber Bild Online.

Pioniere haben Nachrichten über drohenede Absetzung erhalten

Auch im Alltag gab es immer wieder Anweisungen im Technikraum, doch hier beteuert Derk: „Es waren keine Befehle oder so, mehr Anregungen.“ Als Beispiel nennt er Infos zur Sitzordnung bei der Nominierung. Im Laufe des Interviews kritisiert der Ur-Pionier aber auch, dass sie immer wieder Nachrichten über die schlechte Quoten und eine drohende Absetzung erhalten haben. Dabei bedauert er, dass auch Talpa diese Infos an die Teilnehmer weiterleitete: „Leider kamen solche Infos auch von Mitarbeitern der Produktion, was für schlechte Stimmung unter den Pionieren gesorgt hat.“

Doch nicht nur die Produktion bekommt ihr Fett weg, sondern auch seine Mitbewohner. So erklärt Derk, dass es einige Pioniere gab, die gegenüber der Produktion Druck ausgeübt und Drohungen ausgesprochen haben. Andere Teilnehmer wie Andre beschwerten sich laut Derk indes oft im Technikraum, wenn ihre Aktivitäten nicht von einer Kamera verfolgt werden.

Derk will auf Facebook weitere Bombe platzen lassen

Im Bild-Interview zeigt sich Derk aber auch selbstkritisch. So überlegte er sich beim Candy-Wiedereinzug, das Camp ebenfalls freiwillig zu verlassen. In dem Moment habe er gemerkt, dass Newtopia im Trash-TV angekommen sei. Als den größten Fehler bezeichnete er, dass sich die Pioniere zu sehr auf ihre Beliebtheit konzentrierten. „Wir […] dachten, wir müssten nichts dafür tun, um vom Publikum akzeptiert zu werden. Das entpuppte sich aber als Irrglaube“, so Derk. Im weiteren Verlauf des Interviews erklärt Derk, sich nicht zu Gerüchten äußern zu wollen, dass er Geld für die Teilnehme erhalten habe, stattdessen kündigte er an, auf Facebook eine Bombe platzen zu lassen.

Das gesamte Interview, in dem Derk auch von seinen ersten Stunden in Freiheit erzählt und Statements zu seinen Mitbewohnern abliefert, findet ihr auf Bild.de. Um das gesamte Gespräch lesen zu können, benötigt ihr allerdings einen Bild Plus-Account.

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